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Rechtliches zur Bauordnung

Ob ein Bau auf dem von Ihnen gewünschten Grundstück eine Baugenehmigung erhält, fällt thematisch in den Bereich des Bauplanungsrechts. Einer Bauordnung können Sie dagegen entnehmen, wie Sie bauen dürfen. Bei der Bauordnung geht es also um die Art und Weise des Bauens, genauer um die Erschließung, um Abstandsflächen, um die Gebäudehöhe, Rechte und Grenzen in Bezug auf das Nachbarrecht / Nachbarschutz und die Entwässerung des Grundstücks (der Abfluss des Regenwassers). Der Brandschutz muss beachtet werden, für Fluchtwege gesorgt und die Baustelle gesichert sein. Auch umweltrechtliche und qualitätssicherende Aspekte werden in der Bauordnung berücksichtigt. Werden geeignete Bauprodukte verwendet? Und ist gesundes Wohnen durch genügend Licht, Raumgröße, Wärme-, Kälte- und Lärmschutz gewährleistet? Die Erstellung von Bauordnungen ist Ländersache. Das bedeutet, die Vorschriften, die Sie für Ihr Bauobjekt beachten müssen, müssen Sie bei Ihrem Bundesland erfragen. Örtliche Rathäuser, Bezirks-, Kreis- oder Stadtverwaltungen können Ihnen darüber Auskunft geben. Eine Bauordnung können Sie sich als grundsätzlichen Maßstab für alle Bauobjekte in der Umgebung vorstellen. Demgegenüber werden über einen Bebauungsplan weitere Feinheiten geregelt, meist um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten (Art und Farbe der Dachziegel, Terrassengröße, Gartenbepflanzung). Sollte Ihnen die örtliche Baubehörde die Genehmigung für einen Umbau oder Neubau oder einen Abschnitt davon verweigern, prüft ein Anwalt alle vorliegenden Gesetze und Regelungen und hilft Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Rechte oder handelt einen Vergleich mit dem Bauamt aus.

Letzte Aktualisierung am 2016-11-16

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