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Anwälte für Familienrecht, die in Kaiserslautern Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Janina Alessa Eispert

Fachanwalt für Familienrecht
Am Altenhof 8, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Klaus J. Fuhrmann

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Karl-Marx-Straße 15, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Baurecht, Architektenrecht, Ingenieurrecht, Immobilienrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht, Pachtrecht, Werkvertragsrecht, Arzthaftungsrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Vertragsrecht, Erbrecht, Verkehrsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Forderungseinzugsrecht, Inkassorecht, Zwangsversteigerungsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rainer Herzfeldt

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Eisenbahnstraße 1, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arbeitnehmererfinderrecht, Arbeitnehmerüberlassungsrecht, Kündigungsschutzrecht, Mitbestimmungsrecht, Tarifvertragsrecht, Internetrecht, Familienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Recht des öffentlichen Dienstes
Symbolbild Rechtsanwalt

Michael Horn

Fachanwalt für Familienrecht
Richard-Wagner-Straße 79, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Strafrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Familienrecht, Versicherungsrecht, Scheidungsrecht, Umgangsrecht, Zivilrecht, Mietrecht, Unterhaltsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rainer Kremling

Schubertstraße 37, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Ausländerrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrsstrafrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Verkehrsunfallrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Norbert Krämer

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Rudolf-Breitscheid-Straße 73, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Familienrecht, Betäubungsmittelrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsunfallrecht, Erbrecht, Arzthaftungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Stefan Motzenbäcker

Marktstraße 35, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Familienrecht, Strafrecht, Erbrecht, Zwangsversteigerungsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Wirtschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Mirjam Nermyn Ohliger

Logenstraße 8, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Roland Ohnesorg

Eisenbahnstraße 4 a, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Baurecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dieter Rheinhardt

Glockenstraße 70, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Familienrecht, Handelsrecht, Verkehrszivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ute Schellhammer

Am Altenhof 8, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Thomas Scherer

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Stiftsplatz 2, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Erbrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Karin Schmidt

Fachanwalt für Familienrecht
Eisenbahnstraße 17, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Familienrecht, Verkehrszivilrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht
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Thomas Schopf

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Eisenbahnstraße 49, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Erbrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsunfallrecht, Gebührenrecht der Rechtsanwälte, Familienrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Scheidungsrecht, Markenrecht, Versicherungsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Wolfgang Schwartz

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Raiffeisenstraße 6, 67655 Kaiserslautern
Schwerpunkte: Architektenrecht, Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Pflichtteilsrecht, Sorgerecht, Umgangsrecht

Infos zu Anwälte Familienrecht in Kaiserslautern
Familienrecht
Familienrecht ©freepik - mko

Die Scheidung - das Aus für Ehe und Partnerschaft

Sind in einer Ehe die Gegensätze nicht zu überbrücken, lässt man sich scheiden. Vorausgesetzt die Eheleute leben bereits ein Jahr lang getrennt von Tisch und Bett und wollen dies auch nicht mehr ändern.

Scheidung unter einem Jahr Trennung

Dies ist der Fall, wenn ein Fortführen der Ehe für einen Ehepartner nicht zumutbar ist. Voraussetzung ist in diesem Fall, dass die Ursache in der Person des Ehepartners liegt, sie muss genau geschildert werden.

Der Regelfall ist die Scheidung nach einem Trennungsjahr

Am einfachsten ist eine Trennung rechtlich nachzuvollziehen, wenn die Eheleute ihren gemeinsamen Hausstand auflösen und ein Partner aus der Wohnung auszieht. Nach dem Trennungsjahr kann die Ehe geschieden werden, es gibt verschiedene Gründe, die das Gericht als Trennungsgrund anerkennt. Scheidungsgründe wären wiederholte Seitensprünge oder die längst innerlich vollzogene Trennung vom Partner. Für gemeinsame Kinder wohl der am wenigsten schmerzhafte Weg, wäre der einer einvernehmlichen Scheidung.

Die Scheidung nach drei Trennungsjahren

Stimmt der Partner dem Scheidungsantrag nicht zu so wird das Trennungsjahr auf drei Jahre verlängert. Das Gesetz geht davon aus, dass nach drei Trennungsjahren die Ehe zerrüttet ist, in diesem Fall bedarf es keiner Begründung mehr. Was muss bei einer Scheidung geregelt werden. Sie müssen sich über die elterliche Sorge für gemeinsame Kinder geeinigt haben sowie über die Höhe des Kindesunterhalts und des Ehegattenunterhalts. Weiterhin muss eine Einigung erzielt worden sein, wie das eheliche Vermögen verteilt wird. Ein Anwalt für Familienrecht in Kaiserslautern berät im Falle einer Scheidung

Differenzen gibt es meist auch in finanziellen Belangen.

Wie hoch war das Vermögen vor der Eheschließung, wie hoch ist es zum Zeitpunkt der Trennung. Dies ergibt den Zugewinn der auszugleichen ist.

Im Jahr 2017 wurden laut Statistischem Bundesamt 153.500 Ehen geschieden.

Wir haben Ihnen nachfolgend den rechtlichen Gang einer Scheidung dargestellt. Bei Scheidungsverfahren besteht in Deutschland Anwaltszwang, das heißt der Scheidungsantrag kann vor Gericht nur von einem Rechtsanwalt gestellt werden. Die Ehescheidung ist an dem Familiengericht einzureichen, wo der Ehegatte mit allen gemeinschaftlichen, minderjährigen Kindern seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Fehlen gemeinsame Kinder, oder gibt es keinen gemeinsamen Aufenthaltsort, kommt es auf den gewöhnlichen Aufenthaltsort des Antragsgegners an, es sei denn der Antragsteller wohnt noch in der ehemals gemeinsamen Wohnung, dann ist das dortige Gericht zuständig. Wenn nicht beide Eheleute die Scheidung beantragen wollen genügt der Antrag von nur einer Partei. Das Familiengericht versendet zur Ermittlung von Ansprüchen zum Versorgungsausgleich Vordrucke an die „noch Eheleute“. Ist der Versorgungsausgleich vom Gericht errechnet, wird der Scheidungstermin bestimmt.

Familienrecht und Corona

Die Auswirkung der Corona Pandemie auf das Familienrecht bleiben nicht aus. Das Gesetz ist bemüht, durch zeitlich begrenzte Regelungen, Erleichterungen zu schaffen und dadurch mögliche negative Folgen durch Corona abzuschwächen. Besonders betroffen sind das Umgangsrecht und das Unterhaltsrecht. Welche Folgen kann eine Impfweigerung für den umgangsberechtigten Partner haben? Am sichersten holt man sich bei familienrechtlichen Fragen den Rat eines Anwalts für Familienrecht ein.

Unterhalt im Familienrecht

Unterhalt bedeutet laut Familienrecht, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine Person, die Lebensbedürfnisse einer anderen Person mitträgt. Gesellschaftlich gesehen ist der Unterhalt einer der Grundpfeiler der Sozialfürsorge. In Deutschland gilt die Unterhaltspflicht. Zu Unterhalt verpflichtet wird man nicht nur von rechts wegen, auch Vertragsvereinbarungen können zur Unterhaltspflicht führen.

Alimente - das Gegenstück zu Naturalunterhalt.

Geldunterhalt meint den finanziellen Beitrag des Unterhaltes. Beide Eltern sind unterhaltspflichtig, jedoch ist darauf Rücksicht zu nehmen wie die persönlichen Lebensverhältnisse sind. Anspruch auf Unterhalt besteht immer für gemeinsame Kinder, wenn sich Eltern trennen oder nicht zusammen leben. Es gibt zwei große Unterhaltsarten: den Ehegattenunterhalt – bis zur Scheidung spricht man hier vom Trennungsunterhalt, danach vom nachehelichen Unterhalt - und den Kindesunterhalt. So kümmert sich der eine Elternteil um das tägliche Wohl der gemeinsamen Kinder, der andere Elternteil ermöglicht dies durch finanzielle Unterstützung.

Den Kindesunterhalt berechnen

Bei der Unterhaltsberechnung gilt generell: Es kommt nicht darauf an, wie viel Geld- und Sachwerte vorhanden sind oder was auf dem Gehaltsscheck steht, es wird lediglich „unterhaltsrelevantes“ Einkommen berücksichtigt. Die Höhe des Unterhalts für die Kinder wird in der Regel mit Hilfe der Düsseldorfer Tabelle bestimmt, die alle zwei Jahre aktualisiert wird.

Unterhalt des Ehegatten

Wenn ein Elternteil sich nicht selbst versorgen kann, kann es ab dem Zeitpunkt der Trennung einen Anspruch auf Ehegattenunterhalt geltend machen. Die Unterhaltsberechnung bedeutet nicht automatisch, dass der Monatslohn des Alleinverdieners „durch zwei“ geteilt wird. Jederzeit kann es nötig sein, die Unterhaltshöhe neu zu berechnen, etwa bei Arbeitsplatzverlust oder -wechsel. Vorsicht ist bei der Beantragung des Ehegattenunterhaltes geboten, denn eine zeitverzögerte Antragstellung kann einen Unterhaltsanspruch negativ beeinflussen.

Selbstbehalt kurz erklärt

Für den Alltag muss dem zum Barunterhalt verpflichteten Ex-Partner genügend Geld übrig bleiben, diesen Anteil nennt man Selbstbehalt. Für Alleinerziehende kann es finanziell sofort eng werden, wenn der Ex-Partner seiner Unterhaltszahlung nicht nachkommt, deshalb springt in solchen Fällen das Jugendamt ein.

Die Berechnung des Unterhalts

Die Berechnung der monatlichen Unterhaltszahlungen können sehr schnell sehr kompliziert werden. Lassen Sie sich bei der Berechnung des Unterhaltes von einem erfahrenen Anwalt helfen.

Der Unterhaltsvorschuss

Unterhaltsvorschuss ist als schnelle Hilfe für Alleinerziehende gedacht, wenn der Unterhaltspflichtige Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt zahlen kann. Möchte man Informationen über Unterhaltsvorschuss, so wendet man sich an das kommunale Jugendamt.

Wer darf wann Unterhaltsvorschuss beantragen?

Es ist weder ein vorausgehendes Gerichtsurteil gegen den unterhaltspflichtigen Elternteil nötig, noch ist das Einkommen des alleinerziehenden Elternteils von Bedeutung um Unterhaltsvorschuss zu beantragen. Sollte der unterhaltspflichtige Elternteil durchaus in der Lage sein, Unterhalt zu zahlen und tut es nicht, holt sich der Staat den gezahlten Unterhaltsvorschuss von ihm zurück. Eine wichtige Voraussetzung um Unterhaltsvorschuss beantragen zu können ist ein fester Wohnsitz in Deutschland außerdem muss das Kind im gleichen Haushalt wohnen wie der alleinerziehende Elternteil.

Ein Antrag auf Unterhaltsvorschuss kann auch abgelehnt werden.

Ist der Alleinerziehende jedoch verheiratet oder lebt nicht dauerhaft von seinem Ehegatten getrennt, oder zahlt dieser regelmäßig seinen Unterhaltsregelbetrag, so kann ein Antrag auf Unterhaltsvorschuss nicht gewährt werden. Auch wenn der unterhaltspflichtige Elternteil nur in der Lage ist den Mindestunterhalt wieder selbst zu tragen, enden die Unterhaltsvorschusszahlungen vom Jugendamt.

Sorgerecht – Das Kindeswohl im Fokus

Elternschaft, und das damit einhergehende Sorgerecht, bedeutet die Übernahme von Rechten und Pflichten. Entscheidungen für das Kind müssen hier immer erkennbar im Sinne und zu seinem Wohle gefällt werden. Fragen über das Sorgerecht findet man im BGB beantwortet. Das gemeinsame Sorgerecht ist in Deutschland der Regelfall. Alltägliche Dinge sowie bei Gefährdung des Kindes, etwa bei einem Unfall, kann ein Elternteil allein Entscheidungen treffen. Geht es um weitreichendere, planbare Entscheidungen, haben die Eltern gemeinsam den besten Weg für ihr Kind zu finden. Als typisches Beispiel ist die für das Kind beste Schulwahl zu nennen. Leider kommt es immer wieder vor, dass das Familiengericht gebeten werden muss Entscheidungen für ein Kind zu treffen, weil die Eltern keinen Konsens finden. Der künftige Lebensmittelpunkt des Kindes Problematisch ist, wenn beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht ausüben, sich aber nicht darauf verständigen können bei wem das Kind seinen Lebensmittelpunkt haben soll. Hier entscheiden in vielen Fällen letztlich die Gerichte, bei wem das Kind leben darf. Dieses entscheidet sich dann unter Berücksichtigung der Belange und der Bindungsstärke zu den beiden Elternteilen, auch der Kindeswille ist, je nach Alter des Kindes, mitentscheidend.

Seltener ist das alleinige Sorgerecht

Geht eine Beziehung ohne Trauschein in die Brüche, so ist klar geregelt, dass die Mutter das Sorgerecht erhält. Das alleinige Sorgerecht bei verheirateten Eltern wird von unseren Gerichten nur in besonderen Lebenssituationen befürwortet. Als Begründung gelten z.B. Gesundheitsgefährdung des Kindes oder Kindesvermögensgefährdung, auch ein gefährliches Umfeld durch Dritte ist ein triftiger Grund. Das Familiengericht wird zusammen mit Sachverständigen und dem örtlichen Jugendamt eine Entscheidung für das Kind und zu seinem Wohle treffen. Als ultima ratio kann den Eltern das Sorgerecht weggenommen werden, nämlich dann wenn das Kindeswohl auf dem Spiel steht. Das Gericht bestellt in solchen Fällen einen Amtsvormund und betraut ihn mit dem Sorgerecht. Die Unterbringung in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie obliegt dann seiner Entscheidungsgewalt. Ein Anwalt für Familienrecht in Kaiserslautern berät bei einem Sorgerechtsfall.

Vorsorgen für den Notfall!

Mit einer Sorgerechtsverfügung können Eltern bestimmen, wer im Fall ihres Todes der gesetzliche Vormund für ihre minderjährigen Kinder werden und wer das Sorgerecht auf keinen Fall erhalten soll. Achtung! Lediglich die Unterschrift der Eltern unter einem maschinell erstellten Text reicht nicht aus. Die sicherste Art zu gewährleisten, dass es dem minderjährigen Kind auch noch nach dem Tod seines sorgeberechtigten Elternteils gut geht, ist die Absicherung durch eine Sorgerechtsverfügung. Haben beide Elternteile eine solche Verfügung verfasst, orientiert sich das Gesetz an der des letztverstorbenen Elternteils.