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Baugenehmigung: Prüfen Sie zweimal, ansonsten kann es teuer und ärgerlich werden!

Bei Baugenehmigungen immer nachfragen

Wo man was wie bauen darf, hängt weitgehend von den örtlichen Gegebenheiten, von lokalen Vorschriften, von Bebauungsplänen und den Landesbauordnungen ab. Die sind nicht einheitlich. Ein Mäuerchen in Berlin darf möglicherweise höher sein als eines in Baden-Württemberg. Es empfiehlt sich daher, guten Rat einzuholen. Den bekommen Sie bei einem Anwalt für Baurecht oder bei der örtlichen Baubehörde. Tun Sie das bitte nicht bei, sondern vor jedem Bauvorhaben. Reale Fälle zeigen, dass Verstöße gegen das Baurecht von den zuständigen Behörden bisweilen recht humorlos gehandhabt werden. So musste eine Rentnerin ihr Haus abreißen, nur wenige Monate nachdem sie es erworben und bereits aufwändig renoviert hatte. Es war ohne Baugenehmigung errichtet worden - 75 Jahre zuvor. Ob es dazu in Ihrem Fall zu diesem Horrorszenario kommen muss, sei ausdrücklich dahingestellt.

Hat der Nachbar eine Baugenehmigung?

Erteilte oder auch fehlende Baugenehmigungen sind (neben Bäumen, die ihre Blätter in den Garten des Nachbarn werfen) der Grund für eine Vielzahl von Rechtsstreitigkeiten. Was hat der Nachbar da wieder gebaut, was er (vielleicht) nicht hätte bauen dürfen? Grundstücksmauer? Unterkellerte Terrasse? Carport? Mal sehen, ob er eine Baugenehmigung hat. Und ob da alles rechtens ist. Selbst wenn Sie eine Baugenehmigung erteilt bekommen haben, aber der Nachbar das Bauvorhaben als störend empfindet oder sich in seinen Rechten verletzt fühlt, kann er unter Bezugnahme auf das Bauordnungsrecht immer noch alle Register ziehen (bis zu einem Jahr nach Baubeginn). Das geht von der einstweiligen Verfügung (Baueinstellung) bis zur Klage auf Rücknahme der Baugenehmigung. Kommt es böse, wird die Baugenehmigung von der Behörde widerrufen. In diesem Fall ist die Frage, wer für den (drohenden) Abriss und die Folgeschäden aufkommt, die erheblich sein und den Bauherrn in den Ruin treiben können.

Besser gleich Nägel mit Köpfen machen

Erkundigen Sie sich also auf jeden Fall, bevor Sie einen Bauauftrag vergeben, bei der zuständigen Baubehörde, ob Ihr Vorhaben einer Genehmigung bedarf. Und sollte es darüber hinaus Schwierigkeiten geben, holen Sie sich fachlichen Rat ein. Sonst kann es nämlich sehr, sehr teuer werden. Suchen Sie sich einen Anwalt für Baurecht. Bei uns finden Sie ausgewiesene Fachleute. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt für Baurecht in Ihrer Nähe!

Letzte Aktualisierung am 2015-09-18

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