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Anwälte für Arbeitsrecht in Cremlingen für Ihr Rechtsproblem auf Anwaltssuche finden

Anwälte für Arbeitsrecht, die im Umkreis von Cremlingen Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Henning Fritz-Braun

Roseliesstraße 1, 38126 Braunschweig
in 6.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Dominik Gajuk

Am Großen Schafkamp 47a, 38126 Braunschweig
in 6.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Peter Abramowski

Fachanwalt für Arbeitsrecht|3456
Adolfstraße 52, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Dirk Albe

Wolfenbütteler Straße 84, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Silja Bredenbreuker

Bismarckstraße 2, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Michael Eulerich

Adolfstraße 26, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Jörg Gelsen

Fachanwalt für Arbeitsrecht|204
Jasperallee 2, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Frank Gärtner

Bertramstraße 27, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Dirk R. Loeben

Altewiekring 19 d, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Ulf Rogaß

Fachanwalt für Arbeitsrecht|6538
Jasperallee 29, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Ronald Wolfgang Scholz

Fachanwalt für Familienrecht|6538
Adolfstraße 1, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Reinhard Wehrheim

Fachanwalt für Familienrecht
Wolfenbütteler Straße 9, 38102 Braunschweig
in 8.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Thilo Lübke

Annette-Kolb-Straße 10, 38124 Braunschweig
in 9.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Thies Vogel

Wolfenbütteler Straße 45, 38124 Braunschweig
in 9.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Karin Babke-Hauk

Kaiserstraße 7, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Stephan Bode

Fachanwalt für Arbeitsrecht|6538
Breite Straße 6, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Anke Breuer

Fachanwalt für Familienrecht
Damm 18, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Peter Dorenbeck

Vor der Burg 16, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Michael Ebeling

Fachanwalt für Strafrecht|204
Eiermarkt 1, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Fabian Frank

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Breite Straße 25-26, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Jürgen W. Gärtner

Güldenstraße 28, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Christian Hausherr

Fachanwalt für Insolvenzrecht|204
Bruchtorwall 6, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Holger Henschel

Eiermarkt 1, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Thomas Holzhauer

Papenstieg 8, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Wolfgang Kobusch

Steinweg 44, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Manuel Kowalzik

Ritterbrunnen 5, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Mark Alexander Krack

Eiermarkt 1, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Monique Kretschmer

Alte Waage 21, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Elvira König-Janßen

Fachanwalt für Arbeitsrecht|3456
Löwenwall 8, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Juliane Pokar

Wendentorwall 2 a, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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André Scherwing

Fachanwalt für Verkehrsrecht|6538
Schuhstraße 42-43, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Laars Schoppe

Fachanwalt für Insolvenzrecht
Bruchtorwall 6, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Henning Staats

Lange Straße 1, 38100 Braunschweig
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Alexander Glas

Neuer Weg 47 a, 38302 Wolfenbüttel
in 9.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Volker Rehboldt

Petritorwall 28, 38118 Braunschweig
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Beate Schulte-Schrepping

Wilhelmitorwall 32, 38118 Braunschweig
in 10.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Philipp Schrenck

Fachanwalt für Versicherungsrecht
Erlenbruch 31, 38110 Braunschweig
in 11.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Justine Marta Chwieduk

Bahnhof 1, 38300 Wolfenbüttel
in 12.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Eike Ferdinand Harstick

Fachanwalt für Insolvenzrecht
Lange Herzogstraße 47, 38300 Wolfenbüttel
in 12.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Wiebke Härtel-Meyer

Harzstraße 16, 38300 Wolfenbüttel
in 12.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht

Infos zu Anwälte Arbeitsrecht in Cremlingen
gefüllter Umzugskarton nach Kündigung
gefüllter Umzugskarton nach Kündigung ©freepik - mko

Das Arbeitsrecht in Deutschland

Das Arbeitsrecht ist nicht in einem einzelnen Gesetzbuch zusammengefasst. Da wäre beispielsweise der Mutterschutz, der Mutter und Kind während der Schwangerschaft durch das MuSchG Schutz gewährt wird. Im Anschluss dann die Elternzeit, auch sie ist gesetzlich im BEEG geregelt. Dann gibt es die gesetzlichen Regelungen bei Arbeitsunfähigkeit oder auch die Möglichkeit für Altersteilzeit. Berufsgenossenschaften sind ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben. Bereits ab einem Mitarbeiter muss sich ein Unternehmen bei der zuständigen Berufsgenossenschaft anmelden. Ein bekanntes Thema ist wohl der Mindestlohn, geregelt im MiLoG. Auch für den Bereich der Zeitarbeitsverträge gelten ganz ähnliche Lohnuntergrenzen. Aufkommende Fragen zu einem Aufhebungsvertrag werden ebenfalls durch das Gesetz geschlossen, wenn auch nicht direkt durch das Arbeitsrecht. Die Klärung einer Scheinselbständigkeit hingegen betrifft nicht nur das Arbeitsrecht sondern auch noch das Sozialrecht.

Arbeitsrecht während einer Pandemie

COVID-19 hat sich auch im Arbeitsrecht bemerkbar und Sonderregelungen erforderlich gemacht. Kurzarbeit kann nun vorübergehend für 24 Monate beantragt werden anstelle der regulären 12 Monate. Des weiteren kann eine Arbeitsunfähigkeit nun vorübergehend telefonisch erfolgen, außerdem gibt des Sonderregelungen zum Elterngeld lt. $ 27 BEEG.

Sonderregelungen in Pandemiezeiten, zuletzt Corona

  • Ausweitung des Kurzarbeitergeldes
    • Dauer des Kurzarbeitergeldes betrug in Coronazeiten 21 Monate statt zwölf Monate
    • Höhe des Kurzarbeitergeldes ist gestiegen
    • Sozialabgaben können zu 50% erstattet werden
  • Telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
  • Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz
    • Entschädigungen möglich wegen Betreuung von Kindern oder Angehörigen
    • keinen Anspruch auf Entschädigung bei Quarantäne nach Reise in ein Risikogebiet

Regelungen im Arbeitsvertrag

Unterschrift unter AngestelltenvertragUnterschrift unter Angestelltenvertrag Das rechtliche Verhältnis zwischen den Vertragsparteien regelt der Gesetzgeber durch das Arbeitsrecht. Es bestehen für einen Arbeitsvertrag keine Formvorschriften, sogar ein mündlich vereinbarter Arbeitsvertrag ist erst einmal gültig. Jedoch erleichtert es das künftige Arbeitsverhältnis, wenn möglichst viel im Vorfeld geklärt wurde. Im Zweifelsfall jedoch, greift das Gesetz bei unklaren oder lückenhaft verfassten Arbeitsverträgen. Für viele Arbeitsverträge gibt es bereits seit längerem Vorlagen. Dies führt zu oft sehr ähnlichen, fast identischen Arbeitsverträgen. Das Arbeitsfeld, Aufgaben, Probezeit, Schichtarbeit, dies und ähnliches ist zu ergänzen und die Angaben der Firma und des künftigen Angestellten müssen hinzugefügt werden. Ein zentraler Punkt ist die Höhe des Gehalts, vereinbarte Extraleistungen und auch der Urlaubsanspruch. Möglicherweise gewährte vermögenswirksame Leistungen sollten ebenfalls im Arbeitsvertrag geregelt werden. Der Arbeitsvertrag sollte klar regeln ob privates Telefonieren oder Internetnutzung erlaubt ist und wenn ja in welchem Ausmaß. Man kann im Vertrag auch festlegen bis wann man sich krankgemeldet haben muss und im längeren Krankheitsfall, wie die Lohnfortzahlung geregelt ist. Diverse Punkte können zusätzlich wichtig sein, wie die Entgeltfortzahlung wenn die Kinder krank sind und der Pflege bedürfen. Gibt es wichtige Daten die der Geheimhaltung bedürfen oder auch ganz allgemeiner Datenschutz, welche sonstigen Bedingungen stellt die Firma. Im Arbeitsvertrag kann dies gut geregelt werden. Gerade die Punkte, die nicht im Arbeitsvertrag festgeschrieben sind, können später Probleme bereiten. Sehr wichtig ist die Klausel "Nebenabreden gibt es nicht". Damit kann sich dann niemand auf mündliche Vereinbarungen beziehen. Sollte es zum Streit kommen, erleichtert dies dem Arbeitsgericht eine klare Entscheidung. Geht es vor das Arbeitsgericht, vertritt Sie ein Rechtsanwalt in Cremlingen mit Schwerpunkt Arbeitsrecht.

Der befristete Arbeitsvertrag

Chef und Arbeitnehmerin unterzeichnen ZeitvertragChef und Arbeitnehmerin unterzeichnen Zeitvertrag Gesetzlich ist der befristete Arbeitsvertrag im Teilzeit- und Befristungsgesetz TzBfG geregelt. Es gibt zwei Varianten von befristeten Arbeitsverträgen. Sie sind entweder zweckbefristet oder zeitbefristet. Die Zeitbefristung sieht eine bestimmte Zeitspanne der Beschäftigung als Schwerpunkt, etwa bei einer Mutterschaftsvertretung, die Zweckbefristung verfolgt die Erfüllung eines bestimmten Zieles, wie z.B. das Spargelstechen im Frühjahr. Wer Personal aufstocken will, aber noch nicht sicher ist, ob eine Stelle sich dauerhaft lohnt, greift gerne auf befristete Verträge zurück. Vor der Unterschrift, sollte ein Arbeitnehmer sich über den Inhalt des Vertrages und seiner Verpflichtungen klar sein und gut prüfen, ob er sie eingehen möchte. Ist sich der Erwerbstätige nicht sicher, ob der Arbeitsplatz zu ihm passt, kann eine Befristung auch für ihn durchaus attraktiv sein. Ein vorerst zeitlich begrenztes Angebot kann natürlich auch Wegbereiter zu einer Festanstellung sein. Vielleicht kann man im Unternehmen auf diesem Weg zu einer noch passenderen Stelle finden. Zeitverträge sind für Unternehmen vor allem aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. So kann eine schwankende Auftragslage langfristige finanzielle Bindungen problematisch werden lassen. Darüber hinaus bietet es dem Unternehmen die Möglichkeit, sich nicht auf lange Sicht binden zu müssen bevor man sich sicher ist gut miteinander arbeiten zu können.

Wie oft Ist es zulässig, die Befristung zu wiederholen?

Nahaufnahme Hand silberner KugelschreiberNahaufnahme Hand silberner Kugelschreiber Eine sachgebundene zeitliche Befristung hat keine Maximalbefristung. Allerdings ist zu beachten, dass eine lange Gesamtdauer, oder auch eine hohe Anzahl von Befristungen als Zeichen eines Rechtsmissbrauchs gedeutet werden können. Ist die Befristung nicht sachgebunden darf sie normalerweise längstens zwei Jahre inklusive von max. drei Verlängerungen andauern. Die Befristung eines zweckgebundenen Arbeitsvertrages endet mit der Erfüllung des Zweckes. Eine Kündigung ist nicht nötig, aber etwa zwei Wochen vorher muss dem Arbeitnehmer das voraussichtliche Ende mitgeteilt werden. Oft wandeln sich befristete Verträge durch ein Versehen in unbefristete um, ohne dass es den Vertragsparteien klar ist. Dies geschieht schon, wenn bei einem sachgrundlos befristeten Vertrag die Befristung zu spät verlängert wurde. Oder eine Änderung, wie die der Arbeitszeit oder des Gehaltes, führt zu einer Entfristung. Es entsteht dadurch ein neuer Arbeitsvertrag. Befristete Arbeitsverträge dürfen nur während einer noch laufenden Befristung verlängert werden.

Kündigung von Arbeitsverträgen und Kündigungsschutz KSchG

Frau weint wegen KündigungsschreibenFrau weint wegen Kündigungsschreiben Grundsätzlich kann jeder Vertrag gekündigt werden. Für die Kündigungsfrist ist oft die Betriebsvereinbarung maßgeblich. Das KSchG soll dem Schutz des vermuteten Schwächeren dienen. Es beginnt allerdings erst nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit. In den Schutz des Kündigungsschutzes kommt ein Arbeitnehmer allerdings erst in Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern. Großen Konzernen soll es so unmöglich gemacht werden, aus Willkür Angestellte zu entlassen und sie in eine existenzbedrohende, arbeitslose Zukunft zu entlassen. Deshalb sieht das Gesetz vor, welche Gründe als Kündigungsgrund akzeptiert werden. Der § 1 Absatz 2 Satz 1 des KSchG besagt, dass diese Gründe entweder personenbedingt, verhaltensbedingt oder betriebsbedingt sein müssen. Bei Fragen zum Kündigungsschutz wenden sich Mandanten am besten an eine versierte Kanzlei für Arbeitsrecht.

Unwirksamkeit einer Kündigung prüfen.

Symbolbild Gavel Richterhammer und Waage RichterSymbolbild Gavel Richterhammer und Waage Richter Möchte man eine Kündigung nicht gleich akzeptieren, so kann man sich beraten lassen welche Wege möglich sind. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann rechtssicher beraten, vermitteln, den Arbeitgeber von der Unwirksamkeit seiner Kündigung informieren oder gegebenenfalls auch eine Abfindung aushandeln. Es gibt Personen, die besonderen Kündigungsschutz von Gesetzes wegen haben, dazu gehören unter anderem Betriebsräte, Schwangere oder auch schwerbehinderte Menschen. Sie genießen diesen Schutz wegen ihrer besonderen Lebenssituation oder wegen der ihnen übertragenen Aufgaben im Betrieb. Bei diesen Personengruppen ist eine Kündigung nur unter besonders engen Voraussetzungen möglich. Oft bedarf eine Kündigung in diesen Fällen der Zustimmung der zuständigen Behörde. Auch dann, wenn der Arbeitgeber - ohne diesen besonderen Kündigungsschutz - betriebsbedingt, verhaltensbedingt oder krankheitsbedingt kündigen könnte. Um bei einer Kündigungsschutzklage alles rechtssicher zu beachten wendet man sich an einen Arbeitsrechtsanwalt.

Welche gesetzliche Kündigungsfrist gilt?

schockierter Geschäftsmannschockierter Geschäftsmann Ist im Arbeitsvertrag keine Kündigungsfrist vereinbart oder wird auf die gesetzliche Kündigungsfrist verwiesen, so gilt § 622 BGB. Dieser legt für den Arbeitnehmer eine einheitliche Mindestkündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats fest. Der Arbeitgeber hat sich an etwas komplexere Berechnungen zu halten. Während der sechsmonatigen Probezeit ist die Kündigung jederzeit möglich und es muss lediglich eine Frist von zwei Wochen eingehalten werden. Anschließend erfolgt eine Staffelung der Kündigungsfristen nach Zugehörigkeit im Unternehmen. Einzige Ausnahme bildet noch die Regelung bis zu zwei Jahren, hier ist die Kündigung nicht nur zum Monatsende sondern auch noch zum 15. eines Kalendermonats möglich und beträgt vier Wochen. Für alle anderen folgenden gilt das Monatsende. Betriebsvereinbarungen können davon abweichen. Lassen Sie sich über zusätzliche tarifvertragliche Bestimmungen, oder auch andere Angelegenheiten aufklären - wenn nötig auch über eine Ersteinschätzung durch einen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht in Cremlingen.

Die außerordentliche Kündigung

Frau räumt ihren ArbeitsplatzFrau räumt ihren Arbeitsplatz In wenigen Fällen kann auch eine außerordentliche Kündigung nötig sein. Hier gibt es jedoch Voraussetzungen die eingehalten werden müssen. So bedarf es, im Gegensatz zur ordentlichen Kündigung immer eines schwerwiegenden Grundes. Meist muss der Kündigung zusätzlich eine Abmahnung vorausgegangen sein. Nutzt der Arbeitnehmer während der Arbeitszeit exzessiv PC-, Internet- oder E-Mail für Privates, oder löscht er Daten um dem Arbeitgeber den Zugriff darauf zu nehmen sind genauso anerkannte Gründe wie Drogenkonsum, Diebstahl des Arbeitgebers oder Mobbing. Der Arbeitgeber hat nach Kenntnisnahme des Kündigungsgrundes zwei Wochen Zeit die fristlose Kündigung auszustellen. Um zu klären, ob diese außerordentliche Kündigung wirklich rechtskräftig ist, lässt man sich bestmöglich von einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht in Cremlingen beraten. Außerordentlich kündigen kann auch der Arbeitnehmer. Auch er braucht einen triftigen Grund und auch er muss evtl. den Arbeitgeber vorher schriftlich abmahnen. Ein schwerwiegender Grund des Arbeitnehmers könnte ausbleibende, oder unpünktliche Gehaltszahlungen sein. Eine vorherige Abmahnung ist nicht nötig, wenn der Arbeitgeber bereits Insolvenz beantragt hat. Hilfe bei arbeitsrechtlichen Problemen bieten Anwaltskanzleien für Arbeitsrecht ihren Mandanten bereits durch eine Erstberatung an.

Jeder Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, ein Arbeitszeugnis auszustellen

Unterzeichnung ArbeitszeugnisUnterzeichnung Arbeitszeugnis Das Anrecht auf ein Arbeitszeugnis ist dem Arbeitnehmer sicher. Dieses Recht ist im § 630 im bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Neben dem Zeugnis bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses, gibt es zusätzlich auch einen Rechtsanspruch auf ein Zwischenzeugnis. Dies kann zum Beispiel bei einem internen Stellenwechsel nützlich sein. Die Wohlwollenspflicht ist bei einem qualifizierten Arbeitszeugnis immer zu berücksichtigen! Ist die Gesamtbewertung des erstellten Zeugnisses schlechter als befriedigend, so hat der Arbeitnehmer das Recht in einem Zeugnisrechtsstreit ein besseres Zeugnis einzufordern. Hier wird dann das Gericht anhand von Beweisen entscheiden. Es gibt jedoch Floskeln die Kritik ausdrücken, auch wenn sie positiv formuliert wirken. So liegen Welten zwischen einem "stets einwandfrei" und einem "insgesamt einwandfrei". Als Arbeitskraft ist man oft besser beraten, sich die Meinung eines Arbeitsrechtlers einzuholen um die reale Bewertung seines Arbeitszeugnisses zu erfahren und sich eventuell gegen ungerechtfertigte Passagen zu wehren. So können Sie sicher sein, dass Ihr Zeugnis entsprechend Ihrer Arbeitsleistung formuliert wurde. Mit schlechten Beurteilungen im Zeugnis über die ausgeübte Tätigkeit überzeugt man keinen zukünftigen Chef. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind mit einem guten Zeugnis ungleich besser. Nutzen Sie mit anwaltssuche.de die kostenfreie Kontaktaufnahme zur Besprechung Ihres Anliegens mit einem Anwalt oder Fachanwalt mit dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht in Cremlingen.

Warum zum Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht?

Durch seine Beratung und seine fachlichen Kenntnisse, kann der Anwalt für Arbeitsrecht seinem Mandanten ein wichtiger Partner sein in der Durchsetzung seiner Rechte. So kann der Anwalt oder Fachanwalt kompetent bei allen Streitigkeiten das Arbeitsrecht betreffend helfen wie etwa betriebsverfassungsrechtliche Angelegenheiten oder einer Entlassung wegen vorgeworfenem Fehlverhalten. So hält er mögliche negative Konsequenzen für seinen Mandanten so gering wie möglich und dies außergerichtlich oder gerichtlich. Die Unterstützung, die eine anwaltliche Vertretung bietet ist sehr wichtig. Der Anwalt für Arbeitsrecht kann mit seiner Arbeit und Erfahrung Klagen vor dem Arbeitsgericht sehr versiert vertreten.

Welche Kosten birgt ein arbeitsrechtlicher Streit?

Zusätzlich zu den Anwaltskosten können Kosten entstehen wie Gerichtsgebühren, Gutachterkosten oder Reisekosten.

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