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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht ,
26.10.2026 (Lesedauer ca. 7 Minuten, 1812 mal gelesen)
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Mindestlohn 2026: Wieviel bekommen Arbeitnehmer?

Geschäftsmann übergibt Geld Symbolbild Mindestlohn Geschäftsmann übergibt Geld Symbolbild Mindestlohn © freepik - mko

Der gesetzliche Mindestlohn soll Beschäftigte vor unangemessen niedriger Bezahlung schützen und ihnen eine finanzielle Grundlage zur Sicherung ihres Lebensunterhalts bieten. Doch nicht jeder, der arbeitet, hat automatisch Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Für welche Arbeitnehmer gilt die Lohnuntergrenze und welche Ausnahmen gibt es? Wie hoch ist der Mindestlohn derzeit und welche Erhöhungen sind geplant? Darf der Arbeitgeber die Zahlung des Mindestlohns im Arbeitsvertrag ausschließen? Wie können Beschäftigte ausstehende Lohnzahlungen einfordern? Und mit welchen rechtlichen Konsequenzen müssen Arbeitgeber rechnen, wenn sie den Mindestlohn unterschreiten?

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Wann habe ich einen Anspruch auf Mindestlohn?


Jeder Arbeitnehmer ab 18 Jahren hat in Deutschland einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Ob er Vollzeit, Teilzeit oder als Minijobber arbeitet, ist dabei unerheblich. Der Mindestlohn gilt für alle Arbeitsverhältnisse, einschließlich grenzüberschreitender Tätigkeiten und Saisonarbeit, unabhängig von der Staatsangehörigkeit oder dem Wohnsitz des Arbeitnehmers.
Das BAG (Az. 5 AZR 505/20) hat in einem Urteil klargestellt, dass der gesetzliche Mindestlohn auch für ausländische Betreuungskräfte gilt, die in einem privaten Haushalt arbeiten. Sind sie verpflichtet im Bedarfsfall zu jeder Tages- oder Nachtzeit arbeiten zu müssen, gilt der Anspruch für Mindestlohn auch für den Bereitschaftsdienst.
Für Auszubildende gibt es seit dem 1.1.2020 aufgrund des reformierten Berufsbildungsgesetzes auch eine Mindestvergütung.
Auch Praktikanten, die länger als drei Monate ein Praktikum durchführen, haben einen Anspruch auf Mindestlohn, wenn es sich nicht um ein Pflichtpraktikum handelt (BAG, Az. 5 AZR 556/17). Ist das Praktikum aber nach den Hochschulbestimmungen eine Zulassungsvoraussetzung für ein Studium, haben Praktikanten keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn, so das BAG (Az. 5 AZR 217/21).
Mindestlohn steht auch Saisonarbeiter in der Landwirtschaft zu und Strafgefangenen, die als Arbeitnehmer tätig werden, so das Oberlandesgericht Hamburg (Az. 3 Ws 59/15 Vollz).

Wer erhält keinen Mindestlohn?


Nicht alle Arbeitsverhältnisse sind in Deutschland vom gesetzlichen Mindestlohn geschützt. Zu den Ausnahmen gehören etwa Praktika, also Pflichtpraktika, die Teil einer Schul- oder Hochschulausbildung sind. Ebenso erhalten Personen, die ehrenamtlich arbeiten, keinen Mindestlohn, da diese Tätigkeiten in der Regel unentgeltlich oder gegen eine geringe Aufwandsentschädigung ausgeführt werden
Selbstständige sind auch nicht durch den Mindestlohn geschützt, da sie rechtlich gesehen keine Arbeitnehmer sind.
Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos waren, können während der ersten sechs Monate einer neuen Beschäftigung vom Mindestlohn ausgenommen sein, um ihre Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu fördern

Wie hoch ist der gesetzliche Mindestlohn?


Seit Januar 2026 gilt ein gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde.
Bis zum 1. Januar 2027 soll der Mindestlohn auf 14,60 Euro steigen.
Auszubildende erhalten seit Januar 2025 682 € Mindestlohn im ersten Lehrjahr, 805 € im zweiten Lehrjahr und 921 € im dritten Lehrjahr.
In verschiedenen Branchen wird vom gesetzlichen Mindestlohn abgewichen, er darf aber in keinem Fall unterschritten werden.
Über eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns entscheidet in der Regel alle zwei Jahre die sog. Mindestlohnkommission, die aus Vertretern der Gewerkschaft, Arbeitgebern und einem unabhängigen Vertreter besteht.
Die Frage nach der Erhöhung des Mindestlohns sorgt immer wieder für politische Diskussionen in Deutschland. Verschiedene Parteien und Interessengruppen vertreten unterschiedliche Positionen zu diesem Thema, je nach ihrer wirtschaftspolitischen Ausrichtung und sozialen Zielen. Die Befürworter einer Mindestlohnerhöhung (SPD, Grüne, Linke) argumentieren, dass eine angemessene Entlohnung notwendig ist, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und den Lebensstandard der Arbeitnehmer zu verbessern. Die Gegner einer Erhöhung (CDU, FDP, Teile der Wirtschaft) warnen vor den negativen Auswirkungen einer zu hohen Mindestlohnerhöhung, insbesondere auf den Arbeitsmarkt. Sie befürchten, dass eine drastische Erhöhung zu Jobverlusten, vor allem in kleineren Unternehmen oder im Niedriglohnbereich, führen könnte. Die Diskussion bleibt komplex, da beide Seiten überzeugende Argumente vorbringen. Die Entscheidung über die Erhöhung des Mindestlohns wird als Balanceakt zwischen sozialen und wirtschaftlichen Interessen betrachtet.

Dürfen Sachbezüge auf den Mindestlohn angerechnet werden?


Der Arbeitgeber darf Sachbezüge, wie etwa freie Verpflegung, nicht beim Mindestlohn anrechnen. Der gesetzliche Mindestlohn muss immer in Geld ausgezahlt werden, so das Bayerische Landessozialgericht (Az. L 7 BA 1/22 B ER).

Kann der Arbeitgeber die Zahlung von Mindestlohn per Vertrag ausschließen?


Der gesetzliche Mindestlohn ist für Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtend. Eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, nach der Beschäftigte weniger als den gesetzlichen Mindestlohn erhalten oder vollständig darauf verzichten, ist unwirksam. Das gilt auch dann, wenn Arbeitnehmer einer solchen Regelung ausdrücklich zugestimmt und den Arbeitsvertrag unterschrieben haben. Nach § 3 Mindestlohngesetz (MiLoG) dürfen Vereinbarungen den gesetzlichen Mindestlohnanspruch weder unterschreiten noch seine Durchsetzung beschränken oder ausschließen. Entsprechende Vertragsklauseln sind insoweit rechtlich unwirksam. Der übrige Arbeitsvertrag bleibt grundsätzlich bestehen.
Auch Klauseln in einem Arbeitsvertrag, die regeln, dass alle beiderseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und damit auch auf Mindestlohn nach einer bestimmten Frist verfallen sind unwirksam, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) (Az. 9 AZR 162/18).
Auch durch einen nachträglichen Verzicht können Arbeitgeber die Zahlungspflicht nicht umgehen. Ein Verzicht auf bereits entstandene Mindestlohnansprüche ist nach dem Mindestlohngesetz ausschließlich im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs möglich. Ebenso dürfen arbeitsvertragliche Ausschlussfristen die Geltendmachung des gesetzlichen Mindestlohns nicht verhindern.
Zahlt ein Arbeitgeber trotz bestehender Verpflichtung weniger als den gesetzlichen Mindestlohn, können Beschäftigte die ausstehende Vergütung nachfordern. Darüber hinaus drohen dem Arbeitgeber bei Verstößen gegen das Mindestlohngesetz empfindliche Bußgelder.
Entscheidend ist: Der Anspruch auf Mindestlohn ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetz und kann durch private Vereinbarungen nicht ausgehebelt werden.

Erhalte ich Mindestlohn auch im Krankheitsfall, Urlaub oder bei Bereitschaftszeiten?


Ja, auch bei Krankheit, Urlaub oder Bereitschaftszeiten haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn.
Wer krank ist und eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegt, erhält weiterhin Gehalt auf Grundlage des gesetzlichen Mindestlohns. Das Entgeltfortzahlungsgesetz schreibt vor, dass Arbeitnehmer bis zu sechs Wochen lang ihr reguläres Gehalt vom Arbeitgeber erhalten. Arbeitnehmer können auch im Krankheitsfall von ihrem Arbeitgeber die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns verlangen, stellt das BAG (Az.10 AZR 191/14 und Az. 5 AZR 377/17) klar. Das Gericht stellt zu dem klar, dass Mindestlöhne auch als Urlaubsabgeltung vom Arbeitgeber zu zahlen sind.
Während des Urlaubs gilt ebenfalls der Anspruch auf den Mindestlohn. Laut Bundesurlaubsgesetz muss der Arbeitgeber den Urlaub so vergüten, als hätte der Arbeitnehmer regulär gearbeitet. Dies schließt den Mindestlohn als Berechnungsgrundlage ein
Auch an Feiertagen oder bei Bereitschaftszeiten (BAG, Az. 5 AZR 1101/12) muss der Mindestlohn gezahlt werden. Arbeitsvertragliche Regelungen, wonach Arbeitnehmer in der Pflegebranche für Bereitschaftszeiten weniger als den Mindestlohn verdienen, sind unwirksam (BAG, Az. 5 AZR 1101/12). Auch bei einer 24-Stunden-Pflege muss Mindestlohn gezahlt werden, so das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (Az. 21 Sa 1900/19).
Neben dem Anspruch auf Mindestlohn steht einem Arbeitnehmer nicht ein weiterer Anspruch auf Sonn- und Feiertagszuschläge zu, so das BAG (Az. 5 AZR 69/17). Sieht allerdings ein Tarifvertrag einen Nachtarbeitszuschlag vor, der auf den tatsächlichen Stundenverdienst zu zahlen ist, muss dieser mindestens in Höhe des gesetzlichen Mindestlohns vergütet werden. Der Arbeitgeber kann nicht auf eine vertraglich vereinbarte niedrigere Vergütung zurückgreifen, entschied das BAG (Az. 10 AZR 171/16).
Bei Sonderzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, hat der Arbeitgeber die Möglichkeit diese beim Mindestlohn anzurechnen, so das BAG (Az. 5 AZR 135/16). Auch ein Leistungsbonus kann beim Mindestlohn angerechnet werden, so das Arbeitsgericht Düsseldorf (Az. 5 Ca 1675/15).

Inflationsausgleichsprämie darf Mindestlohnempfängern nicht vorenthalten werden


Arbeitgeber dürfen Beschäftigte nicht allein deshalb von einer freiwilligen Inflationsausgleichsprämie ausschließen, weil sie bereits von einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns profitiert haben. Das Bundesarbeitsgericht (BAG, Az. 10 AZR 62/26) hat entschieden, dass eine solche Ungleichbehandlung gegen den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt.
Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Unternehmen seinen Vollzeitbeschäftigten ab November 2022 für insgesamt 26 Monate eine monatliche Inflationsausgleichsprämie von 115,38 Euro netto zugesagt. Ausgenommen waren jedoch Arbeitnehmer, die vor der Mindestlohnerhöhung im Oktober 2022 weniger als 11,49 Euro pro Stunde verdient hatten. Sie erhielten stattdessen lediglich eine Einmalzahlung von 250 Euro. Ein betroffener Servicemitarbeiter, dessen Stundenlohn zuvor bei 10,56 Euro gelegen hatte, wehrte sich gegen diese Benachteiligung. Der Arbeitgeber begründete die unterschiedliche Behandlung damit, dass Mindestlohnempfänger durch die gesetzliche Lohnerhöhung bereits finanziell entlastet worden seien. Außerdem seien Beschäftigte mit geringerem Einkommen aufgrund ihres niedrigeren Lebensstandards weniger stark von der Inflation betroffen.
Diese Argumentation überzeugte das Bundesarbeitsgericht nicht. Zwar könnten Arbeitgeber bei freiwilligen Sonderzahlungen zwischen Beschäftigtengruppen unterscheiden. Dafür müssten jedoch sachliche Gründe vorliegen, die mit dem Zweck der Leistung vereinbar seien. Die Inflationsausgleichsprämie solle zusätzliche finanzielle Belastungen ausgleichen und werde ausdrücklich neben dem regulären Arbeitsentgelt gewährt. Eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohnerhöhung dürfe deshalb nicht als Ersatz für diese Sonderleistung gewertet werden. Das BAG sprach dem Servicemitarbeiter die vorenthaltene Prämie zu, soweit der Anspruch nicht bereits durch die erhaltene Einmalzahlung erfüllt wurde.

Wer kontrolliert, ob der Arbeitgebern Mindestlohn zahlt?


Ob ein Arbeitgeber sich an das Mindestlohngesetz hält, wird von den Behörden der Zollverwaltung kontrolliert. Diese dürfen Einblick in Arbeitsverträge nehmen und die Geschäftsräume des Arbeitgebers durchsuchen. Bei den Kontrollen stehen besonders Branchen, wie Pflegebereich, Hotel- und Gaststätten oder die Bauindustrie im Fokus der Behörden.
Gibt es einen Betriebsrat im Unternehmen, gehört es auch zu seinen Aufgaben die Einhaltung der Mindestlohnregelungen zu kontrollieren.

Was droht dem Arbeitgeber bei einem Verstoß gegen die Mindestlohnvergütung?


Ein Verstoß gegen die Pflicht zur Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns kann für Arbeitgeber erhebliche Konsequenzen haben. Diese reichen von Bußgeldern bis hin zu strafrechtlichen Sanktionen.
Arbeitgebern droht ein Bußgeld von bis zu 500.000 Euro, wenn sie den Mindestlohn nicht zahlen. Dies kann verhängt werden, wenn die Nichtzahlung vorsätzlich oder fahrlässig erfolgt und die Arbeitnehmer dadurch benachteiligt werden.

Bei schwerwiegenden Verstößen, wie der systematischen Unterschlagung des Mindestlohns, können strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. In solchen Fällen drohen Haftstrafen, insbesondere wenn der Arbeitgeber zusätzlich Sozialversicherungsbetrug begeht
Außerdem müssen Arbeitgeber den fehlenden Lohnbetrag nachzahlen. Dies kann auch rückwirkend für bis zu drei Jahre gelten, wenn Arbeitnehmer ihre Ansprüche rechtzeitig geltend machen.
Wird der Mindestlohn nicht gezahlt, führt dies häufig zu einer falschen Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge. Der Arbeitgeber haftet dann für die nicht gezahlten Beiträge einschließlich Säumniszuschlägen.
Unternehmen, die gegen die Mindestlohnregelungen verstoßen, können von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden. Dies soll sicherstellen, dass nur gesetzestreue Arbeitgeber an öffentlichen Projekten beteiligt sind.

Was kann ich tun, wenn der Arbeitgeber sich weigert den Mindestlohn zu zahlen?


Erhalten Arbeitnehmer weniger als den gesetzlichen Mindestlohn sollten sie zunächst überprüfen, ob sie anspruchsberechtigt sind. Ist dies der Fall müssen sie die Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns von ihrem Arbeitgeber einfordern. Weigert sich dieser den Mindestlohn zu zahlen, sollte zunächst der Betriebsrat – wenn vorhanden – eingeschaltet werden.
Kommt der Arbeitgeber der Forderung nach der Zahlung des Mindestlohns weiterhin nicht nach, kann der Arbeitnehmer die Zahlung des Mindestlohns vor dem zuständigen Arbeitsgericht einklagen. Zudem kann er den Arbeitgeber bei der Zollverwaltung anzeigen.
Wer Lohnansprüche gegenüber seinem Arbeitgeber durchsetzen möchte, sollte sich unbedingt den Rat und die Unterstützung eines Anwalts für Arbeitsrecht einholen. Er kennt alle Voraussetzungen und Fristen, um Ihre Ansprüche erfolgreich zu verwirklichen.
Wichtig: Reagiert der Arbeitgeber auf die Forderung von Mindestlohn mit einer Kündigung, so ist diese unwirksam, entschied das Arbeitsgericht Berlin (Az. 28 Ca 2405/15).

Wie lange kann ich Mindestlohn rückwirkend einfordern?


Arbeitnehmer können ihre Ansprüche auf Mindestlohn rückwirkend für drei Jahre geltend machen. Eingefordert werden kann der damals geltende Mindestlohn.

Kann Mindestlohn bei Insolvenz des Arbeitgebers zurückverlangt werden?


Kommt es zu einer Insolvenz beim Arbeitgeber hat der Insolvenzverwalter das Recht Arbeitslohn, der zu einem bestimmten Zeitpunkt an die Arbeitnehmer ausgezahlt wurde, zurück zu verlangen. Dies gilt auch beim Mindestlohn. Er ist vom Gesetzgeber nicht gegen Insolvenzanfechtungen gesichert worden, stellt das BAG (Az. 6 AZR 497/21) klar.

erstmals veröffentlicht am 16.01.2020, letzte Aktualisierung am 26.10.2026
Erstellt von: Kerstin Rügge, Rechtsanwältin (Redaktion anwaltssuche.de)

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