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Hier finden Sie kompetente Rechtsanwälte für Familienrecht in Ulm

Anwälte für Familienrecht, die in Ulm Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Cecile Behrendt

Hirschstraße 4, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Umgangsrecht, Sorgerecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Opferschutzrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Walter Bernhauer

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Rosengasse 15, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Unterhaltsrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Scheidungsrecht, Familienrecht, Mediation, Transportrecht und Speditionsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Birgit Dreimann

Münsterplatz 13, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Betreuungsrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialhilferecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Martin Fahrenkamp

Fachanwalt für Familienrecht
Münchner Straße 15, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Einkommensteuerrecht, Erbrecht, Erbschaftsteuerrecht, Familienrecht, Kindschaftsrecht, Mediation, Steuerrecht, Umsatzsteuerrecht, Unternehmenskaufrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Else Frank

Hafenbad 33, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Pflegeversicherungsrecht, Rentenversicherungsrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Schwerbehindertenrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Lothar Fürst

Hirschstraße 22, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Katja Heinrich

Fachanwalt für Familienrecht
Frauenstraße 2, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Kindschaftsrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Monika Herz

Fachanwalt für Familienrecht
Griesbadgasse 24, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ender Karakas

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Hirschstraße 22, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Insolvenzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Zivilrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Olaf Krämer

Heimstraße 43, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Strafrecht, Mietrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Gerlinde Mayer

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Münchner Straße 15, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Nachbarrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Beate Merkt-Buchele

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Hafenbad 35, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Strafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dorothee Messer

Hirschstraße 24, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Haftpflichtrecht, Scheidungsrecht, Strafrecht, Verkehrsunfallrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht, Jugendstrafrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Katrin Maria Müller-Rohrhirsch

Fachanwalt für Familienrecht
Syrlinstraße 35, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht, Baurecht, Werkvertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Matthias Schartmann

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Heimstraße 5, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Haftpflichtversicherungsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Erbrecht, Familienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Schneider

Hafenbad 35, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Immobilienrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Evelyne Wiesneth

Fachanwalt für Familienrecht
Rosengasse 15, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Werner Willbold

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Frauenstraße 2, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Erbrecht, Recht der Testamentsvollstreckung, Recht der Testamentsgestaltung, Familienrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Sabine Wörner

Fachanwalt für Familienrecht
Frauenstraße 2, 89073 Ulm
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht

Infos zu Anwälte Familienrecht in Ulm
Familienrecht
Familienrecht ©freepik - mko

Scheidung - Voraussetzungen - Informationen

Der Misserfolg der Ehe ist die Voraussetzung für eine Scheidung. Eine erneute Annäherung der Eheleute ist nicht mehr zu erwarten, sie leben bereits mindestens ein Jahr räumlich getrennt.

In Ausnahmefällen ist auch eine schnellere Scheidung möglich.

Dies nennt man Härtefallscheidung und soll einen Ehegatten schützen, auch sie greift jedoch nur, bei bereits räumlicher Trennung der Partner. Dies muss aus Gründen erfolgen, die in der Person des anderen Ehepartners liegen.

Der Normalfall: Scheidung nach einem Jahr der Trennung

Der Begriff Trennungsjahr umschreibt bereits die Anforderungen, die aus rechtlicher Sicht erfüllt werden müssen um als Trennung anerkannt zu werden . Der scheidungswillige Ehepartner muss die Trennungszeit von einem Jahr nachweisen und zusätzlich den Nachweis führen, dass die Ehe gescheitert ist. Als Grund wird z.B. Suchtverhalten des Partners oder häusliche Gewalt anerkannt. Wollen beide Partner die Scheidung, bietet sich die einvernehmliche Scheidung an.

Scheidung nach drei Jahren des Getrenntlebens

Ist nur ein Partner trennungswillig, so wird eine Trennungsdauer von drei Jahren notwendig. Eine Scheidung kann nach drei Trennungsjahren auch ohne Begründung oder Zustimmung des anderen Ehepartners vollzogen werden. Bei einer Trennung gibt es viele Dinge zu bedenken. Sie müssen sich über die elterliche Sorge für gemeinsame Kinder geeinigt haben sowie über die Höhe des Kindesunterhalts und des Ehegattenunterhalts. Auf die getrennten Partner kommen eine ganze Menge zusätzlicher Entscheidungen zu u.a. über die Aufteilung des Hausstandes. Ein Anwalt für Familienrecht in Ulm berät im Falle einer Scheidung

Differenzen gibt es meist auch in finanziellen Belangen.

Häufig ist eine Zugewinngemeinschaft vereinbart worden, dann ist nun der Vermögenszuwachs aufzuteilen.

Auf jede Eheschließung kam in den letzten Jahren 0,4 Ehescheidungen.

Welche Schritte werden während einer Scheidung durchlaufen. Bei Scheidungsverfahren besteht in Deutschland Anwaltszwang, das heißt der Scheidungsantrag kann vor Gericht nur von einem Rechtsanwalt gestellt werden. Wird die Ehe mit minderjährigen Kindern geschieden, so ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk ein Elternteil mit den Kindern lebt. Fehlen gemeinsame Kinder, oder gibt es keinen gemeinsamen Aufenthaltsort, kommt es auf den gewöhnlichen Aufenthaltsort des Antragsgegners an, es sei denn der Antragsteller wohnt noch in der ehemals gemeinsamen Wohnung, dann ist das dortige Gericht zuständig. Voraussetzung für eine Ehescheidung ist zunächst, dass zumindest ein Ehepartner einen Antrag auf Ehescheidung stellt. Das Gericht wird ein Verfahren zum Versorgungsausgleich durchführen und die Eheleute dazu befragen. Der Termin für die Hauptscheidungsverhandlung wird nach Berechnung des Versorgungsausgleichs terminiert.

Covid-19 und Familienrecht

Auch das Familienrecht bleibt von der Corona Pandemie nicht verschont. Einige Gesetze wurden vorübergehend ergänzt, bzw. ausgesetzt, auch um die Folgen für die Bevölkerung durch Covid-19 so klein wie möglich zu halten. Dies gilt vor allem für das Unterhaltsrecht und das Umgangsrecht auch im Hinblick auf angeordnete Quarantäne. Welche Folgen kann eine Impfweigerung für den umgangsberechtigten Partner haben? Bei aktuellen Fragen wendet man sich bestmöglich an einen Anwalt für Familienrecht.

Unterhaltsanspruch - Trennungsunterhalt – nachehelicher Unterhalt

Unterhalt steht für die Verpflichtung einer Person, die Existenz einer anderen Person, mit der man in gerader Linie verwandt ist, zu sichern. Gesellschaftlich gesehen ist der Unterhalt einer der Grundpfeiler der Sozialfürsorge. Die Unterhaltspflicht in Deutschland. Auch wenn man gesetzlich nicht unterhaltsverpflichtet wäre, kann eine frühere vertragliche Übereinkunft dazu führen.

Alimente - das Gegenstück zu Naturalunterhalt.

Man umschreibt damit den finanziellen Teil des Unterhaltes. Die Grundvoraussetzung ist natürlich, dass der Unterhaltsverpflichtete genügend verdient um zum Unterhalt eines anderen herangezogen werden zu können. Beide Elternteile haben gleichermaßen eine Unterhaltspflicht gegenüber den gemeinsamen Kindern. Dabei wird unterschieden zwischen Barunterhalts- und Naturalunterhaltspflicht. Beide Elternteile teilen sich den Unterhalt indem sich einer um das Wohl und den Alltag des Kindes kümmert, der andere steuert mit seinem Barunterhalt Unterstützung bei.

Kindesunterhalt berechnen

Herangezogen werden dürfen hier jedoch nicht alle Vermögenswerte des Ex-Partners, vielmehr ist nur das sogenannte „unterhaltsrelevante“ Vermögen in die Berechnung einzubeziehen. Die Düsseldorfer Tabelle ist kein Gesetz, die meisten Paare bzw. deren Anwälte nehmen sie trotzdem zur Grundlage für die Berechnung der Unterhaltshöhe, da sie detaillierte Berechnungen wie viel Geld Kinder in welchem Alter monatlich benötigen enthält.

Auch der Ehegatte hat evtl. Anspruch auf Unterhalt

Zudem kann es auch einen Anspruch auf Ehegattenunterhalt geben, wenn ein Partner – meist aufgrund der Kinder – nicht oder nur wenig arbeiten kann und sich alleine nicht versorgen könnte. Auch hier gilt es das unterhaltsrelevante Einkommen zu ermitteln, auf beiden Seiten! Auch kann sich noch während der Trennungsphase die Höhe des Unterhaltes, da abhängig vom aktuellen Verdienst, ändern. Zu beachten ist, dass man seinen Anspruch möglichst bald geltend machen muss, da dieser auch verwirken kann.

Der Selbstbehalt

Mit Selbstbehalt wird gesichert, dass dem zu Unterhalt verpflichteten Elternteil genügend Geld verbleibt um seine laufenden Kosten zu decken. Sollte der Partner durch diesen so genannten Selbstbehalt nicht mehr zur vollen Unterhaltszahlung fähig sein, springt der Staat ein.

Die Berechnung des Unterhalts

Die Berechnung der monatlichen Unterhaltszahlungen können sehr schnell sehr kompliziert werden. Beauftragen Sie einen juristischen Fachmann um sicher und gut beraten zu sein.

Der Unterhaltsvorschuss

Unterhaltsvorschuss ist als schnelle Hilfe für Alleinerziehende gedacht, wenn der Unterhaltspflichtige Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt zahlen kann. Möchte man Informationen über Unterhaltsvorschuss, so wendet man sich an das kommunale Jugendamt.

Wann kann man Unterhaltsvorschuss beantragen?

Nach dem Unterhaltsvorschussgesetz hat man Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, wenn der Unterhalt für die gemeinsamen, nicht volljährigen Kinder nicht oder nur unregelmäßig gezahlt wird. Mit dem Erhalt des Unterhaltsvorschusses überträgt man dem Jugendamt die Forderung des Unterhalts und so ist das Amt berechtigt den Vorschuss, wenn möglich, vom unterhaltspflichtigen Elternteil wieder einzufordern. Der Unterhaltsvorschuss wird gewährt um dem Kind ein Existenzminimum zu sichern, beantragt wird es aber vom betreuenden Elternteil, deshalb ist es zwingend nötig, dass das Kind mit ihm unter einem Dach lebt.

Wann wird kein Unterhaltsvorschuss gewährt?

Die Zahlung von Unterhaltsvorschuss ist z.B. dann nicht möglich, wenn der alleinerziehende Vater oder Mutter nicht mitwirkt bei der der Feststellung des Aufenthaltsortes des zur Zahlung verpflichteten Elternteils. Die Unterhaltsvorschusszahlung wird immer dann eingestellt, wenn der Unterhaltspflichtige Elternteil wieder selbst in der Lage ist seiner Verpflichtung nachzukommen.

Sorgerecht: Das Kindeswohl steht an erster Stelle

Die Ausübung der elterlichen Sorge obliegt entweder den Eltern gemeinsam oder einer einzelnen Person. Die Eltern müssen das Kindeswohl immer im Auge behalten und zu seinem Besten handeln. Fragen über das Sorgerecht findet man im BGB beantwortet. Bei verheirateten Eltern bestimmt das Gesetz ein gemeinsames Sorgerecht. Angelegenheiten wie Arztbesuche, Hobbys oder Fernsehzeiten kann das alleinerziehende Elternteil allein entscheiden. Geht es um weitreichendere, planbare Entscheidungen, haben die Eltern gemeinsam den besten Weg für ihr Kind zu finden. Gemeinsam zu entscheiden ist unter anderem auch die religiöse Erziehung. Unterscheiden sich die Ansichten der Eltern und finden sie keine gemeinsame Lösung für ihr Kind, so gibt es die Möglichkeit durch Antragstellung das Familiengericht eine Entscheidung im Sinne des Kindes zu treffen. Lebt das Kind künftig bei Vater oder Mutter? Die Frage wo der Lebensmittelpunkt des Kindes sein soll und damit auch wer mit dem Kind künftig den Alltag teilt ist oft nur mühsam zu entscheiden. Das Gericht wird dann diese Entscheidung im Sinne und zum Wohl des Kindes treffen. Das Gericht bezieht sich bei seiner Entscheidung auf die jeweilige Fähigkeit der Eltern das Kind bestmöglich zu betreuen und zu fördern.

Gibt es auch ein alleiniges Sorgerecht?

Sind die Eltern unverheiratet steht der Mutter das alleinige Sorgerecht zu. Das alleinige Sorgerecht bei verheirateten Eltern wird von unseren Gerichten nur in besonderen Lebenssituationen befürwortet. Die Entscheidung über das alleinige Sorgerecht muss im Einzelfall vom Familiengericht beurteilt werden. Das alleinige Sorgerecht wird gemeinsam von Jugendamt, Gericht und einem Sachverständigen befürwortet, wenn sie gemeinsam befinden, dass das Wohl des Kindes tatsächlich gefährdet ist. Die Gefährdung des Kindeswohls ist hier der Maßstab für den Entzug des elterlichen Sorgerechts. Das Gericht bestellt in solchen Fällen einen Amtsvormund und betraut ihn mit dem Sorgerecht. Die Unterbringung in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie obliegt dann seiner Entscheidungsgewalt. Kompetente Unterstützung im Sorgerecht gibt ein Anwalt für Familienrecht in Ulm.

Auf der sicheren Seite mit der Sorgerechtsverfügung

Mit einer Sorgerechtsverfügung können Eltern bestimmen, wer im Fall ihres Todes der gesetzliche Vormund für ihre minderjährigen Kinder werden und wer das Sorgerecht auf keinen Fall erhalten soll. Wie das Testament, so ist auch die Sorgerechtsverfügung handschriftlich zu erstellen. Selbstverständlich kann auch nur ein Elternteil eine Sorgerechtsverfügung schreiben. Die Sorgerechtsverfügung des zuletzt verstorbenen Elternteils ist die rechtsverbindlich umzusetzende Verfügung.