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Anwalt Mietrecht Bergneustadt

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Rechtsanwalt Dr. Martin Fielenbach Bergisch Gladbach
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Rechtsanwalt Dolf R. Bieker Lohmar
Rechtsanwalt Dolf R. Bieker
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht · Fachanwalt für Sozialrecht
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Rechtsanwalt · Fachanwalt für Miet-und Wohnungseigentumsrecht
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Rechtsanwalt · Fachanwalt für Miet- & Wohnungseigentumsrecht
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Rechtsanwältin · Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
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Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (647 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Infos zu Anwälte Mietrecht in Bergneustadt
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Anwälte, Experten in Sachen Mietverträge

Der Markt für vermieteten Wohnraum ist mitunter stark umkämpft. Eine Einscheidung für das falsche Mietobjekt ist leicht getroffen. Hierbei kann es leicht vorkommen, dass man sich auf Modalitäten einlässt, die bei genauerem Hinsehen inakzeptabel sind. Nehmen Sie sich die Freiheit und die Zeit: Lesen Sie sich genau durch, was Ihnen zur Unterschrift vorgelegt wird. Wie bei jeder Entscheidung gilt auch hier: kühlen Kopf behalten und den Druck den man auf Sie ausüben will zurückweisen. Kontaktieren Sie einen Anwalt bei Problemen und Fragen im Mietrecht. Wann immer eine eine Staffelung bei den Mietkosten vertraglich vereinbart werden soll, sollten Sie zweimal darüber Nachdenken. Sollten Sie bereits eine Unterschrift geleistet haben ist das Mietrecht in Deutschland zu Gunsten des Mieters weiterentwickelt worden. Schaffen Sie Klarheit darüber, was Ihre genauen Rechte und Pflichten sind. Ein Mietvertrag läuft lange. Achten Sie also darauf, dass er auf einer guten Grundlage geschlossen wurde. Dabei gehört ein klare Sicht auf die Dinge unbedingt dazu.

Schwierigkeiten mit der Miete – ein Mietrechtsanwalt ist an Ihrer Seite.

Sicherlich, es ist gut möglich, dass Sie in eine problematische Situation geraten, während Sie in einem Mietvertrag sind. Neben Auseinandersetzungen mit dem Vermieter kann dies zum Beispiel der Nachbar sein, der Sie ständig mit seinen Spontan-Partys nervt. Nervenzerfetzend kann auch ein ohrenbetäubend, quietschendes Garagentor sein, das sich ständig öffnet und wieder schließt. Führen diese Mängel dazu, dass die Miete gemindert werden darf? Wie hoch darf die Miete gekürzt werden? Das geht von 100% wenn die Wohnung unbewohnbar wurde, zum Beispiel nach einem Küchenbrand bis zu 1% bei extremer Verkalkung der Toilette. Eine Kündigung durch den Vermieter kann auch eintreten, dieser muss aber ein berechtigtes Interesse im Kündigungsschreiben mitteilen. Was ist, wenn der Vermieter eine Verwertungskündigung ausspricht?? Was ist dabei zu beachten? Alle diese Fragen kann Ihnen rechtssicher am besten ein Anwalt beantworten, der sich auf das Mietrecht spezialisiert hat.

Miete mindern, aber wie? Ein fachkundiger Anwalt steht Ihnen an der Seite.

Viele Gründe können für die Minderung einer Miete sprechen wie z.B. Gestank oder Gaststättenlärm. Machen Sie sich kundig bei ein Anwalt oder einer Anwältin ob in Ihrem Fall die Miete zu mindern ist. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Die Miete kann zum Beispiel herabgesetzt werden, wenn es die elektrische Ausstattung einer Wohnung verbietet gleichzeitig Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Kleinere Probleme wie zum Beispiel defekte Beleuchtungskörper im Treppenhaus sind allerdings kein Mietmangel. Lassen Sie sich beraten von einem Anwalt oder einer Anwältin über die richtige Vorgehensweise bei einer Minderung. Wann ein nicht unerheblicher Mangel vorliegt und wie die Vorgehensweise im Einzellfall aussieht nennt Ihnen ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten. „Nur wer schreibt der bleibt“. Das belegt, dass Sie Ihren Vermieter informiert haben und er die Gelegenheit zur Mängelbeseitung hatte. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. Nicht jeder Vermieter schert sich um eine Fristsetzung, der Mieter hat dann handeln. Möglich sind eine Mietminderung, der Klageweg die Mängel zu beseitigen oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Lassen Sie sich helfen von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin mit Erfahrung im Mietrecht.

Kündigung des Mietvertrages

Um seinen Mietvertrag zu beenden muss man über seinen Inhalt genau Bescheid wissen. Ein unbefristeter Mietvertrag ist drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal kündbar. Soll bei einer Kündigungsfrist der angefangene Monat mitzählen, muss die Kündigung bis zum dritten Werktag des Monats beim Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung eingegangen sein. Das Wort Kündigung ist Bedingung um das Kündigungsschreiben wirksam werden zu lassen und darf deshalb auf keinen Fall im Schreiben fehlen. Der Grund für die Kündigung ist im Schreiben nicht notwendig und muss auch nicht genannt werden. Vielen ist dies vielleicht nicht geläufig. Notwendig ist jedoch die eigenhändige Unterschrift! Sonderfall bei Wohngemeinschaften und ähnlichem: Hier muss jeder unterschreiben, der seinerseits den Mietvertrag unterzeichnet hat! Neben der inhaltlichen Form ist auch auf die Art und Weise der Überbringung der Kündigung wichtig. Es reicht hier eine SMS, Fax oder auch mail nicht aus. Gültig ist die schriftliche Kündigung nur, wenn sie per Post oder persönlich übergeben wird. Wählen Sie am besten das „Einschreiben mit Rückschein“ für Ihre Kündigung. Die sicherste Methode ist aber, wenn Sie die Kündigung tatsächlich persönlich abgeben und sich den Empfang quittieren lassen. Möchte ein Mieter das Mietverhältnis schnell beenden, muss Form, Inhalt, Übermittlung und Zeitpunkt des Kündigungsschreibens passen. Leider ist oft nicht nur das Ende des Mietverhältnisses ein Streitthema. Die Kaution wird hier oft zum Schlüsselelement. Der Mieter möchte sie schnellstmöglich zurück, der Vermieter will sie zurückbehalten bis alles nach seiner Meinung vom Mieter ordentlich geregelt und saniert ist. Eine harmonische Übergabe der Wohnung ist nicht immer der Fall. Den Bezugszustand der Wohnung wiederherstellen wird vom Mieter oft sehr nachlässig betrieben und der Vermieter seinerseits zögert die Kautionsauszahlung hinaus. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass es der Vermieter ist der im Normalfall für Schönheitsreparaturen zuständig ist. Fühlt man sich benachteiligt und findet alleine keinen Weg aus den Differenzen mit seinem Vermieter oder Mieter, so ist der Gang zum Anwalt für Mietrecht angebracht. Der Gang zum Anwalt spart in vielen Fällen sogar Geld, wenn es um drohende Prozesskosten geht. anwaltsuche.de hilft Ihnen sparen, indem wir Ihnen eine kostenlose Kontaktaufnahme zu einem Anwalt ermöglichen.

Mietwucher

Sucht man Informationen über Mietwucher, findet man diese im Strafgesetz § 291. Inhaltlich beschäftigt sich dieser Paragraph mit der finanziellen Übervorteilung einer Person oder der unbotmäßigen Ausnutzung einer Zwangslage des Vertragspartners Auch Kreditvergaben oder die Bereitstellung von Leistungen können dem § 219 StGB unterliegen. Der Wucher mit Bezug auf das Mietrecht betrifft meist eine überteuerte Miete. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Um den Tatbestand des Mietwuchers zu erfüllen, ist jedoch nicht nur die überteuerte Miete ausreichend. So muss z.B. nachgewiesen sein, dass die Unerfahrenheit des Mieters ausgenützt wurde. In der Praxis ist dies jedoch oft nicht so einfach zu belegen. Nach fünfjährigem Rechtsstreit hat das Landgericht Hamburg dem Treiben von Miethaien mit seinem Urteil Einhalt geboten. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die das Job-Center Hamburg bezahlte. Nachdem die Zustände im Herbst 2010 an die Öffentlichkeit kamen, klagte das Amt und bekam vom Amtsgericht und vom Landgericht Recht. In dem Urteil wurde der Vermieter dazu verdonnert einen hohen Betrag, es waren 52.000 €, zurückzubezahlen. Das Urteil könnte auch insofern wegweisend sein, da immer mehr Flüchtlinge, die hier Asyl beantragen und ohne Arbeit sind, künftig Hartz IV beziehen und sich vermutlich öfters in einer ganz ähnlichen Situation wie die Betroffenen in diesem Fall befinden werden. Leider werden Menschen in Not immer wieder an Menschen geraten, die diese Situationen schamlos ausnützen. Denen ist es im Nachhinein dann fast peinlich, den Mietvertrag unterschrieben zu haben. Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und fechten Sie solche Verträge an. Nur so kommen Sie aus dieser Falle wieder heraus. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Nebenkostenabrechnung: Tipps zur der Nebenkostennachzahlung

Hat der Vermieter das Recht die Nebenkosten in jedem Fall auf den Mieter umzulegen? Es ist nötig, dass im Mietvertrag eine Regelung über die Nebenkosten aufgenommen wird. Für den Fall, dass man sich darüber einig wird, können die Nebenkosten auch über einen fixen Betrag abgegolten werden. Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Wenn im Mietvertrag nichts zu den Nebenkosten geschrieben steht, sind diese nicht fällig. Diese Variante wird nicht oft angewendet. In der Regel läuft ein Abrechnungszeitraum von Januar bis Dezember. Spätestens nach 12 Monaten muss dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung vorliegen. Verstreichen die Fristen hat der Vermieter Pech gehabt. Was nicht verfällt sind Rückzahlungen der Mieter, sollten diese zu viel entrichtet haben. Die Abrechnung der Nebenkosten muss durch den Mieter nachvollziehbar sein. So müssen Mieter aus ihr die abgerechnete Zeitspanne, und die Gesamtkosten für das Gebäude / die Gebäude entnehmen und nachvollziehen können, wie sich die Kosten für die einzelne Wohnung berechnet und mit Hilfe welches Verteilerschlüssels (Personen, Wohnungen) abgerechnet wurde. Der Mieter leistete bereits Nebenkostenvorauszahlungen. Diese sind in der Abschlussaufstellung aufzulisten. Was kann nun auf den Mieter gelegt werden. Zu den Kosten, die ein Vermieter sich von den Mietern wiederholen kann, gehören Kosten für Warmwasser, Entwässerung und Heizung, die Grundsteuer oder diverse Gebühren etwa für Müll und Straßenreinigung. Sicherheitsdienste wie eine Wach- und Schließgesellschaft sind nicht vom Mieter zu tragen oder einer Mietausfallversicherung, da diese nur dem Vermieterinteresse dient.

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