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Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht , 29.01.2016 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Kokain am Steuer – Einmaliger Konsum kann Führerschein kosten!

Einmaliger Kokainkonsum kann Autofahrern den Führerschein kosten, wenn ihnen der Drogenkonsum im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle nachgewiesen werden kann. Das gleiche droht ihnen beim einmaligen Konsum von Amphetaminen!

Drogenkosum schließt Fahreignung aus


Das Verwaltungsgericht Trier (Aktenzeichen 1 L 3706/15.TR) bestätigte die sofortige Entziehung der Fahrerlaubnis eines Autofahrers, dem aufgrund spezieller Untersuchungen, eine Autofahrt unter Kokaineinfluss nachgewiesen werden konnte. Selbst wenn die Kokaineinnahme ein einmaliges Ereignis gewesen sei, könne man aus Erfahrung regelmäßig die Fahreignung des Autofahrers ausschließen, so das Gericht. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sei ihm der Führerschein sofort zu entziehen.

Führerscheinverlust auch bei einmaligen Amphetaminkosum


Autofahrer, die mit Amphetaminen im Blut am Steuer erwischt werden, müssen auch damit rechnen, ihren Führerschein sofort abgeben zu müssen. Das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße (Aktenzeichen 3 L 994/14.NW) traf eine solche Entscheidung mit der Begründung, dass auch der einmalige Konsum von Amphetaminen eine mangelnde Fahreignung zeige – egal wie die Amphetamine in den Körper des Autofahrers gelangt sind!

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