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Immobilienrecht bei Wohnungskauf Hauskauf und Grundstückskauf

Letzte Aktualisierung am 21.03.2022 / Lesedauer ca. 3 Minuten

Was wird im Immobilienrecht geregelt?

Das Grundstücks- und Immobilienrecht ist immer gefragt, wenn es um Wohnungs-, Haus- oder Grundstückskauf geht, denn es befasst sich mit den Rechten an Grundstücken und darauf stehenden Immobilien. Es geht dabei nicht nur um dingliche Rechte sondern auch um Verträge und ihre Ausgestaltung. Ein Immobilienrechtsanwalt weiß daher bestens über vertragliche Besonderheiten und Gestaltungsmöglichkeiten im Sinne seiner Mandanten Bescheid. Ein Teil im Immobilienrecht ist der Kauf bzw. Verkauf von Grundstücken. Bewegliche Sachen können beim Verkauf einfach an den neuen Besitzer übergeben werden. Bei Grundstücken erfolgt die Einigung über die Eigentumsübertragung durch die sogenannte Auflassung. Auflassungen sind notariell im Grundbuch zu dokumentieren. Der Anwalt für Immobilienrecht konzipiert, gestaltet und prüft Verträge rund um die Immobile wie Grundstücksverträge, Haus- und Wohnungskaufverträge, Mietverträge, Maklerverträge usw. auch der Bauträgervertrag gehört hier dazu. Die gesetzlichen Regelungen sind überwiegend im Bürgerlichen Gesetzbuch, dem BGB, zu finden.

Wie wichtig ist Beratung im Immobilienrecht?

Zur Gestaltung von immobilienrechtlichen Verträgen kommen umfassende Beratungstätigkeiten für Eigentümer, Käufer, Bauherren, Immobilienunternehmen und Architekten hinzu. Viele rechtliche Vorgänge haben mit der Nutzung und Verwertung von Grundstücken zu tun. Die Bebaubarkeit von Grundstücken ist zu überprüfen, denn nicht überall darf gebaut werden, Baugenehmigungen sind einzuholen, Rechte, die sich auf ein Grundstück beziehen, müssen gestaltet oder gelöscht werden. Erbbaurecht (Erbpacht), Grunddienstbarkeit z.B. ein Wegerecht, Nießbrauch - allesamt Nutzungsmöglichkeiten für ein Grundstück, deren Gestaltung anwaltlicher Unterstützung bedarf und die im Immobilienrecht / Grundstücksrecht festgelegt sind. Ein Anwalt / eine Anwältin für Immobilienrecht berät auch bei vielen anderen Bereichen den Hauskauf betreffend. Ist es beispielsweise möglich und ratsam durch einen Hauskredit mit einem oder mehreren Bürgen das fehlende Eigenkapital zu ersetzen? Welche Formen der Bürgschaft gibt es überhaupt? Ein Rechtsanwalt hilft auch mit seinem rechtlichen Fachwissen, wenn kurz nach Bezug der Eigentumswohnung versteckte Mängel zu Tage treten. Ein versteckter Mangel könnte etwa Schimmelbefall sein oder auch eine unzureichende Dämmung der Außenwand. Die Rechtsberatung zeigt mögliche Wege auf die man auch nach Übertragung des Hauses bzw. Wohneigentums hat, von Schadenersatz, Rücktritt vom Kaufvertrag bis zur möglichen Minderung des Kaufpreises.

Gehört das Maklerrecht zum Immobilienrecht?

Auch das Maklerrecht gilt als Teil des Immobilienrechts. Hier geht es z.B. häufig um die Abwehr oder Durchsetzung von Provisionsansprüchen. Wenn etwa der Makler eine Rechnung gestellt hat, die undurchsichtig oder überhöht erscheint und die Rechnungsposten enthält, die dem Kunden nicht bekannt waren. Oder der Kunde hat den Maklervertrag gekündigt, weil er mit den Leistungen des Maklers nicht zufrieden war, soll jetzt aber trotzdem Provision zahlen, und zwar für einen Mieter, den er sich selbst gesucht hat. Oder der Makler behauptet, ein Kunde habe der Vermittlung zugestimmt, und dadurch sei ein mündlicher Vertrag zustande gekommen. In allen diesen Fragen rund um das Maklerrecht ist ein Anwalt für Immobilienrecht ein guter Ratgeber - für den Maklerkunden wie auch für den Makler selbst.

Wie kann der Anwalt für Immobilienrecht helfen?

Die Investition in Wohnungseigentum bzw. Grundeigentum ist mit vielen Risiken behaftet und es geht dabei um viel Geld. Ob es sich um Kosten wie z.B. die Erschließungskosten handelt, um Kaufverträge oder Schadensersatz. Fehler oder Irrtümer beim Immobilienkauf oder beim Verkauf einer Immobilie oder eines Grundstückes, haben weitreichende Folgen. Es ist daher klug, von der ersten Minute an einen versierten Spezialisten an seiner Seite zu wissen, dem man in Fragen des Immobilienrechts / Wohnungseigentumrechts vertrauen kann. Das Immobilienrecht hat zudem zahlreiche unmittelbare Berührungspunkte mit weiteren Rechtsgebieten. Etwa mit dem öffentlichen Baurecht wenn es um Fragen das Bauordnungsrecht betreffend geht oder um bodenrechtliche Fragen, um Bebauungspläne, Sanierungen etc. Eine Kanzlei für Immobilienrecht kennt sich ebenso mit dem Nachbarschaftsrecht aus und kann bei einem Nachbarschaftsstreit helfen. Ebenso wenn es sich um das Pachtrecht bei wirtschaftlicher Nutzung eines gepachteten Grundstückes/Immobilie handelt. Oder um Wohnungseigentumsrecht, etwa wenn ein Eigentümer der Eigentümergemeinschaft das Hausgeld säumig bleibt. Auch im Mietrecht kennt sich ein Anwaltsteam für Immobilienrecht aus und kann selbst im Fall einer drohenden Zwangsversteigerung Immobilie seinem Mandanten Unterstützung und Beratung bieten, sachkundige Informationen zu Rechtsfragen liefern und in vielen Fällen mit seinem Mandanten und der Gegenseite auch die Möglichkeit zu einer außergerichtlichen Einigung erarbeiten. Lassen Sie sich in allen anstehenden Fragen rund um Immobiliengeschäfte von einem Fachmann beraten. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich eine Anwaltskanzlei für Immobilienrecht in Ihrer Nähe!