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Fachanwalt Sozialrecht

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Fachanwalt Sozialrecht Der Fachanwalt für Sozialrecht ist kompetent in Fragen der sozialen Absicherung Deutschland ist ein Sozialstaat - das ist im Grundgesetz so festgeschrieben. Ziel der sozialstaatlichen Gesetzgebung: Die Bürger sollen so abgesichert sein, dass sie in sozialen Notlagen auf eine Grundsicherung zurückgreifen können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Eckpfeiler der sozialen Absicherung sind die sozialen Sicherungssysteme. Sie treten ein, wenn man krank wird, die Arbeit verliert, aus Altersgründen nicht mehr arbeiten kann, pflegebedürftig wird oder als behinderter Mensch besondere Unterstützung benötigt. Größter Streitpunkt im Sozialrecht ist die Frage, ob einem Antragsteller eine bestimmte Sozialleistung zusteht oder nicht.

Wer in die Sozialkassen einzahlt, hat auch einen Anspruch auf Leistungen

Die Leistungen aus den sozialen Sicherungssystemen sind keine staatlichen Almosen. Sie werden zum großen Teil im Umlageverfahren aus den Beitragszahlungen der Versicherten finanziert. Regel: Wer in die Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Unfallversicherung oder Pflegeversicherung eingezahlt hat (das muss ausreichend lang gewesen sein), hat auch ein Anrecht auf Leistungen. Leistungsansprüche gegenüber den Kostenträgern in allen Bereichen der Sozialversicherung muss man geltend machen. Werden sie nicht bewilligt, kann man seine Ansprüche verteidigen. Manchmal muss man es auch.

Leistungen der Sozialträger gibt es nur auf Antrag

Leistungen aus den unterschiedlichen sozialen verschiedenen Sicherungssystemen gibt es auf Antrag (Rentenantrag, Antrag auf Arbeitslosengeld etc.). Aber: Anträge werden manchmal nicht im vollen Umfang bewilligt, werden abgelehnt, oder bereits gewährte Zahlungen werden zurückgefordert. Wenn Sie also zu wenig Rente bewilligt bekommen, Ihr Antrag auf Arbeitslosengeld abgelehnt wird , die Krankenkasse für eine medizinische Behandlung nicht aufkommen will, die der Arzt verordnet hat, oder wenn Ihnen eine Rückforderung wegen angeblich zu viel gezahlter Sozialleistungen ins Haus flattert, kann ein Fachanwalt für Sozialrecht Ihnen wirksam helfen.

Der Rechtsweg im Sozialrecht

Ein Bescheid muss nicht endgültig sein. Wichtig zu wissen: der Rechtsweg im Sozialrecht folgt festgelegten Regeln, an die man sich zu halten hat. Dem Antrag (z.B. auf eine Leistung beim Sozialträger) folgt ein Bescheid (bewilligend oder ablehnend), gegen den Widerspruch eingelegt werden kann. Wird der Widerspruch abgelehnt, bleibt als weiteres Rechtsmittel der Gang zum Sozialgericht. Mindestens ebenso wichtig: Es sind stets bestimmte Frist- oder Formerfordernisse einzuhalten, über die man sich tunlichst informieren muss.

Kein Anwaltszwang vor dem Sozialgericht - trotzdem ist anwaltliche Vertretung sinnvoll

Einen Anwaltszwang gibt es vor den Sozialgerichten nicht. Man kann sich also selbst "vertreten". In jedem Fall eine Überlegung wert, zuvor einen Fachanwalt für Sozialrecht zu konsultieren. Aus guten Gründen:
  • Er kann Ihnen beratend zur Seite stehen; er kann einschätzen, ob Ihre Klage vor dem Sozialgericht Aussicht auf Erfolg hat. Mit Sicherheit kann er Ihnen viel Aufwand, Energie und Mühe sparen.
  • Er kann Sie vor dem Sozialgericht vertreten, wenn Sie das nicht selbst tun wollen. Bei der Komplexität der Materie kann er das sicherlich besser als Sie es selbst könnten.
  • Wenn Sie es wünschen, wird er Sie auch bereits zu einem früheren Zeitpunkt im Verfahren unterstützen, z.B. bereits dann, wenn es darum geht, den Widerspruch (gegen einen Bescheid) zu formulieren.
Denken Sie an Ihre Rechte - kein Bescheid ist in Stein gemeißelt. Irrtümer gibt es überall, auch und gerade bei Ämtern, die sozialrechtliche Bescheide erstellen. Wenn Ihnen Ihr Anliegen ernst ist, holen Sie sich Rat bei einem Fachanwalt für Sozialrecht. Hier finden Sie einen in Ihrer Nähe.

Weiterführende Informationen zu Fachanwalt Sozialrecht

Arbeitsagenturen beraten, vermitteln und zahlen Gelder aus den sozialen Kassen aus. Probleme treten meist dann auf, wenn die Arbeitsagentur reglementierend gegen Jobsuchende oder Arbeitslose vorgeht. Bei dem Ausstellen von Bescheiden oder Auflagen können auch der Agentur Fehler unterlaufen. (vom 19.10.2016) mehr...
Arbeitslosengeld wird aus den Geldern der Arbeitslosenversicherung bestritten, die Angestellte und Arbeiter mit ihren Beiträgen bestücken. Das Arbeitslosengeld gehört zu den Sozialversicherungsleistungen, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland vor sozialen Härten bewahren sollen. (vom 14.11.2016) mehr...
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Die UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen wurde im März 2009 auch in Deutschland verabschiedet. Die Konvention setzt Menschen mit Behinderung in ein völlig anderes Licht; der Weg ist jedoch nach wie vor steinig. (vom 22.10.2015) mehr...
Juristisch meint man mit Beitragsrecht in erster Linie entweder die "Beiträge" zur gesetzlichen Sozialversicherung oder es handelt sich um einen "Beitrag" (= Gebühr) anliegender Grundstückseigentümer. Beides Mal helfen Ihnen spezialisierte Rechtsanwälte. (vom 05.12.2016) mehr...
"Das ist Berufskrankheit!" Dieser Ausspruch meint landläufig eigentlich Berufs"blindheit". Im juristischen Sinne heißt Berufskrankheit aber: Ein Beruf hat körperlich krank gemacht. Diese Krankheit muss vom Gesetzgeber explizit anerkannt sein. Ausnahmen sind möglich, deren Anerkennung aber schwierig. (vom 06.12.2016) mehr...
Was passiert, wenn man seinem Beruf von heute auf morgen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen kann? Ohne Frage: Die Fähigkeit zu verlieren, den eigenen Beruf weiter auszuüben, gilt als existenzielles Risiko. Ist es daher sinnvoll, Berufsunfähigkeit abzusichern? (vom 07.10.2015) mehr...
Elterngeld ist eine Sozialleistung; es wird zusätzlich zum Kindergeld gezahlt. Es soll Müttern und Vätern gleichermaßen ermöglichen, sich in den besonders wichtigen ersten Lebensmonaten mehr Zeit für den Nachwuchs zu nehmen ohne dass finanzielle Nöte entstehen. (vom 31.01.2017) mehr...
Eigentlich eine dramatische Entwicklung, die sich schleichend und fast im Verborgenen vollzieht: Immer mehr Kinder müssen Unterhalt für ihre Eltern aufbringen, wenn die Eltern alt werden. (vom 29.10.2015) mehr...
Erziehungsgeld gab es für Eltern bis zum 31.12.2006 in Deutschland. Danach wurde das Erziehungsgeld durch das Elterngeld ersetzt. In zwei deutschen Bundesländern können Eltern aber auch heute noch im Anschluss an das Elterngeld ein sogenanntes Landeserziehungsgeld erhalten. (vom 19.07.2017) mehr...
Hartz IV oder ALG II ist als eine Grundsicherungsleistung für Arbeitssuchende gedacht. Sie ersetzt die bis 2004 geltende Arbeitslosenhilfe. Leistungen nach Hartz IV sind nicht üppig sondern ermöglichen maximal mal ein (Über-)Leben am Existenzminimum. (vom 20.02.2017) mehr...
Inobhutnahmen greifen tief in die Persönlichkeitsrechte ein. Nicht nur deshalb sind sie eine schwierige Materie. Auf der einen Seite sollen Kinder geschützt und schlimme Entwicklungen verhindert werden, auf der anderen Seite werden Eltern- und Kinderrechte eingeschränkt und Konflikte erst dadurch heraufbeschworen. (vom 03.08.2016) mehr...
Kindergeld wird gezahlt, um den erhöhten Bedarf, der durch die Geburt und die Erziehung eines Kindes entsteht, abfedern zu helfen. Mögliche Bezieher sind nicht nur die Eltern; auch andere Personen, die Kinder in ihren Haushalt aufgenommen haben, können Kindergeld bekommen. (vom 20.03.2017) mehr...
Alle Kostenträger in der gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung) haben ihren Versicherten gegenüber definierte Verpflichtungen, denen sie nachkommen müssen. Wenn Ihre gesetzliche Krankenkasse sich weigert, sind Sie nicht machtlos. (vom 16.11.2015) mehr...
Das Schwerbehindertenrecht soll behinderten Menschen, die unter besonderen gesundheitlichen Einschränkungen leiden, das Recht auf Gleichstellung und Gleichbehandlung in der Gesellschaft sichern. Voraussetzung für die Gewährung bestimmter Vorteile ist die Anerkennung des Status als schwerbehinderter Mensch. (vom 27.02.2017) mehr...
Ob ALG II, BaföG, Rente oder Wohngeld: Wer beim Bezug von Sozialleistungen schummelt, läuft Gefahr strafrechtlich relevanten Sozialbetrug zu begehen. Und der bleibt in vielen Fällen auch nicht unbemerkt. (vom 23.05.2017) mehr...
Erleiden Kinder den Schicksalsschlag ein Elternteil oder gar beide Eltern zu verlieren, rücken neben der Bewältigung von Trauer oft auch Fragen im Hinblick auf die finanzielle Zukunft des Kindes in den Vordergrund. In Deutschland erhalten Kinder zur Sicherung ihrer Existenz Halb- bzw. Waisenrente. (vom 20.06.2017) mehr...
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Expertentipps zu Sozialrecht
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Ob Pflegereform, Unterhalt oder Mindestlohn: Im neuen Jahr gibt es für Verbraucher wieder einige wichtige Änderungen. Hier ein Überblick …

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Arbeitslosengeld II alg 2 Hartz IV: Diese Leistung hat viele Namen und Schreibweisen. Es ist für Personen gedacht, die im rechtlichen Sinne bedürftig sind. Unter dem Begriff Arbeitslosengeld 2 sind Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe zusammengefasst. Meist spricht man von "Hartz IV". Die wichtigsten Fakten einfach zusammengestellt erhalten Sie hier.

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Am 1. Oktober tritt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz – sog. Facebook-Gesetz – in Kraft, mit dem Fake News und Hass-Kommentare in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, WhatsApp, Twitter & Co, effektiver bekämpft werden sollen.

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Arbeitnehmer oder Azubis, die ihrem Ärger über ihre Arbeit oder ihren Chef in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter Luft machen, sollten vorsichtig sein. Wer in sozialen Netzwerken seinen Chef oder seine Arbeitskollegen beleidigt, riskiert die fristlose Kündigung.

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Wer im Internet über soziale Plattformen wie Facebook und Co. unerlaubte Sex-Videos verbreitet, hat mit empfindlichen strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts München.

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Presseberichten zufolge sind bis zu 50 % aller Hartz-IV-Bescheide in der Bundesrepublik rechtswidrig.

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Zwei Urteilen des Finanzgerichts Köln zufolge werden Bescheide über die Rückforderung von Kindergeld bisweilen mit fehlerhaften Rechtsbehelfsbelehrung versendet. Die gute Nachricht: Für Betroffene verlängert sich laut der Entscheidung damit die Einspruchsfrist gegen die Bescheide und damit die Möglichkeit, gegen sie vorzugehen (FG Köln, AZ.: 1 K 3876/12; 1 K 1227/12).

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Kategorie: Sozialleistungen 2016-09-12 (871 mal gelesen)

Eltern können auch über das dritte Lebensjahr ihres Kindes hinaus einen Teil der Elternzeit in Anspruch nehmen. Was viele nicht bedenken: Nach dem dritten Lebensjahr des Kindes gibt es keine Versicherungspflicht in der Arbeitslosenversicherung mehr. Daraus folgt, dass bei einer Elternzeit von mehr als 12 Monaten nach dem dritten Lebensjahr des Kindes der Anspruch auf Arbeitslosengeld verloren gehen kann.

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Kategorie: Steuern & Finanzen 2016-01-12 (668 mal gelesen)

Im neuen Jahr ändert sich einiges beim Thema Steuern: Unter anderem steigt der Kinderfreibetrag, die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung, wie auch der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer und die Angabe der Steueridentifikationsnummer wird immer wichtiger!

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Stress, hohe Lärmbelästigung im Alltag und der demographische Wandel tragen dazu bei, dass Schwerhörigkeit in Deutschland – unabhängig vom Alter – immer mehr zum Thema wird. Eine Beeinträchtigung der Hörleistung muss sich aber nicht zwingend auf die Tauglichkeit zum Führen von Fahrzeugen auswirken, wie das Verwaltungsgericht Neustadt in einer aktuellen Entscheidung festgehalten hat (Az.: 3 L 4/16.NW). Die Folge: Betroffene können gegen die behördliche Entziehung der Fahrerlaubnis mit guter Aussicht auf Erfolg gerichtlich vorgehen.

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