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Wie kann man eine Verjährung von Ansprüchen verhindern?

Letzte Aktualisierung am 21.06.2017 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Was bedeutet Verjährung?

Unter Verjährung versteht man im deutschen Zivilrecht, dass ein Anspruch aufgrund einer abgelaufenen Frist nicht mehr durchsetzbar ist.

Welche Fristen gibt es bei der Verjährung?

Die regelmäßige gesetzliche Verjährungsfrist beträgt drei Jahre. Bei einigen Vertragstypen gibt es allerdings spezielle Verjährungsfristen. So verjähren Ansprüche aus einem Kaufvertrag oder Reisevertrag schon nach zwei Jahren. Bei Zahlungsansprüchen etwa bei Werkverträgen tritt nach drei Jahren eine Verjährung ein. Im Baurecht gilt eine fünfjährige Verjährungsfrist bei Baumängeln. Ansprüche auf Eigentumsübertragung und Rückzahlungsansprüche von Bearbeitungsgebühren verjähren erst nach zehn Jahren. Die längste Verjährungsfrist genießen rechtskräftige Herausgabeansprüche und Schadensersatzansprüche wegen Körperverletzung - sie verjähren erst nach 30 Jahren.

Wann beginnt die Verjährung?

Der Beginn einer Verjährung bestimmt sich danach, wann der Anspruch entstanden ist und wann der Anspruchsinhaber von ihm wusste, bzw. hätte wissen müssen. Das bedeutet: Die Verjährungsfrist bei Kaufvertragsansprüchen beginnt mit der Übergabe der Sache an den Erwerber zu laufen. Bei Reiseverträgen beginnt die Verjährungsfrist ab dem geplanten Reisetermin. Bei Baumängeln ist für die Verjährungsfrist die Abnahme des Bauwerks entscheidend.

Wie kann man eine Verjährung abwenden?

Eine Unterbrechung der Verjährung eines Anspruchs kann mit dem Antrag auf einen Mahnbescheid oder einer Klageerhebung erreicht werden. Dafür reicht der bloße Antrag auf einen Mahnbescheid beim Mahngericht aus, begründet werden muss er nicht. Eine Hemmung der Verjährung kann aber auch mit ernsthaften Verhandlungen mit dem Forderungsgegner bewirkt werden. Wichtig zu wissen: Ein einfaches Mahnschreiben reicht dafür nicht aus! Es muss nachweisbar zwischen den Streitparteien um eine Lösung verhandelt werden.

Verjährung - eine Sache für den Rechtsanwalt!

Für eine Klageerhebung ab Forderungen von 5.000 Euro ist das Einschalten eines Rechtsanwalts notwendig. Aber auch vorher kann ein Rechtsanwalt schnell und kompetent bei allen Fragen rund um die Verjährung Auskunft geben und entsprechende rechtliche Schritte einleiten.


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