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anwaltssuche ein Abmahnungsschreiben mit Kugelschreiber
ein Abmahnungsschreiben mit Kugelschreiber ©mko - topopt

Abmahnung – Die gelbe Karte im Arbeitsverhältnis!

Letzte Aktualisierung am 21.11.2018 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Abmahnung – Das sollten Arbeitnehmer wissen!

Mit einer Abmahnung im Arbeitsverhältnis ist nicht zu spaßen. Oft bereitet der Arbeitgeber damit eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses vor. Arbeitnehmer sollten beim Erhalt einer Abmahnung sich gründlich überlegen, wie sie gegen die Abmahnung vorgehen können.

Verlangt der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer den Erhalt der Abmahnung schriftlich zu bestätigen, gilt es genau zu prüfen, ob mit der Unterschrift nicht der Abmahnungsgrund zugestanden wird.

Inhaltlich muss eine Abmahnung die Pflichtverletzung des Arbeitnehmers genau und eindeutig beschreiben, ansonsten verstößt sie gegen das Bestimmtheitsgebot. Der Arbeitgeber muss klar erkennen lassen, dass er das Fehlverhalten des Arbeitnehmers in Zukunft nicht mehr duldet und ihm letztmalig die Chance gibt, seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag zu erfüllen, ansonsten droht eine Kündigung. Ist es dem Arbeitnehmer möglich etwa anhand von Zeugenaussagen zu beweisen, dass sich das abgemahnte Verhalten nicht so zugetragen hat, wie es in der Abmahnung steht, sollten diese Beweise gesichert werden. Eine sachliche Gegendarstellung empfiehlt sich in jedem Fall und muss mit zur Personalakte genommen werden. Unterstützung erfahren abgemahnte Arbeitnehmer vom Betriebsrat.

Letztendlich hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit gegen eine Abmahnung gerichtlich vorzugehen. Die Beweislast für das abgemahnte Verhalten liegt beim Arbeitgeber. Stellt sich eine Abmahnung als sachlich unbegründet heraus, hat der Arbeitnehmer ein Recht auf Widerruf und Entfernung der Abmahnung aus seiner Personalakte.

Abmahnung – Das sollten Arbeitgeber wissen!

Arbeitgeber müssen bei einer Abmahnung einiges beachten. Der kleinste Fehler kann zur Unwirksamkeit der Abmahnung führen, mit der Folge, dass zukünftig wegen diesem Abmahngrund keine ordentliche verhaltensbedingte Kündigung ausgesprochen werden kann. Bei einer Abmahnung muss das abgemahnte Verhalten so genau wie möglich beschrieben werden. Am besten mit Uhrzeit, Datum und unter Benennung von Zeugen. Der Arbeitnehmer muss eindeutig und klar erkennen können, aufgrund welchen Verhaltens ihm eine Abmahnung erteilt wurde. Pauschalierungen sind hier fehl am Platz. Sie führen dazu, dass die Abmahnung dem Bestimmtheitsgebot nicht entspricht. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer im Rahmen der Abmahnung auffordern, sich in der Zukunft an seine arbeitsvertraglichen Pflichten zu halten. Die Abmahnung muss auch erkennen lassen, dass das Fehlverhalten des Arbeitnehmers zum letzten Mal geduldet wurde und eine Wiederholung eine Kündigung zur Folge haben kann. Vergeht eine zu lange Zeit zwischen der Abmahnung und einer erneuten Pflichtverletzung des Arbeitnehmers, empfiehlt es sich vor der Kündigung nochmal eine Abmahnung auszusprechen. Eine Abmahnung muss zudem verhältnismäßig sein. Sie darf nicht bei jedem geringfügigen Anlass ausgesprochen werden – schließlich ist der nächste Schritt die Kündigung. Für unbedeutendes Fehlverhalten des Arbeitgebers kann auch zunächst eine Rüge erteilt werden. Die Abmahnung muss nicht schriftlich erfolgen, das ist zu Beweis- und Dokumentationszwecken aber ratsam.

Schnelle Hilfe vom Anwalt für Arbeitsrecht!

Eine Abmahnung beinhaltet für den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer viele rechtlichen Facetten, die es zu beachten gilt. Schnelles Handeln spielt zudem eine große Rolle. Ein Anwalt für Arbeitsrecht ist kompetenter und äußerst erfahrener Experte für alle Fragen oder Rechtsprobleme, die sich bei einer Abmahnung stellen. Zögern Sie nicht und nehmen Sie die Unterstützung eines Anwalts für Arbeitsrecht in Anspruch!

 

 

 



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