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Anwälte und Kanzleien für Mietrecht in Karlsbad finden

Anwälte für Mietrecht, die im Umkreis von Karlsbad Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Elke Winkler

Schilling-von-Cannstatt-Straße 23, 76228 Karlsruhe
in 5.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Privates Krankenversicherungsrecht, Versicherungsrecht, Versicherungsvertragsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Constanze Jopke

Badener Straße 12, 76227 Karlsruhe
in 8.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arbeitnehmerüberlassungsrecht, Kündigungsschutzrecht, Tarifvertragsrecht, Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Recht der eingetragenen Lebenspartnerschaft, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Familienrecht, Scheidungsrecht, Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Inkassorecht, Forderungseinzugsrecht, Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dorothea Pohle-Kunz

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Ernst-Barlach-Straße 2 b, 76227 Karlsruhe
in 8.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Immobilienrecht, Öffentliches Baurecht, Vertragsrecht, Handelsrecht, Arbeitsrecht, Grundstücksrecht, Baurecht, Architektenrecht, Maklerrecht, Kaufrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Antonina Sepúlveda Martinez

Pfinztalstraße 62, 76227 Karlsruhe
in 8.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Tierschutzrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht, Tierzuchtrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Meike Rastätter

Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Rastatter Straße 22, 76199 Karlsruhe
in 9.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Grundstücksrecht, Erbschaftsteuerrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Ralf Onasch

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Greschbachstraße 3, 76229 Karlsruhe
in 12.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Architektenrecht, Bauträgerrecht, Kündigungsschutzrecht, Wirtschaftsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Christoph Benedikt Andreas Goll

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mathystraße 17, 76133 Karlsruhe
in 13.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Kaufrecht, Mietrecht, Schadensersatzrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Immobilienrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Marc Schnurbusch

Stephanienstraße 8, 76133 Karlsruhe
in 13.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Immobilienrecht, Kaufrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Schadensersatzrecht, Zivilrecht, Haftungsrecht, Verkehrsrecht, Forderungseinzugsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Patricia Wischnack

Fachanwalt für Familienrecht
Stephanienstraße 18, 76133 Karlsruhe
in 13.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Nachbarrecht, Familienrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Mustafa Baskal

Leopoldstraße 12, 75172 Pforzheim
in 13.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dorothea Luppold

Huttenstraße 4, 75172 Pforzheim
in 13.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Mietrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Rainer Daub

Schwarzwaldstraße 1 A, 75173 Pforzheim
in 13.9 km Entfernung
Schwerpunkte: GmbH-Recht, Arbeitsrecht, Inkassorecht, Mietrecht, Erbrecht, Handelsrecht, Handelsvertreterrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Bianca Nissim

Weißenburgstraße 49, 75173 Pforzheim
in 13.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Maklerrecht, Mietrecht, Verkehrszivilrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Katharina Scheunemann

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fraunhoferstraße 9, 75173 Pforzheim
in 13.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Architektenrecht, Baurecht, Gewerbemietrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Maklerrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht, Eigentümergemeinschaftsrecht, Gewerbepachtrecht
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Heiko Graß

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Wendtstraße 17, 76185 Karlsruhe
in 15.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Wirtschaftsrecht, Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Inkassorecht, Verbraucherinsolvenzrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Forderungseinzugsrecht, Mietrecht, Pachtrecht, Gewerbemietrecht, Gewerbepachtrecht, Zivilrecht
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Matthias Belzner

Salbeiweg 26, 76149 Karlsruhe
in 16.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Strafrecht, Mietrecht, Schwerbehindertenrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Rentenversicherungsrecht, Pflegeversicherungsrecht, Krankenversicherungsrecht, Beamtenrecht
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Daniela Kraus

Herderstraße 1, 76297 Stutensee
in 17.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Führerscheinrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Schadensersatzrecht, Strafrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Zivilrecht, Straßenverkehrsrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht
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Simone Isabell Ferentschik-Pertschi

Melanchthonstraße 98, 75015 Bretten
in 20.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Mietrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Schadensersatzrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Werkvertragsrecht, Zivilrecht
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Anja Riedle

Bahnhofstraße 4, 75015 Bretten
in 20.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Schadensersatzrecht, Erbrecht, Recht der Testamentsvollstreckung, Pflichtteilsrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Verkehrsunfallrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Mietrecht, Inkassorecht

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Fragen zum Mietvertrag? Lassen Sie einen Fachmann prüfen

Spielzeugmodell eines Einfamilienhauses in zwei HändenSpielzeugmodell eines Einfamilienhauses in zwei Händen Eine angemessene Wohnung zu finden ist oft nicht leicht. Wer dann die Möglichkeit hat eine Wohnung zu mieten, trifft schnell eine überhastete Entscheidung. Mit kühlem Kopf hätte man nicht so leichtfertig unterschrieben. Von einer Unterschrift unter den Mietvertrag, ohne ihn vorher gelesen zu haben, ist also generell abzuraten. Ein sicherer und fachlich versierter Ansprechpartner bei Fragen das Mietrecht betreffend ist immer ein Anwalt für Mietrecht. Das ist besonders ratsam, wenn eine Staffelmiete vereinbart werden soll, oder ein Pauschalbetrag für Nebenkosten angesetzt wird anstelle der Erstellung einer Nebenkostenabrechnung.

Wichtig – die Wohnungsgeberbestätigung

Durch eine Vermieterbescheinigung soll der Einzug des neuen Mieters beim Meldeamt nachgewiesen werden. Die Daten müssen elektronisch oder schriftlich innerhalb von zwei Wochen übermittelt werden, ein Versäumnis wird als Ordnungswidrigkeit eingestuft und mit bis zu 1000 Euro belangt. Auch bei der Untervermietung ist an die Meldepflicht zu denken. Die Meldepflicht trifft in diesem Fall den Mieter. Eine Abmeldung des Mieters ist wiederum nur in wenigen Fällen notwendig, etwa beim Umzug des Mieters ins Ausland.

Die Neuerungen der WEG-Reform

Seit dem 01. Dezember 2020 gibt es neue Regelungen für das Wohneigentumsrecht. Eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen. Wichtig für Verwalter ist die auf drei Wochen verlängerte Einladefrist zur Eigentümerversammlung. Sie darf nun auch per e-mail versendet werden. War bisher eine Beschlussfassung nur möglich, wenn mindestens 50 % Miteigentumsanteile vertreten waren, so wurde diese Grenze nun gekippt, Beschlussfassungen sind nun, von dieser Grenze unabhängig, möglich. Die neue Möglichkeit der reinen Online-Eigentümerversammlung erspart Geld und erlaubt es so Eigentümern teilzunehmen, auch wenn sie nicht vor Ort sein können. Umlaufbeschlüsse werden erleichtert und beschleunigt. Auch sie sind nun per e-mail und sogar auch als WhatsApp erlaubt und ersetzen somit die Unterschriftenzettel. An der 100% Zustimmung ändert sich hier jedoch nichts! Die Verwaltungsunterlagen dürfen jetzt, lt. § 18 Abs. 4 WoEigG, von den Wohneigentümern eingesehen werden. Für bauliche Veränderungen gilt ab sofort der einfache Mehrheitsbeschluss. Neu ist ebenfalls die Möglichkeit „privilegierte bauliche Veränderung“ auf eigene Kosten durchführen zu dürfen. Dies schließt u.a. so wichtige Umgestaltungen wie Ladestationen für E-Autos genauso ein, wie Maßnahmen gegen Einbruch oder für die Barrierefreiheit. Wenn gewünscht, können Sondernutzungsrechte von Freiflächen in Sondereigentum umgewandelt werden, neben einer veränderten Kostentragung ändern sich auch die Gestaltungsmöglichkeiten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, wenn Sie detaillierte Fragen zur WEG Reform haben.

Die Nebenkostenabrechnung

Vater Mutter Kinder formen ein HausVater Mutter Kinder formen ein Haus Der Mietvertrag muss Auskunft darüber geben ob Nebenkosten anfallen. Die unkomplizierte Lösung wäre eine vertragliche Einigung auf einen Nebenkostenpauschalbetrag. Eine genaue Auflistung ist dann nicht mehr nötig. Der Mieter zahlt also eine sogenannte Bruttomiete oder auch Inklusiv-Miete. Sind die Nebenkosten vertraglich vereinbart, so hat der Vermieter ein Jahr Zeit, die Nebenkostenabrechnung an seinen Mieter weiterzureichen. Ist die Frist abgelaufen muss der Mieter die angefallenen Nebenkosten für den entsprechenden Zeitraum nicht mehr begleichen. Der Anspruch des Mieters für zu viel bezahlte Nebenkosten hingegen erlischt nicht. Außerdem hat ein Mieter das Recht auf eine übersichtlich gestaltete Nebenkostenaufstellung. Mieter müssen also in der Betriebskostenabrechnung die abgerechnete Zeitspanne sowie die Gesamtkosten für das Gebäude entnehmen können und auch wie sich die Kosten für die einzelne Wohnung berechnen. Die bereits im Voraus entrichteten Zahlungen des Mieters sind ebenfalls verpflichtend aufzuführen.

Welche Kosten kann man an den Mieter weiterreichen?

Neben Versicherungen, wie Haftpflichtversicherung oder Sachversicherungen, zählen auch Personalkosten, wie die Hausmeisterkosten oder Gartenpflege, zu den umlagefähigen Kosten. Nicht umlegbar sind Reparaturkosten, Verwaltungskosten oder eine komplette Neuanlage eines Gartens zum Beispiel. Frau ärgert sich am Telefon wegen MietangelegenheitFrau ärgert sich am Telefon wegen Mietangelegenheit

Mietminderung – wann geht das?

Auch mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Mietvertrag ist ein Mieter nicht vor Ärger geschützt. Streitereien unter den Mitgliedern der Hausgemeinschaft, etwa bei Missachtung der Hausordnung, sind fast unumgänglich und wachsen mit der Anzahl der Wohnparteien. Ab wann ist eine Mietminderung möglich? Ein Mietmangel ist immer dann gegeben, wenn die Wohnung nicht mehr im vertraglich vereinbarten Umfang genutzt werden kann. Wer Schimmelflecken in seiner Wohnung entdeckt, sollte den Schaden dokumentieren um eine eventuelle Mietminderung durchsetzen zu können. Sogenannte Bagatellschäden jedoch, wie tropfende Wasserhähne, oder kaputte Treppenhausbeleuchtung, sind keine Mietminderungsgründe. Hat der Mieter einen Schaden durch sein Verhalten selbst verursacht, so kann er dafür auch keine Mietminderung in Anspruch nehmen. Um wie viel Prozent eine Miete gemindert werden darf, muss individuell geklärt werden. Die Gerichte haben sich mit einer Vielzahl von Mietminderungsgründen auseinandergesetzt und zum Beispiel eine 10%-ige Kürzung der Miete zugesprochen, wenn die Heizung kontinuierlich Klopfgeräusche von sich gibt. Vor einer Mietminderung hat der Mieter jedoch den Mangel gegenüber dem Vermieter erst einmal anzuzeigen. Nur wenn er nach Kenntnisnahme des Mängels nichts zu dessen Behebung unternimmt, kann über eine Mietminderung als mögliche Konsequenz nachgedacht werden. Anstelle einer Mietminderung könnte der Mieter auch auf Mängelbeseitigung klagen, oder eine sog. Ersatzvornahme durchführen lassen – also den Mangel auf Kosten des Vermieters beseitigen lassen. Lassen Sie sich beraten von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin mit Erfahrung im Mietrecht. Papierhäuser und MünzenPapierhäuser und Münzen

Die Kündigung durch den Vermieter

Kündigung Mietvertrag Eine Kündigung durch den Vermieter ist möglich, sie muss aber ein berechtigtes Interesse des Vermieters im Kündigungsschreiben mitteilen. Das Gesetz regelt mit § 573 BGB die ordentliche (fristgebundene) Kündigung und mit den §§ 543, 569 BGB die außerordentliche (fristlose) Kündigung. Anerkannte Gründe können neben der bekannten Eigenbedarfskündigung auch unregelmäßige Mietzahlungen sein, oder der Mieter kommt seiner Sorgfaltspflicht nicht nach. Möchte der Vermieter die Kündigung wegen Eigenbedarf aussprechen, so muss er dafür einige Dinge beachten. Die Voraussetzungen für Eigenbedarf erfüllen Familienmitglieder und Hausangehörige wie Pflegekinder oder Pflegepersonal, bei Verwandten wie Onkel oder Tanten wird hingegen meist ein Nachweis der besonderen Bindung zum Vermieter eingefordert. Der Vermieter, oder die Person für die der Eigenbedarf angemeldet wurde, muss sich nicht in einer Notlage befinden, vernünftige und nachvollziehbare Gründe sind ausreichend. Die Fachkenntnisse eines Anwalts für Mietrechtsangelegenheiten können bei allen Mietvertragskündigungen sehr hilfreich sein.

Wie funktioniert eine Räumungsklage?

Einer Wohnungskündigung folgt in aller Regel der fristgerechte Auszug des Mieters. Hat man einen uneinsichtigen Mieter, dann weigert er sich auszuziehen. Der rechtliche Weg des Vermieters ist nun Klage auf Räumung zu erheben. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Nachfrist, die der Vermieter dem Mieter zu gewähren hat. Erst nach dieser zweiten und erfolglosen Fristsetzung kann Klage eingereicht werden. Einer Zwangsräumung durch einen Gerichtsvollzieher steht nun nichts mehr im Weg. Nützen Sie mit anwaltssuche.de die kostenfreie Kontaktaufnahme zu einem Anwalt für Mietrecht in Karlsbad.

Der Mieter kündigt den Mietvertrag

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Üblicherweise wird ein Mietvertrag unbefristet geschlossen. Er ist dann mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende oder quartalsweise kündbar. Lediglich wenn die Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats beim Vermieter auf dem Tisch liegt, kann der laufende Monat mit in die Kündigungsfrist einfließen. Einen Grund für den Auszug muss der Mieter nicht angeben. Im Schreiben muss das Wort Kündigung enthalten sein und es muss vom Mieter handschriftlich unterschrieben werden. Das hat zur Folge, dass bei Wohngemeinschaften jeder der den Mietvertrag unterschrieben hat auch die Kündigung unterschreiben muss. Zu beachten ist außerdem die Art und Weise der Übermittlung, denn eine Kündigung per Fax, Mail oder gar SMS ist nicht rechtens. Hier bedarf es unbedingt der Zustellung des Kündigungsschreibens per Post oder persönlich. Um sicherzugehen übergibt man das Kündigungsschreiben entweder persönlich, oder man gibt es als Einschreiben mit Rückschein auf. Zu empfehlen ist bei persönlicher Übergabe, die schriftliche Bestätigung des Erhalts durch den Empfänger. Zusammenfassend müssen folgende Stichpunkte für eine schnelle und reibungslose Kündigung beachtet werden: - Form, Inhalt, Übergabe und deren Zeitpunkt. Jedoch ist dies nicht der einzige Streitpunkt der zum Ende eines Mietverhältnisses auftauchen kann. Fragen über Abnutzung oder gar Beschädigung des Wohnraums, sind zu klären und in wessen Verantwortung die Reparatur fällt. Hierbei treten die unterschiedlichen Sichtweisen von Vermietern und Mietern oft deutlich zu Tage. Die Mietkaution wird dann oft zum Schlüsselelement. Die Aufgabe der Schönheitsreparaturen fällt übrigens eigentlich dem Vermieter zu. Zum Teil kann der Vermieter dies im Mietvertrag aber zum Aufgabenbereich des Mieters bestimmen. Diese Regelungen stehen dann auch als Schönheits- oder Kleinreparaturklauseln im Vertrag. Gem. einigen Grundsatzurteilen wird, zum Schutz des Mieters, eine maximale Kostenübernahme bei Kleinreparaturen bis 100 Euro durch den Mieter als vertretbar angesetzt. Es empfiehlt sich der Gang zu einem im Mietrecht versierten Rechtsanwalt, wenn man sich vom Vermieter mit deutlich mehr und höheren Beträgen konfrontiert sieht. Das Geld ist hier gut angelegt, da es eventuelle Prozesskosten reduziert und außerdem viel Ärger spart. Die Kontaktaufnahme zu einem Anwalt in Karlsbad über anwaltssuche.de ist unverbindlich und kostenfrei.

Mietwucher – überzogene Mietforderungen

Sucht man Informationen über Mietwucher, findet man diese im Strafgesetz § 291. Wucher wird dort zusammenfassend definiert, als das Ausnutzen von z.B. Unerfahrenheit oder einem Mangel an Urteilsvermögen eines anderen um sich selbst zu bereichern. Prinzipiell darf ein Vermieter natürlich eine Mieterhöhung festlegen. Eingeschränkt wird ein Vermieter jedoch sowohl zeitlich, er darf nämlich die Miete nur alle drei Jahre erhöhen, als auch bei der Erhöhung selbst, die darf nämlich höchsten 20 Prozent betragen. Die erhöhte Miete muss sich außerdem an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Diese Vergleichsmiete ist auch mitentscheidend bei einer möglichen Mietpreisüberhöhung, denn die geforderte Kaltmiete darf den ortsüblichen Mietzins nicht um 20 % übersteigen. Von Mietwucher darf man dann ausgehen, wenn die geforderte Miete um mindestens 50 Prozent über der Durchschnittsmiete der Umgebung liegt. Wichtig bei Mietwucher ist auch der Umstand der Zwangslage, etwa dass Mieter die überteuerten Wohnungen mieten mussten, da sie keine Alternative hatten. Diesen Umstand zu belegen fällt allerdings nicht leicht. Und so dauerte ein Hamburger Rechtsstreit fünf Jahre ehe er mit einem Urteil endete, das künftig für gerechtere Mieten sorgen könnte. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die überteuerte Miete bezahlte das Job-Center Hamburg. Das Jobcenter ging nach Bekanntwerden der Umstände vor Gericht und obsiegte. Die Rechtsprechung endete mit einem Urteil, welches dem Unternehmen, das die katastrophalen Wohnungen vermietete, eine Rückzahlung der 52.000 Euro inklusive Zinsen auferlegte. Die Mieten waren entsprechend den vergleichsüblichen Mieten anzupassen. Wichtig ist dieses Urteil für alle Benachteiligten, die in derlei Notlage geraten. Leider führt die Profitgier mancher Menschen dazu, dass sie das Schicksal ihrer Opfer ignorieren. Die Betroffenen wehren sich oft nicht, da sie sich durch ihre geleistete Unterschrift in einer ausweglosen Situation wähnen. Das Vertrauen in einen Anwalt für Mietrecht zu setzen wäre hier ein wichtiger erster Schritt aus einer Notsituation. Alle Vertragsbestandteile sind ohne Bedeutung, wenn ein Gericht feststellt, dass es sich im jeweiligen Fall um Mietwucher handelt. Wenn Sie den Vermieter auf den Mangel hinweisen, kündigen Sie am besten die drohende Mietminderung an, ein Anwalt hilft dabei. Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Ein Anwalt weiß wie Mieter bei Mietmängel vorgehen müssen, um später eine Mietminderung zu erzielen. Der Vermieter muss innerhalb einer Frist die Gelegenheit bekommen den Mangel zu bekommen.