anwaltssuche

Anwälte und Kanzleien für Strafrecht in Wilnsdorf finden

Anwälte für Strafrecht, die im Umkreis von Wilnsdorf Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Tanja Hilpert

Siegtalstraße 2, 57080 Siegen
in 6.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Betreuungsrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Strafrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Petra Heinrich

Kohrweg 104, 57074 Siegen
in 7.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Richard Treude

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Weidenauer Straße 60, 57076 Siegen
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Strafrecht, Versicherungsrecht, Mietrecht, Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht, Haftpflichtversicherungsrecht, Lebensversicherungsrecht, Privates Krankenversicherungsrecht, Versicherungsvertragsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Daniel Nierenz

Fachanwalt für Strafrecht
Im Grunde 1-5, 57250 Netphen
in 11.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Führerscheinrecht, Asylrecht, Betäubungsmittelrecht, Jugendstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Jagdrecht, Strafrecht, Ausländerrecht, Verkehrsstrafrecht, Waffenrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Michaela Baumgartner

Fachanwalt für Familienrecht
Heeserstraße 56, 57072 Siegen
in 11.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Verkehrszivilrecht, Strafrecht, Verkehrsunfallrecht, Straßenrecht, Verkehrsstrafrecht, Straßenverkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Matthias Schnurr

Koblenzer Straße 18, 57072 Siegen
in 11.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Werkvertragsrecht, Zivilrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dieter Tenter

Haardtchenstraße 16, 57072 Siegen
in 11.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Steuerrecht, Verkehrsunfallrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Wirtschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Uwe Sprenger

Fachanwalt für Familienrecht
Sohlbacher Straße 35, 57078 Siegen
in 13.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Internationales Familienrecht, Scheidungsrecht, Tierschutzrecht, Kaufrecht, Erbrecht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Patrick Lars Bernshausen

Oranienstraße 8, 35683 Dillenburg
in 14.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Mietrecht, Strafrecht, Wohnungseigentumsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jochen Hentschel

Hof-Feldbach-Straße 6/8, 35683 Dillenburg
in 14.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Strafrecht, Straßenrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Marcel Arnal

Bahnhofstraße 36, 57548 Kirchen (Sieg)
in 15.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Forderungseinzugsrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Verwaltungsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Inkassorecht, Jugendstrafrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Transportrecht und Speditionsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jörg Federrath

Fachanwalt für Insolvenzrecht
Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Bergstraße 1, 57518 Betzdorf
in 16.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Wirtschaftsrecht, Vertragsrecht, Verkehrsunfallrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Architektenrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Julia Salzmann

Molzbergstraße 1, 57518 Betzdorf
in 16.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Mietrecht und Pachtrecht, Kaufrecht, Strafrecht, Versicherungsrecht, Reiserecht, Zivilrecht, Verkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Daniel Walker

Fachanwalt für Strafrecht
Bahnhofstraße 19, 57518 Betzdorf
in 16.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Strafrecht, Jugendstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Vertragsrecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Katharina Batz

Fachanwalt für Strafrecht
Hagener Straße 152, 57223 Kreuztal
in 18.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Ausländerrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Oliver Klingebiel

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Marburger Straße 2, 57223 Kreuztal
in 18.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Gewerbemietrecht, Gesellschaftsrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Handelsrecht, Schadensersatzrecht, Straßenverkehrsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Wolfgang Stahl

Fachanwalt für Familienrecht
Marburger Straße 2, 57223 Kreuztal
in 18.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Strafrecht

Infos zu Anwälte Strafrecht in Wilnsdorf
Strafrecht
Strafrecht ©freepik - mko

Das Strafrecht als Werkzeug der Rechtsprechung

Das Strafrecht ist dem öffentlichen Recht zuzuordnen. Es ist im Strafgesetzbuch geregelt. Es gibt auch Nebengesetze des StGB. Unter Nebengesetzen versteht man Gesetze, die das Strafrecht erweitern. Dazu gehören z. B. Das Urheberrechtsgesetz oder das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Das Strafverfahrensrecht regelt wie ein Strafprozess abläuft. Eine Sonderstellung des Strafrechtes nimmt das Jugendstrafrecht ein. Das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten wird auch als „kleines Strafrecht“ bezeichnet. Hier darf die zuständige Verwaltungsbehörde des Bundes, des Landes oder auch der Gemeinde Verwarnungs- oder Bußgelder verhängen. Lassen Sie sich von einem Anwalt für Strafrecht in Wilnsdorf beraten.

Die Zuständigkeit der Gerichte ergibt sich bei strafrechtlichen Angelegenheiten aus dem zu erwartenden Strafmaß.

Liegt die Prognose für das Strafmaß unter zwei Jahren Freiheitsentzug, oder liegt der Streitwert unter 5000 Euro, so ist das Amtsgericht zuständig. Bei einer Straferwartung von zwei bis vier Jahren fällt das Delikt in die Zuständigkeit des Schöffengerichts. Erst bei einer Straferwartung von über vier Jahren wird das Landgericht eingeschaltet. Die Strafkammer des Landgerichtes ist beispielsweise gefordert bei Entscheidungen über Sicherungsverwahrung, oder auch wenn ein Urteil des Amtsgerichtes angefochten werden soll. Das Oberlandesgericht ist für Staatsschutzdelikte wie Terrorismus oder auch Volksverhetzung und dergleichen zuständig.

Das Betäubungsmittelgesetz

Beim Betäubungsmittelgesetz ist der Umgang mit Betäubungsmitteln detailliert geregelt. Mit Umgang ist die Herstellung, der Import, der Export, die Abgabe von Betäubungsmitteln sowie deren Aufbewahrung gemeint. Von den ca. 200 aufgelisteten Betäubungsmitteln in den Anlagen I bis III, sind die Mittel unter Anlage I verboten, also nicht verkehrsfähig, da ihr Suchtpotential sehr hoch ist und sie keinen therapeutischen Nutzen haben. Der Umgang, also das Herstellen, Vertreiben oder auch schon der Besitz einer „nicht geringen Menge“ dieser Betäubungsmittel ist in Deutschland verboten. Stoffe die zur Herstellung von Medikamenten benötigt werden, dürfen, vorausgesetzt man hat die erteilte Berechtigung, hergestellt oder vertrieben werden. Welche Stoffe das sind, ist in Anlage II des Betäubungsmittelgesetzes geregelt. In der Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes werden wiederum Mittel aufgeführt, die, obwohl sie eine Suchtgefährdung darstellen, von therapeutischem Nutzen sind. Dies macht sie nicht nur verkehrs- sondern auch verschreibungsfähig. Nur das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) kann den Umgang mit Betäubungsmitteln erlauben. Sieht ein Arzt eine medizinische Indikation gegeben, so darf er z.B. Amphetamine oder auch Cannabis verschreiben und berechtigt damit den Patienten auch zum Konsum. Zögern Sie nicht einen Anwalt für Strafrecht in Wilnsdorf aufzusuchen wenn Sie wegen unerlaubter Substanzen belangt werden könnten.

Betäubungsmittel im Straßenverkehr

Mann hält viele Kapseln Extasy in den HändenMann hält viele Kapseln Extasy in den Händen Prinzipiell ist der Konsum von Betäubungsmitteln untersagt, wenn man am Straßenverkehr teilnehmen möchte. Es droht ein Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Zusätzlich wird ein Strafverfahren eingeleitet wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bei Drogenkonsum wird die Führerscheinstelle entscheiden ob ein Entzug der Fahrerlaubnis angebracht ist. Meist folgt auch eine MPU, eine medizinisch-psychologische Untersuchung. Diese Extrakosten hat der Schuldige selbst zu tragen.

Wann liegt Körperverletzung vor?

Eine absichtliche Schädigung der Gesundheit einer anderen Person nennt man strafrechtlich Körperverletzung. Auch physische Gewalt erfüllt den Tatbestand der Körperverletzung. Eine Körperverletzung wird mit einer Geldbuße oder einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet. Die geplante Körperverletzung an sich ist schon strafbar. Ist eine Körperverletzung als einfach oder fahrlässig eingestuft, so verjährt sie nach fünf Jahren. Doppelt so lange dauert die Verjährungsfrist bei schwerer oder gefährlicher Körperverletzung. Handelt es sich um Körperverletzung mit Todesfolge, so dauert das Verjähren 20 Jahre. Als Opfer sollte man sich auf jeden Fall den juristischen Beistand eines Anwaltes für Strafrecht sichern. Es gibt die Möglichkeit bei Gericht einen, für das Opfer kostenlosen, Opferanwalt zu beantragen. Die Entscheidung liegt jedoch beim Gericht und ist vom jeweiligen Delikt abhängig. Es gibt das Opferentschädigungsgesetz, in dem die Schmerzensgeldansprüche eines Opfers geregelt sind. Wer wegen einer Körperverletzung angeklagt wird, muss sich vor Gericht verantworten und sollte sich mit einem Anwalt für Strafrecht schützen, auch wenn dieser erst ab mittelschwerer Körperverletzung verpflichtend ist. Es drohen Strafen und Auswirkungen für die Zukunft.

Interessantes zum Jugendstrafrecht

Taschendieb stiehlt Geldbörse aus einem RucksackTaschendieb stiehlt Geldbörse aus einem Rucksack Das Jugendstrafrecht definiert keine eigenen Straftatbestände. Der Unterschied zum allgemeinen Strafrecht liegt hier in den juristischen Folgen der Tat. Auch wenn jugendliche Täter mit Strafen zu rechnen haben, so steht beim Jugendstrafrecht eindeutig die Einordnung in das soziale Leben der sich in der Entwicklung befindlichen Menschen im Vordergrund. Eine strafrechtliche Verfolgung haben Kinder, die zum Tatzeitpunkt noch nicht 14 Jahre alt waren, in Deutschland nicht zu fürchten. Für Jugendliche zwischen 14 und 18 kommt das Jugendstrafrecht zur Anwendung. In diesem Alter wird vorausgesetzt, dass sie die Falschheit ihres Handelns verstehen. In Einzelfällen haben auch 18 bis 21 Jährige noch die Möglichkeit nach Jugendstrafrecht verurteilt zu werden. Positiven Einfluss nehmen möchte man im Jugendstrafrecht auf die Erziehung der Jugendlichen. Deshalb sind Strafen hier erzieherischer Natur wie z.B. der Täter-Opfer-Ausgleich und verfolgen damit den Besserungsgedanken. Bei wiederholtem Fehlverhalten wird der Richter den jugendlichen Straffälligen zurechtweisen und eine Entschuldigung beim Verletzten zur Auflage machen, evtl. auch eine Arbeitsleistung fordern als Wiedergutmachung oder die Zahlung eines Geldbetrages. Wird die Rückfallgefahr des jugendlichen Straftäters als sehr hoch erachtet, so kann auch eine Jugendstrafe veranlasst werden. Diese Jugendstrafe kann dann als Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis fünf Jahren angesetzt werden.

Was fällt strafrechtlich unter den Begriff Betrug?

Betrug verschafft dem Täter, durch eine absichtliche Täuschungshandlung, einen Vermögensvorteil und fügt dem Betrogenen finanziellen Schaden zu. Deshalb gilt Betrug als Vermögensdelikt. Unter besonders schweren Fall des Betrugs fällt unter anderem gewerbsmäßiges Handeln oder bandenmäßige Begehung. Des weiteren regelt das Strafgesetzbuch auch Computerbetrug. Hier steht die Computermanipulation im Vordergrund.Die Beeinflussung einer Datenverarbeitung stellt eine Täuschungshandlung dar. Bei Subventions- und Kapitalanlagebetrug werden Täuschungen bei Subventionsvergaben und unrichtige Wertermittlungsangaben strafrechtlich geahndet. Die absichtliche Täuschung funktioniert auch im Internet. Deshalb gibt es auch den Begriff Internetbetrug. Auch hier gilt als Voraussetzung die Absicht des Täters sich selbst zu bereichern und das Vermögen des Opfers zu verringern. Das sogenannte Phishing, oder ein Identitätsdiebstahl fällt darunter, wie auch Täuschungen beim Onlineshopping. Ein Anwalt für Strafrecht hilft seinem Klienten, wenn ihm eine Anklage wegen Betruges ins Haus steht. Er verlangt umgehend Akteneinsicht und kann so rechtssicher einschätzen was Ihnen vorgeworfen wird. Gut beraten ist man, wenn man vor Ermittlungsbehörden erst einmal keine Angaben macht. Man nennt dies das Recht zu schweigen. Auch einer Vorladung durch die Polizei muss nicht Folge geleistet werden.