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Ihren Anwalt für Mietrecht in Aachen Nord finden

Anwälte für Mietrecht, die im Umkreis von Aachen Nord Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Eva Kurbasik

Fachanwalt für Familienrecht
Rollefstraße 56a, 52078 Aachen
in 1.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Kündigungsschutzrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Kindschaftsrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Kaufrecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Tobias Lob

Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Josefsallee 4, 52078 Aachen
in 1.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Haftpflichtversicherungsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Andreas Palm

Trierer Straße 741 - 743, 52078 Aachen
in 1.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Immobilienrecht, Strafrecht, Wirtschaftsrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Sabine Stolten

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Heussstraße 49, 52078 Aachen
in 1.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Gewerbemietrecht, Maklerrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht, Immobilienrecht, Pachtrecht, Wegerecht, Grundstücksrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Tim Schlun

Von-Coels-Straße 214, 52080 Aachen
in 3.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Baurecht, Mietrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Wohnungseigentumsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Tobias Hundeshagen

Erckensstraße 2, 52066 Aachen
in 3.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht, Immobilienrecht
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Manfred Mohr

Viktoriastraße 90, 52066 Aachen
in 3.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Zivilrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht
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Stefan Bockelmann

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Theaterstraße 13, 52062 Aachen
in 5.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Immobilienrecht, Immobilienwirtschaftsrecht, Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsrecht
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Bruno Achenbach

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Oligsbendengasse 12-14, 52070 Aachen
in 6.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Architektenrecht, Baurecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Nachbarrecht, Verkehrszivilrecht, Wohnungseigentumsrecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht
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Markus Cosler

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Friedrichstraße 17-19, 52070 Aachen
in 6.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Forderungseinzugsrecht, Immobilienrecht, Architektenrecht, Baurecht, Grundstücksrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht, Inkassorecht, Pachtrecht, Verkehrszivilrecht, Werkvertragsrecht
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Friedhelm Hammer

Fachanwalt für IT-Recht
Fachanwalt für Transport- und Speditionsrecht
Friedrichstraße 17-19, 52070 Aachen
in 6.4 km Entfernung
Schwerpunkte: IT-Recht, Unternehmenskaufrecht, Lizenzrecht, Urheberrecht, Franchiserecht, Handelsvertreterrecht, Vertriebsrecht, Mietrecht, Pachtrecht, Transportrecht, Speditionsrecht, Vertragsrecht
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Ingo Claßen

Hompeschstraße 41, 52249 Eschweiler
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Haftpflichtrecht, Kündigungsschutzrecht, Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrsunfallrecht, Vertragsrecht, Mietrecht
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Martin Königs

Friedhofsweg 9, 52249 Eschweiler
in 8.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Reiserecht, Verkehrsrecht, Schadensersatzrecht, Vertragsrecht, Inkassorecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Anette Clahsen

Fachanwalt für Familienrecht
Am Backes 26, 52074 Aachen
in 9.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Sorgerecht, Familienrecht, Recht der eingetragenen Lebenspartnerschaft, Kindschaftsrecht, Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, Scheidungsrecht, Mietrecht, Zivilrecht
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Ha-Young Cho

Roermonder Straße 557, 52072 Aachen
in 11.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Nachbarrecht, Vertragsrecht, Reiserecht, Verkehrsrecht, Arbeitsrecht, Markenrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht, Internetrecht, Urheberrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Carola Laufenberg

Viehausstraße 16, 52477 Alsdorf
in 12.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Unterhaltsrecht, Kindschaftsrecht, Strafrecht, Mietrecht, Personenstandsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Peter Tomczak

Luisenstraße 41, 52477 Alsdorf
in 12.5 km Entfernung
Schwerpunkte: Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Zivilrecht, Strafrecht, Mietrecht
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Jörg Kropp

Rubensstraße 16, 52134 Herzogenrath
in 12.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Zivilrecht, Mietrecht, Verkehrsunfallrecht, Scheidungsrecht, Familienrecht, Verkehrszivilrecht, Unterhaltsrecht, Umgangsrecht
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Sebastian Gerhards

In der Schaf 9, 52499 Baesweiler
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Strafrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht
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Ralf H. Speck

Fachanwalt für Sozialrecht
Kapellenstraße 170-172, 52499 Baesweiler
in 16.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Kaufrecht, Kündigungsschutzrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Straßenverkehrsrecht, Schwerbehindertenrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jennifer Happe

Berger Weg 19, 52459 Inden
in 16.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Verkehrsrecht, Forderungseinzugsrecht, Scheidungsrecht, Mietrecht

Infos zu Anwälte Mietrecht in Aachen Nord
Mietrecht
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Anwälte, Experten in Sachen Mietverträge

Konzeptbild Haus SchlüsselKonzeptbild Haus Schlüssel Auf dem Wohnungsmarkt herrscht ein angespanntes Klima. Hat man schließlich eine passende Wohnung gefunden, ist die Zusage oft zu unüberlegt. Hierbei kann es leicht vorkommen, dass man sich auf Modalitäten einlässt, die bei genauerem Hinsehen nicht akzeptabel sind. Auch im Mietrecht gilt deshalb die Regel, einen Vertrag erst zu unterschreiben wenn man ihn vorher in Ruhe gelesen und für akzeptabel befunden hat. Die Meinung eines Anwaltes für Mietrecht einzuholen ist im Zweifelsfalle klar die bessere Option. Wird eine jährliche Steigerung der Miete vereinbart, oder eine pauschalierte Abrechnung der Nebenkosten, so sollte dies immer kritisch hinterfragt werden.

Wohnungsgeberbestätigung

Der neue Mieter ist vom Vermieter dem Einwohnermeldeamt anhand einer Vermieterbescheinigung mitzuteilen. Die Daten müssen elektronisch oder schriftlich innerhalb von zwei Wochen übermittelt werden, ein Versäumnis wird als Ordnungswidrigkeit eingestuft und mit bis zu 1000 Euro belangt. Darauf muss auch bei einer Untervermietung geachtet werden. In der Meldepflicht steht dann jedoch nicht der Wohnungseigentümer sondern der Mieter der untervermietet. Für den Auszug gilt die Meldepflicht nur in besonderen Situationen, etwa wenn der Mieter ins Ausland zieht.

Die neue WEG-Reform

Neue Regelungen ergänzen das Wohneigentumsrecht seit 01.12.2020. Einige wichtige Änderungen wollen wir kurz darstellen. Verwalter müssen in Zukunft darauf achten, dass die Einladefrist zu Eigentümerversammlungen erhöht wurde und nun drei Wochen beträgt. Sie darf nun auch per e-mail versendet werden. Die Begrenzung für eine Beschlussfassung wurde aufgehoben, es ist nun auch bei unter 50 % vertretener Miteigentumsanteile möglich einen Beschluss zu fassen. Neu ist auch die Möglichkeit der reinen Online-Versammlung. Umlaufbeschlüsse werden ebenfalls vereinfacht. Sie bedürfen nicht mehr der Schriftform sondern sind per mail, Fax oder Whatsapp-Nachricht möglich. An der 100% Zustimmung ändert sich hier jedoch nichts! Eigentümer haben nun auch durch § 18 WoEigG das Recht, Einsicht in die Verwaltungsunterlagen zu nehmen. Möchte man eine Markise von der Eigentümergemeinschaft genehmigt bekommen, so ist künftig eine einfache Mehrheit ausreichen, es bedarf also keiner hundertprozentigen Zustimmung mehr. „Privilegierte bauliche Veränderungen“ dürfen nun, auf eigene Kosten, durchgeführt werden. Das bedeutet, der Einbau einer Ladestation für E-Autos oder ein Hightech-Anschluss für Telekommunikation genauso wie Einbruchschutz oder Maßnahmen zur Barrierefreiheit dürfen nun umgesetzt werden. War bisher für die Gartenfläche einer EG-Wohnung nur die Eintragung eines Sondernutzungsrechtes erlaubt, so kann dieser durch die Neuregelungen zu Sondereigentum erklärt werden. Für alle Informationen bezüglich der WEG Reform, oder bei Unklarheiten, kann man sich an einen Anwalt für Mietrecht wenden.

Die Nebenkosten

Tochter mit Eltern in MietwohnungTochter mit Eltern in Mietwohnung Ob, und wenn ja welche Nebenkosten zu begleichen sind, muss bereits im Mietvertrag stehen. Die Nebenkosten müssen nicht unbedingt detailiert aufgeschlüsselt werden, es gibt auch die Möglichkeit sich auf einen Pauschalbetrag zu einigen. Eine genaue Auflistung ist dann nicht mehr nötig. Beim vereinbarten Mietbetrag handelt es sich dann um eine Inklusivmiete. Bei einem sehr viel üblicheren Mietvertrag, mit der Vereinbarung über die Nebenkostenabrechnung, muss dem Mieter eine Abrechnung über die Nebenkosten innerhalb von 12 Monaten zugestellt werden. Erstellt der Vermieter bis dahin keine Abrechnung, verfallen seine Ansprüche an den Mieter. Für den Mieter sieht es besser aus, da dieser bereits geleistete und zu hoch angesetzte Kosten auch nach dieser Frist weiterhin zurück fordern kann. Vermieter müssen die Nebenkostenabrechnung verständlich erstellen. Mieter müssen aus der Betriebskostenabrechnung die Aufschlüsselung der Kosten nach Gebäude und Wohnung eindeutig erkennen können. Die bereits im Voraus entrichteten Zahlungen des Mieters sind ebenfalls verpflichtend aufzuführen.

Welche Nebenkosten sind umlegbar auf den Mieter?

Hierzu zählen Personalkosten wie zum Beispiel der Hausmeister oder die Putzfirma für Treppenhausreinigung, ebenso natürlich auch die Aufwendungen für Heizung und warmes Wasser. Sicherheitsdienste wie eine Wach- und Schließgesellschaft sind hingegen nicht vom Mieter zu tragen, oder auch eine Mietausfallversicherung, da diese nur dem Vermieterinteresse dient. trauriger junger Mann sitzt am Tischtrauriger junger Mann sitzt am Tisch

Wann kommt eine Mietminderung in Frage?

Nicht selten stehen Mieter vor unangenehmen Situationen. So kann es z.B. zu Nachbarschaftsstreitigkeiten führen, wenn sich die Parteien gegenseitig gestört oder nicht verstanden fühlen. Ist die Wohnqualität so stark eingeschränkt, dass eine Mietminderung gefordert werden kann? Ist nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit einer Wohnung eingeschränkt, entspricht sie also nicht den vertraglichen Vereinbarungen, so liegt ein Grund zur Minderung vor. Die Miete kann zum Beispiel herabgesetzt werden, wenn es die elektrische Ausstattung einer Wohnung verbietet gleichzeitig Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Eine defekte Lampe im gemeinschaftlichen Flur hingegen ist nicht als Mietmangel einzustufen, hier handelt es sich lediglich um einen sog. Bagatellschaden. Nicht eingefordert werden können auch Schäden, für die der Mieter selbst verantwortlich ist, wie z.B. Schimmelbefall durch falsches Lüftungsverhalten. In welcher Höhe darf die Miete gemindert werden? Die Mietminderung hängt von der jeweiligen Beeinträchtigung ab, so stellt eine Eingangstüre, die nicht abschließbar ist, einen Sachmängel dar und rechtfertigt einen Abschlag von etwa 5 %. Der erste Schritt ist jedoch nicht die Mietminderung, sondern der Kontakt zum Vermieter um ihn über den Mietmangel zu informieren, denn diesem muss die Möglichkeit gegeben werden, den Schaden zu beheben. Eine Mietminderung ist nur dann gerechtfertigt, wenn der Vermieter sich nach erfolgter Anzeige und Fristsetzung zur Mängelbehebung nicht bemüht ist den Mängel zu beseitigen. Mögliche Alternativen zur Mietminderung wären, der Rechtsweg durch eine Klage um die Mängelbeseitigung durchzusetzen, oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Die jeweils beste Vorgehensweise kann ein Anwalt für Mietrecht erklären. weiße Häuschen vor blauem Hintergrundweiße Häuschen vor blauem Hintergrund

Die Kündigung der Mietwohnung durch den Vermieter

Kündigung Mietvertrag Auch der Vermieter kann die Kündigung aussprechen, er muss sie aber begründen können. Die Kündigung durch den Vermieter ist im Gesetz durch § 573 BGB und den §§ 543 und 569 BGB geregelt. Der wohl häufigste Grund ist die Eigenbedarfskündigung, aber auch regelmäßig unpünktliche oder versäumte Mietzahlungen sind gerechtfertigte Gründe. Möchte der Vermieter die Kündigung wegen Eigenbedarf aussprechen, so muss er dafür einige Dinge beachten. Bei der Eigenbedarfskündigung ist neben der Verwandtschaft oft noch die besondere Bindung zum Vermieter nachzuweisen. Es ist jedoch keine Notlage notwendig um Eigenbedarf anzumelden, es reichen vernünftige und nachvollziehbare Gründe. Bei Unsicherheit oder Unklarheit ist die Beratung durch einen Anwalt für Mietrecht immer klärend und hilfreich.

Wenn der Mieter nicht auszieht – die Räumungsklage

Wurde dem Mieter begründet gekündigt, so endet das Mietverhältnis fristgerecht und der Mieter zieht aus. Immer wieder geschieht es jedoch, dass sich ein Mieter weigert auszuziehen. Dem Vermieter bleibt nun der Weg der Räumungsklage. Allerdings hat der Mieter durchaus das Recht auf eine Nachfrist. Erst nach dieser zweiten und erfolglosen Fristsetzung kann Klage eingereicht werden. Ein dadurch erwirkter Räumungstitel ermächtigt nun den Vermieter, die Wohnung durch einen Gerichtsvollzieher räumen zu lassen. Nehmen Sie in solchen Situationen gerne die Hilfe eines Anwaltes für Mietrecht in Aachen Nord in Anspruch.

Kündigung des Mietvertrages durch den Mieter

Der Inhalt des zu kündigenden Mietvertrages sollte auf Kündigungsfristen geprüft werden ehe man ein Kündigungsschreiben verfasst. Zumeist wird ein Mietvertrag unbefristet geschlossen. Diese Fristen sind gesetzlich geregelt und betragen drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal. Es gibt die Möglichkeit den laufenden Monat in die Kündigungsfrist mit einzubeziehen, jedoch nur, wenn die Kündigung dem Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung innerhalb der ersten drei Tage des laufenden Monats vorliegt. Die Kündigung des Mieters muss nicht begründet werden. Lediglich das Wort „Kündigung“ ist im Kündigungsschreiben unerlässlich, ebenso die handschriftliche Unterschrift des Mieters. Für Wohngemeinschaften gilt hier: Jeder, dessen Unterschrift im Mietvertrag steht, muss auch das Kündigungsschreiben unterschreiben um es wirksam zu machen. Zu beachten ist außerdem die Art und Weise der Übermittlung, denn eine Kündigung per Fax, Mail oder gar SMS ist nicht rechtens. Die Kündigung muss schriftlich und per Post oder persönlich übermittelt werden. Damit das Kündigungsschreiben seinen Empfänger pünktlich erreicht, schickt man es per Einschreiben mit Rückschein oder übergibt es persönlich. Dies stellt sicher, dass der Empfänger das Schreiben in Empfang genommen hat, darauf wäre bei einer persönlichen Übergabe ebenfalls zu achten. Je genauer man sich an alle Regeln und Formalitäten hält, desto schneller kann ein Mietverhältnis gekündigt werden. Jedoch ist dies nicht der einzige Streitpunkt der zum Ende eines Mietverhältnisses auftauchen kann. Fragen über möglicherweise notwendige Renovierungsarbeiten oder Schönheitsreparaturen entstehen. Hierbei treten die unterschiedlichen Sichtweisen von Vermietern und Mietern oft deutlich zu Tage. An der Abnahme der Mietwohnung hängt, als Druckmittel des Vermieters, meist die Rückzahlung der Mietkaution. Im Normalfall gehören Schönheitsreparaturen in den Aufgabenbereich des Vermieters. Es gibt jedoch die Möglichkeit den Mieter bereits im Mietvertrag zu einigen Schönheitsreparaturen zu verpflichten. Diese Vereinbarungen heißen dann Schönheits- oder Kleinreparaturklausel gem. § 28 II. BV (Berechnungsverordnung). Die Behebung der Bagatellschäden dürfen dem Mieter jedoch nur bei einem Rechnungsbetrag von in der Regel höchstens 100 Euro übertragen werden und dies auch nicht unbegrenzt oft pro Jahr, so die Rechtsprechung in einigen Grundsatzurteilen. Ob getroffene Vereinbarungen im Mietvertrag rechtens sind, kann ein Mieter bei einem Anwalt für Mietrecht erfahren. Die Kosten für seine Beratung und Begleitung liegen in vielen Fällen weit unter den drohenden Prozesskosten – vom Ärger, den Sie sich sparen mal ganz abgesehen. Auf anwaltssuche.de erhalten Sie die Möglichkeit einer unverbindlichen Kontaktaufnahme mit einem Anwalt in Aachen Nord, die für Sie als Mandant gratis ist.

Mietwucher – überhöhte Miete

Mietwucher ist geregelt im § 291 StGB. Wucher umfasst demnach alles, was das finanzielle Ausnützen einer Person bedeutet, die, durch z.B. eine Notlage, oder auch nur durch Unerfahrenheit, im Nachteil ist. Ein Vermieter hat durchaus das Recht eine Mieterhöhung zu verlangen. Dem Vermieter wird dabei als Beschränkung die sog. Kappungsgrenze von 20 % Mieterhöhung auferlegt und diese darf obendrein frühestens alle drei Jahre erfolgen. Außerdem muss sich der Vermieter mit seinen Mietforderungen an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Man spricht von einer Mietpreisüberhöhung, wenn die verlangte Miete 20 % höher ist als die Durchschnittsmiete der Umgegend. Erst wenn die Miete für eine Wohnung bei über 50 Prozent gegenüber vergleichbarer Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Um von Mietwucher zu sprechen, muss zur überteuerten Wohnung aber noch ein zweiter Sachverhalt gegeben sein, wie etwa das Ausnützen einer Zwangslage, wenn es dem Mieter nicht möglich war auf eine günstigere Alternative zurückzugreifen. Dies ist in der Praxis meist schwer nachweisbar. Ein nahezu bahnbrechender Lichtblick gegen das Treiben von Miethaien bietet ein Urteil des Landgericht Hamburg nach insgesamt fünf Jahren Streit. Im betroffenen Fall ging es um reparaturbedürftige Wohnungen, die dem Job-Center Hamburg für Harzt-IV Empfänger vermittelt wurden. Nach Veröffentlichung der Zustände reichte das Amt Klage ein und bekam Recht. Die Miete wurde neu berechnet, der zu viel bezahlte Betrag von 52.000 Euro musste zuzüglich Zinsen zurückerstattet werden. Außerdem mussten die Mieten den Umgebungsmieten angeglichen werden. Dies könnte für alle ähnlichen, zukünftigen Fälle bahnbrechend sein. Ein rücksichtsloser Vermieter hat keine Hemmungen und sieht nur den eigenen Profit. Oft fällt es den Betroffenen im Nachhinein schwer nachzuvollziehen warum sie den für sie nachteiligen Vertrag überhaupt eingegangen sind. Informieren Sie sich unverbindlich bei einem Anwalt für Mietrecht ob es eine Möglichkeit gibt Ihre Situation für Sie zu verbessern. Alle Vertragsbestandteile sind ohne Bedeutung, wenn ein Gericht feststellt, dass es sich im jeweiligen Fall um Mietwucher handelt. Hier kann eine Rechtsanwalt die richtige Antworten geben und Ihnen den richtigen Rat für eine Entscheidung geben. Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Die korrekte Vorgehensweise um die Minderung der Miete durchzusetzen wird Ihnen dabei genannt. Achten Sie auf die eine korrekte Beseitigungsfrist, die Ihnen Ihre Anwalt nennen kann.