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Anwalt Familienrecht Zerbst/Anhalt

Ina Breternitz

Rechtsanwältin für Familienrecht
Nordstraße 21, 06862 Dessau-Roßlau
in 10.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Grundstücksrecht

Claudia Gönner

Rechtsanwältin für Familienrecht
Magazinstraße 17, 06862 Dessau-Roßlau
in 10.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, IT-Recht, Internetrecht

Birgit Hildebrandt

Rechtsanwältin für Familienrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Luchplatz 1, 06862 Dessau-Roßlau
in 10.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Erbrecht, Sorgerecht, Seniorenrecht, Betreuungsrecht, Pflegeversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Heimrecht, Schwerbehindertenrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Forderungseinzugsrecht, Inkassorecht, Gaststättenrecht, Reiserecht, Verkehrszivilrecht, Grundstücksrecht, Internetrecht

Ute Siebert

Rechtsanwältin für Familienrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Schifferstraße 24, 06862 Dessau-Roßlau
in 10.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Erbrecht, Familienrecht, Strafrecht, Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht

Hans-Jürgen Röhrig

Anwalt für Familienrecht
Wilhelm-Loewe-Straße 33, 39240 Calbe (Saale)
in 11.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Grundstücksrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Tierschutzrecht, Sozialhilferecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht, Werkvertragsrecht

Jens Küstermann

Anwalt für Familienrecht
Gribehner Weg 45, 39249 Barby
in 14.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Umweltrecht, Vertragsrecht, Agrarrecht

Axel Küster

Anwalt für Familienrecht
Ziebigker Straße 55, 06846 Dessau-Roßlau
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Baurecht

Torsten Backes

Anwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Mariannenstraße 20, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Medienrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht

Susanne Jentzsch

Rechtsanwältin für Familienrecht
Medicusstraße 3, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Versicherungsrecht

Sven Toralf Koch

Anwalt für Familienrecht
Akazienwäldchen 8, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Immobilienrecht, Baurecht, Familienrecht, Strafrecht, Architektenrecht

Beatrice Mardicke

Rechtsanwältin für Familienrecht
Stiftstraße 12, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Haftpflichtversicherungsrecht, Arzthaftungsrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Erbrecht, Verkehrsstrafrecht, Familienrecht, Maklerrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsvertragsrecht, Mietrecht und Pachtrecht

Babette Markworth

Rechtsanwältin für Familienrecht
Zerbster Straße 32, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht

Ronald Ränsch

Anwalt für Familienrecht
Ferdinand-von-Schill-Straße 37, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht

Bettina Schindler

Rechtsanwältin für Familienrecht
Rabestraße 4, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht

Susanne Schneider

Rechtsanwältin für Familienrecht
Ferdinand-von-Schill-Straße 37, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Jugendstrafrecht, Reiserecht, Scheidungsrecht, Strafrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsunfallrecht, Zivilrecht

Sven Tamoschus

Anwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Elisabethstraße 41, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Strafrecht, Betäubungsmittelrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsstrafrecht

Peter Tippmann

Anwalt für Familienrecht
Mariannenstraße 13, 06844 Dessau-Roßlau
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht

Marc Hother

Anwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Kochstedter Kreisstraße 11, 06847 Dessau-Roßlau
in 18.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Berufsrecht der Ärzte, Erbrecht, Familienrecht, Immobilienrecht, Internetrecht, Kreditrecht, Kündigungsschutzrecht, Maklerrecht


Der große Ratgeber zum Familienrecht

Familienrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 12.02.2019 (196 mal gelesen)

Hier finden Sie kompetente und verlässliche Antworten auf Ihre Fragen zum Familienrecht. Zu allen wichtigen Themen wie Scheidungsrecht, Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhalt, Ehevertrag, Versorgungsausgleich finden Sie verständlich aufbereitete und konkrete Hilfen. Was muss bei einem Ehevertrag beachtet werden? Wie berechnet man den Unterhalt während einer Trennung? Wie werden Umgangsrechte vereinbart? Was ist ein Versorgungsausgleich?

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Anwalt Familienrecht Zerbst/Anhalt

Die Scheidung, das Ende einer Ehe

Sind in einer Ehe die Gegensätze nicht zu überbrücken, lässt man sich scheiden. Eine Zerrüttung der Ehe ist anzunehmen, wenn die Ehepartner mindestens ein Jahr getrennt leben und beide die Scheidung wollen, oder drei Jahre getrennt leben und nur einer der Ehepartner die Scheidung will.

Diese Trennungsphase kann nur in wenigen Fällen verkürzt werden.

Ist die Ehe für einen der Partner unzumutbar geworden, so kann eine Ehe auch ohne Einhaltung der Einjahresfrist geschieden werden. Die Gründe müssen dann in der Person des Partners liegen.

Der Regelfall ist die Scheidung nach einem Trennungsjahr

Neben getrennten Konten ist es auch wichtig, dass ab dem Tag der Trennung jeder Partner für seine Verbindlichkeiten selbst aufkommt, auch wenn eine räumliche Trennung wirtschaftlich nicht tragbar ist. Auch nach einem Jahr der Trennung kann keine Scheidung ohne Begründung durchgesetzt werden. Als Grund wird z.B. Suchtverhalten des Partners oder häusliche Gewalt anerkannt. Wollen beide Partner die Scheidung, bietet sich die einvernehmliche Scheidung an.

Manchmal sind auch drei Trennungsjahre erforderlich

Stimmt der Partner dem Scheidungsantrag nicht zu so wird das Trennungsjahr auf drei Jahre verlängert. Sind nach der Trennung bereits drei Jahre vergangen ist die Scheidung ohne Angabe weiterer Gründe möglich. Was muss bei einer Scheidung geregelt werden. Wer kümmert sich in welcher Form um die Kinder, muss ein Ehegatte finanziell unterstützt werden, auch dies ist zu regeln. Weiterhin muss eine Einigung erzielt worden sein, wie das eheliche Vermögen verteilt wird. Hilfe holen Sie sich bei einem Anwalt für Familienrecht in Zerbst/Anhalt im Fall einer Scheidung.

Mit der Scheidung beginnt der Streit um das Vermögen

Grob vereinfacht ist zunächst zu ermitteln, welchen Wert das Vermögen eines jeden Ehegatten zu Beginn und am Ende der Ehe hatte.

Die Scheidungsquote ging zwar in der 2000er Jahren zurück, liegt aber immer noch bei knapp 40 Prozent.

Wir haben Ihnen nachfolgend den rechtlichen Gang einer Scheidung dargestellt. Gemäß § 114 des Familien­verfahrensgesetzes muss ein Rechtsanwalt den Scheidungsantrag stellen. Maßgeblich für die örtliche Zuständigkeit eines Gerichts ist in der Regel der Aufenthaltsort der minderjährigen Kinder. Fehlen gemeinsame Kinder, oder gibt es keinen gemeinsamen Aufenthaltsort, kommt es auf den gewöhnlichen Aufenthaltsort des Antragsgegners an, es sei denn der Antragsteller wohnt noch in der ehemals gemeinsamen Wohnung, dann ist das dortige Gericht zuständig. Eine Scheidungsprozess beginnt mit dem Antrag auf Scheidung von einem oder beiden Ehepartnern. Auskünfte zu möglichen Rentenanwartschaften werden durch besondere Schreiben des Gerichts erfragt. Das Gericht beraumt nun einen Termin an, an dem die Scheidung ausgesprochen werden kann.

Unterhalt im Familienrecht

Hier ist die Leistung gemeint die eine Person einer anderen erbringt um deren Lebensbedürfnisse zu sichern. Unterhalt stellt die soziale Absicherung einer Person dar und gründet auf dem Solidaritätsprinzip. In Deutschland gilt die Unterhaltspflicht. Zu Unterhalt verpflichtet wird man nicht nur von rechts wegen, auch Vertragsvereinbarungen können zur Unterhaltspflicht führen.

Alimente - das Gegenstück zu Naturalunterhalt.

Alimente sind die zu leistenden Unterhaltszahlungen. Als Unterhaltsverpflichteter muss man allerdings auch in der Lage sein diesen Unterhalt bestreiten zu können. Beide Elternteile sind den gemeinsamen Kindern gegenüber unterhaltspflichtig. Um welche Art des Unterhaltes es sich handelt hängt von der Position ab die man übernehmen kann bzw. muss. So kümmert sich der eine Elternteil um das tägliche Wohl der gemeinsamen Kinder, der andere Elternteil ermöglicht dies durch finanzielle Unterstützung.

Ermittlung des Kindesunterhaltes

Hier geht es um das unterhaltsrelevante Geld des unterhaltspflichtigen Ehepartners. Als Richtlinie dient die sog. Düsseldorfer Tabelle, die zur Vereinfachung der Berechnung von Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt dienen soll.

Unterhalt des Ehegatten

Unterhalt wird nicht nur für die Kinder fällig, es kann auch nötig werden den Ex-Partner zu unterstützen. Zunächst wird geklärt, welcher Partner für den Unterhalt sorgen muss, dann wird das unterhaltsrelevante Einkommen beider Ehegatten ermittelt. Auch kann sich noch während der Trennungsphase die Höhe des Unterhaltes, da abhängig vom aktuellen Verdienst, ändern. Ist man auf die Unterstützung des Ex-Partners angewiesen, sollte man die Beantragung des Unterhalts nicht all zu lange hinauszögern.

Selbstbehalt

Für den Alltag muss dem zum Barunterhalt verpflichteten Ex-Partner genügend Geld übrig bleiben, diesen Anteil nennt man Selbstbehalt. Wenn der Partner seinen Unterhaltszahlungen für Ex-Partner und Kinder nicht vollumfänglich nachkommen kann, gleicht fürs erste der Staat den fehlenden Betrag pro Monat aus.

Was muss bei der Berechnung des Unterhalts berücksichtigt werden

Der Unterhalt ist nicht einfach zu berechnen, da es sehr viele Dinge zu beachten gilt. Unterschreiben Sie keine Vereinbarungen des gegnerischen Anwalts ohne Rücksprache mit Ihrem eigenen Vertreter.

Kann man einen Unterhaltsvorschuss beantragen?

Unterhaltsvorschuss ist als schnelle Hilfe für Alleinerziehende gedacht, wenn der Unterhaltspflichtige Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt zahlen kann. Die schriftliche Beantragung erfolgt meist beim zuständigen Jugendamt.

Wer hat ein Anrecht auf Unterhaltsvorschuss

Einen Antrag auf Gewährung von Unterhaltsvorschuss können Alleinerziehende stellen, wenn sie keinen oder keinen regelmäßigen Unterhalt für ihr gemeinsames minderjähriges Kind oder Kinder erhalten. Das Jugendamt wird sehr genau kontrollieren ob und wann der gewährte Unterhaltsvorschuss vom zum Barunterhalt verpflichteten Elternteil wieder einforderbar ist. Eine Bedingung für den Anspruch auf Unterhaltsvorschuss ist ein fester Wohnsitz in Deutschland und dass das Kind mit der alleinerziehenden Mutter oder Vater in einem Haushalt wohnt.

Ein Unterhaltsvorschuss muss nicht immer gewährt werden.

Die Zahlung von Unterhaltsvorschuss ist z.B. dann nicht möglich, wenn der alleinerziehende Vater oder Mutter nicht mitwirkt bei der der Feststellung des Aufenthaltsortes des zur Zahlung verpflichteten Elternteils. Die Unterhaltsvorschusszahlung wird immer dann eingestellt, wenn der Unterhaltspflichtige Elternteil wieder selbst in der Lage ist seiner Verpflichtung nachzukommen.

Sorgerecht und Kindeswohl

Eltern haben das Recht und die Pflicht für ihre Kinder zu sorgen. Die elterliche Sorge umfasst die alltägliche Sorge für das Kind und sein Vermögen sowie das Recht, zu bestimmen wo der Lebensmittelpunkt des Kindes sein soll. Der Gesetzestext zum Sorgerecht findet sich im BGB. Das gemeinsame Sorgerecht ist in Deutschland der Regelfall. Entscheidungen des Alltages fallen hier in die Befugnis des mit dem natural unterhaltsbeauftragen Elternteils. Bei größeren Entscheidungen, die das Kind betreffen, sollen sich die Eltern abstimmen und einigen. Dies sind etwa Fragen zur Schulform oder bei nicht lebensnotwendigen Operationen. Das Familiengericht kann, auf Antragstellung eines Elternteils, strittige Themen für das Kind klären, wenn die Eltern sich nicht einigen können. Welcher Elternteil teilt seinen Alltag mit dem Kind? Problematisch ist, wenn beide Eltern das gemeinsame Sorgerecht ausüben, sich aber nicht darauf verständigen können bei wem das Kind seinen Lebensmittelpunkt haben soll. Das Gericht wird dann diese Entscheidung im Sinne und zum Wohl des Kindes treffen. Je älter die Kinder sind, desto mehr wird auch der Wunsch der Kinder berücksichtigt, bei welchem Elternteil sie leben wollen.

Das alleinige Sorgerecht muss sehr gut begründet werden.

Sind die Eltern unverheiratet steht der Mutter das alleinige Sorgerecht zu. Kann man dem Partner nachweisen, dass er dem Kind schadet, so kann man das alleinige Sorgerecht vor Gericht durchsetzen. Als Begründung gelten z.B. Gesundheitsgefährdung des Kindes oder Kindesvermögensgefährdung, auch ein gefährliches Umfeld durch Dritte ist ein triftiger Grund. Das alleinige Sorgerecht wird gemeinsam von Jugendamt, Gericht und einem Sachverständigen befürwortet, wenn sie gemeinsam befinden, dass das Wohl des Kindes tatsächlich gefährdet ist. Bei erheblicher Kindeswohlgefährdung kann das Gericht auch durch den Entzug des Sorgerechts eingreifen. Das Gericht bestellt in solchen Fällen einen Amtsvormund und betraut ihn mit dem Sorgerecht. Die Unterbringung in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie obliegt dann seiner Entscheidungsgewalt. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Familienrecht in Zerbst/Anhalt, der sich in Sorgerecht auskennt.

Sorgen Sie vor – mit der Sorgerechtsverfügung

Für verheiratete Eltern hat die Sorgerechtsverfügung erstmal keine hohe Relevanz, da das Sorgerecht beim Tod eines Elternteils auf das noch lebende Elternteil übergeht. Die Voraussetzung bei einer Sorgerechtsverfügung ist die Schriftform, nur handschriftlich und von beiden Sorgerechtsbevollmächtigten unterschrieben ist sie gültig! Möchte man als Vater oder Mutter sicherstellen, dass das Kind gut versorgt ist im Falle des eigenen Todes, kann man auch alleine eine Sorgerechtsverfügung verfassen. Haben beide Elternteile eine solche Verfügung verfasst, orientiert sich das Gesetz an der des letztverstorbenen Elternteils.

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