anwaltssuche

Anwalt Kündigung Arbeitsvertrag

Rechtsanwälte für Arbeitsrecht. Wählen Sie schnell & einfach einen persönlichen Anwalt für Ihren Rechtsfall.

Filtern nach Ballungsraum
Filtern nach Ort alphabetisch
anwaltssuche.de Anwalt Kündigung Arbeitsvertrag

Kündigung Arbeitsvertrag aus rechtlicher Sicht

Kündigung des Arbeitsvertrags - Schnelle Hilfe vom Anwalt für Arbeitsrecht

Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben, müssen in dieser hochemotionalen Situation vieles schnell entscheiden: Ist eine Rettung es Arbeitsverhältnisses oder eine hohe Abfindung beabsichtigt? Ist eine Verhandlung mit dem Arbeitgeber möglich oder sollte eine Kündigungsschutzklage erhoben werden? Ein Anwalt für Arbeitsrecht steht Ihnen mit seinem juristischen Rat zur Seite und klärt Sie umfassend über Ihre Möglichkeiten auf.

Inhalt und Form der Kündigung – Das sind die Voraussetzungen

Eine Kündigung des Arbeitsvertrags muss für den Arbeitnehmer verständlich und nachvollziehbar sein. Für eine wirksame Kündigung müssen in der Regel Kündigungsgründe im Kündigungsschreiben stehen. Eine Ausnahme besteht, wenn ein Arbeitnehmer im Rahmen der Kündigungsfrist das Arbeitsverhältnis kündigt – dann muss er keine Gründe nennen. Kündigt er das Arbeitsverhältnis fristlos, muss ein wichtiger Grund vorliegen und er muss ihn im Kündigungsschreiben benennen. Ein solcher Grund kann etwa eine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz oder eine wiederholte Zu-spät-Zahlung des Gehalts sein.

Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis fristlos, so muss auch er den wichtigen Grund für diesen Schritt im Kündigungsschreiben benennen. Das kann zum Beispiel ein Diebstahl am Arbeitsplatz oder wiederholtes Zuspätkommen, trotz vorheriger Abmahnung, sein. Bei einer ordentlichen Kündigung des Arbeitsvertrags, innerhalb der Kündigungsfristen, muss der Arbeitgeber ebenfalls eine betriebs-, verhaltens- oder personenbedingten Grund angeben.
Wichtig ist, dass eine Kündigung immer schriftlich auf Papierform erfolgen muss. Ein mündliches: „Ich kündigen Ihnen“ reicht für eine wirksame Kündigung des Arbeitsverhältnisses ebenso wenig aus wie eine Mitteilung per Email.

Wer genießt besonderen Kündigungsschutz?

Vor Kündigungen des Arbeitsvertrags besonders geschützt sind Schwangere, Mütter, Schwerbehinderte, Betriebsratsmitglieder, Eltern in Elternzeit, Zeitsoldaten, Arbeitnehmer während des Zivil- oder Grundwehrdienstes. Hier hat der Arbeitgeber keine Möglichkeit diese Arbeitnehmer fristgerecht zu kündigen. Eine fristlose Kündigung kann allerdings unter bestimmten Umständen in Betracht kommen.

Kündigung und Fristen – Schnelles Handeln ist gefragt!

Wer eine Kündigung erhalten hat, hat drei Wochen Zeit zu überdenken, wie er weiter vorgehen möchte. Innerhalb dieser Drei-Wochen-Frist kann er eine Kündigungsschutzklage erheben. Sind die drei Wochen verstrichen, kann ein Arbeitnehmer nichts mehr gegen die ausgesprochene Kündigung unternehmen. Aus diesem Grund sollte nach dem Zugang der Kündigung möglichst schnell ein Experte im Arbeitsrecht aufgesucht werden, der fachkundig und erfahren ganz individuell alle Optionen erörtert und zusammen mit Ihnen die weitere Vorgehensweise bespricht. Kommt ein Anwalt für Arbeitsrecht zur Einschätzung, dass die Kündigung des Arbeitsvertrags unwirksam ist, kann möglicherweise in einer Verhandlung mit dem Arbeitgeber eine hohe Abfindung erzielt werden.

Letzte Aktualisierung am 2018-09-19

Weiterführende Informationen
Das könnte Sie auch interessieren
Wurde Ihnen gekündigt? Bestehen Unsicherheiten beim Aufhebungsvertrag? Wie bekommen Sie eine angemessene Abfindung? Bei diesen und anderen arbeitsrechtlichen Fragen erhalten Sie schnelle und kompetente Hilfe von Anwälten für Arbeitsrecht. (vom 18.09.2018) mehr...
Es gibt auf Seiten des Mieters und des Vermieters zahlreiche Gründe für die Kündigung einer Wohnung. Doch so einfach kommt man aus dem Mietvertrag nicht raus. Vermieter und Mieter müssen bei der Kündigung einer Wohnung einiges beachten. (vom 23.03.2017) mehr...
Bei der Kündigung eines Mietvertrags kommt es darauf an, welche Vertragsart zwischen den Parteien geschlossen wurde. Entscheidend ist etwa die vereinbarte bzw. vertraglich festgelegte Mietdauer oder ob es sich um Wohnräume oder Gewerberäume handelt. (vom 24.05.2017) mehr...
Wenn ein Mieter seine Miete nicht zahlt, muss das nicht aus Vorsatz geschehen. Es gibt mögliche einfache Erklärungen. Bevor man ihm beginnenden Mietnomadentum unterstellt, kann der Grund für das Ausbleiben der Zahlung auch ein Bankirrtum oder eine geplatzte Überweisung gewesen sein. Auf jeden Fall lohnt es sich für Mieter und Vermieter, über dieses Thema zu sprechen, bevor man juristische Fakten schafft. (vom 24.07.2017) mehr...
Änderungskündigungen kommen bisweilen, ungeplant, unvermittelt und schnell. Sie können ein gewachsenes Gefüge (z.B. das einer Familie) in seinen Grundfesten erschüttern. Wichtig daher, die Reaktion auf eine Änderungskündigung mit kühlem Kopf und unter Kenntnis der eigenen Möglichkeiten anzugehen. (vom 12.06.2017) mehr...
Expertentipps zu Arbeit & Beruf

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Datenschutzerklärung