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Anwalt Mietrecht Berlin Prenzlauer Berg

Rechtsanwalt Jan Hartmann Berlin
Rechtsanwalt Jan Hartmann
Krause | Creutzburg | Partner
Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht
Knaackstraße 22/24, 10405 Berlin

Jan Hartmann, Ihr Anwalt und Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht in Berlin. Bei allen Fragen rund um das Miet- und Wohnungseigentumsrecht bin ich gerne Ihr kompetenter Partner. Sie können mich gut über das Kanzleitelefon erreichen und sich verbinden lassen, oder aber Sie nutzen das Kontaktformular gleich hier auf der Seite. Sie werden auf jeden Fall umgehend von mir hören. Ich freue mich auf Ihren Anruf! Wie sehen meine Kompetenzen als Anwalt aus?. Mein Studium der Rechtswissenschaften habe ich an der Universität Potsdam absolviert und dort auch meine Zeit als Rechtsreferendar verbracht. Seit dem Jahr 2007 bin ich als Anwalt zugelassen. Zunächst habe ich als freiberuflicher Mitarbeiter bei der Anwalts-Sozietät RKKM gearbeitet. Meine frühe Spezialisierung im Miet- und Wohnungseigentumsrecht habe ich konsequent verfolgt; seit dem Jahr 2011 führe ich hier den Fachanwaltstitel. Ich vertrete und berate Sie gerne gerichtlich und außergerichtlich in allen Angelegenheiten dieses Rechtsgebietes. In meinen Fachgebieten Wohnungsmietrecht, Gewerbemietrecht ...mehr
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (469 mal gelesen)

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Anwalt Mietrecht Berlin Prenzlauer Berg

Mietvertrag, ein Anwalt kann helfen

Der Markt für vermieteten Wohnraum ist mitunter stark umkämpft. Hat man einmal etwas gefunden ist die Entscheidung oft zu rasch gefallen. In dem Mietvertrag sind Dinge enthalten, die einem bei einer zweiten Durchsicht nicht mehr zusagen. Nehmen Sie sich die Freiheit und die Zeit: Lesen Sie sich genau durch, was Ihnen zur Unterschrift vorgelegt wird. Auch wenn Sie unter Druck geraten, unterschreiben Sie lieber nicht sofort. Der beste Ansprechpartner für Mietrechtsthemen ist ein Anwalt, der Sie gut beraten kann. Wann immer eine eine Staffelung bei den Mietkosten vertraglich vereinbart werden soll, sollten Sie zweimal darüber Nachdenken. In den letzten Jahren hat sich eine Stärkung der Position des Mieters durchgesetzt. Ein Rechtsanwalt ist in der Lage Ihnen die Situation darzulegen und Ihnen den Vertrag zu erklären. Mindestens ebenso wichtig: Ein Mietverhältnis, besonders wenn es auf lange Zeit angelegt ist, braucht Vertrauen und hat einen guten Start verdient. Also noch einmal: unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht glasklar verstanden haben.

Schwierigkeiten mit der Miete – ein Mietrechtsanwalt ist an Ihrer Seite.

Klar, nicht immer läuft alles Rund während der Mietdauer. Es können auch mit dem besten Mietvertrag schwierige Situationen eintreten. Eine hohe Lärmbelastung, eine stinkendes oder verdrecktes Treppenhaus oder gar Beleidigungen auf dem Gang führen zu starker Beeinträchtigung. Oder die Heizung funktioniert nicht, wie sie soll, und die Wände sind feucht. Hier taucht die Frage auf, ob eine Minderung der Miete möglich ist. Wie hoch darf die Miete gekürzt werden? Das geht von 100% wenn die Wohnung unbewohnbar wurde, zum Beispiel nach einem Küchenbrand bis zu 1% bei extremer Verkalkung der Toilette. Ihnen ist ein Kündigungsschreiben zugegangen. Jetzt gilt es aufzupassen. Ist eine Eigenbedarfskündigung womöglich nicht rechtens? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Bauen Sie auf die Kenntnis, die ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten vorweisen kann.

Eine Minderung der Miete steht Ihnen unter Umständen zu. Ein Rechtsanwalt berät Sie dazu.

Schimmelbildung, kein Internetanschluss, Wohnflächenabweichungen oder der Lärm der Nachbarn: Eine Beeinträchtigung einer Mietwohnung kann einen Mietmangel darstellen – muss aber nicht. Wenn Sie den Vermieter auf den Mangel hinweisen, kündigen Sie am besten die drohende Mietminderung an, ein Anwalt hilft dabei. Ein Mangel an einer Mietsache liegt immer dann vor, wenn der Zustand der Mietwohnung nicht so ist, wie er im Mietvertrag festgelegt wurde. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Wasserschaden oder ein starker Schimmelbefall die Wohnung unbewohnbar macht. Kleinere Probleme wie zum Beispiel defekte Beleuchtungskörper im Treppenhaus sind allerdings kein Mietmangel. Für den Mieter ist es dann risikobehaftet wenn er irrtümlich die Miete eigenständig mindert. Ein schuldhafter Irrtum führt zum Mietrückstand, der zu einer außerordentlichen Kündigung führend kann (§ 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB). Ein Anwalt weiß wie Mieter bei Mietmängel vorgehen müssen, um später eine Mietminderung zu erzielen. Dafür ist es zunächst notwendig, dass der Mieter den Mangel gegenüber dem Vermieter anzeigt und diesem die Möglichkeit gibt, den Mangel zu beseitigen. Der Vermieter muss innerhalb einer Frist die Gelegenheit bekommen den Mangel zu bekommen. Lässt der Vermieter die Frist verstreichen und unternimmt dieser nichts, stehen mehrere Varianten zur Verfügung. Möglich sind eine Mietminderung, der Klageweg die Mängel zu beseitigen oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Ein Anwalt ist in diesem Prozess am besten dazu in der Lage einzuschätzen wie das Mietobjekt am schnellsten wieder nutzbar zu bekommen ist.

Kündigung des Mietvertrages

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Häufig ist ein Mietervertrag unbefristet, das heißt es besteht die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende oder wahlweise auch zum Quartal. Eine Besonderheit der gesetzlichen Kündigungsfrist gibt es jedoch. So kann man auch den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einrechnen sofern die Kündigung der Hausverwaltung bzw. dem Vermieter vorliegt. Es ist ausreichend in seinem Schreiben die Kündigung der Mietsache auszusprechen. Interessant ist auch, dass eine Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist keines Grundes bedarf. Nicht vergessen werden darf hingegen die handgeschriebene Unterschrift! Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten, dass jeder Mitbewohner der auch den Mietvertrag unterschrieben hat nun auch die Kündigung unterschreibt. Eine Kündigung per SMS, mail oder Fax mag zwar verlockend und schnell sein, wirksam ist dies jedoch nicht. Die Form der schriftlichen Verfassung der Kündigung ist nach wie vor zwingend. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Kündigung per „Einschreiben mit Rückschein“ sendet. Die sicherste Methode ist aber, wenn Sie die Kündigung tatsächlich persönlich abgeben und sich den Empfang quittieren lassen. Um also eine rasche Kündigung hinzubekommen sind eine Reihe von Dingen zu bedenken und einzuhalten. Es gibt jedoch bei der Beendigung eines Mietvertrages viele Dinge die geregelt werden müssen. Vielmehr sorgen Themen über die Abnutzung des Mietgegenstandes zu Auseinandersetzungen. Was ist normale Abnutzung, wo fängt die Beschädigung an. Wer ist für Reparaturen zuständig. Die beiden Vertragsparteien sind hier oft gegensätzlicher Meinung. Das Zurückhalten der Kaution oder die nur oberflächliche und mit minderwertigen Materialien erledigten Reparaturen sind hier typische Verhaltensweisen. Die Aufgabe der Schönheitsreparatur fällt übrigens normalerweise dem Vermieter zu! Fühlt man sich benachteiligt und findet alleine keinen Weg aus den Differenzen mit seinem Vermieter oder Mieter, so ist der Gang zum Anwalt für Mietrecht angebracht. Der Gang zum Anwalt spart in vielen Fällen sogar Geld, wenn es um drohende Prozesskosten geht. anwaltsuche.de hilft Ihnen sparen, indem wir Ihnen eine kostenlose Kontaktaufnahme zu einem Anwalt ermöglichen.

Überzogene Mietforderungen

Das Strafgesetzbuch enthält den Paragraphen 291 Mietwucher. Wucher umfasst, so ist es in diesem Paragraphen beschrieben, alles was das finanzielle Ausnützen einer Person betrifft, die durch z.B. einer Notlage oder auch nur durch Unerfahrenheit im Nachteil ist. Gemeint ist jedoch nicht nur Mietwucher, vielmehr geht es um die generelle Bereicherung bei der Bereitstellung von Leistungen. Der Wucher mit Bezug auf das Mietrecht betrifft meist eine überteuerte Miete. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Diesen Umstand zu belegen fällt allerdings nicht leicht. Ein nahezu bahnbrechender Lichtblick gegen das Treiben von Miethaien bietet das Urteil des Landgerichts Hamburg nach insgesamt fünf Jahren Streit. Im betroffenen Fall ging es um reparaturbedürftige Wohnungen die dem Job-Center Hamburg vermittelt wurden. Nachdem die Zustände im Herbst 2010 an die Öffentlichkeit kamen, klagte das Amt und bekam vom Amtsgericht und vom Landgericht Recht. Die Miete wurde neu berechnet und der zu viel bezahlte Betrag musste zurückerstattet werden. Er belief sich auf 52.000 Euro zusätzlich der darauf angefallenen Zinsen! Der Vermieter wurde darauf hingewiesen fortan die umgebungsüblichen Mieten anzuwenden. In eine Zwangslage Geratene sind so vor Mietwucher besser geschützt. Leider werden Menschen in Not immer wieder an Menschen geraten, die diese Situationen schamlos ausnützen. Als Betrogener fühlt man sich oft auch noch schuldig, da man mit der Unterschrift seine Zustimmung signalisiert hatte und sich unter Druck setzen ließ. Aber bedenken Sie: Nur wenn Sie sich zur Wehr setzen, können Sie alles wieder auf Anfang setzen. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Wann sind Nebenkosten fällig?

Ein Ausgleich der Nebenkosten an den Vermieter muss nicht unbedingt sein. Es ist nötig, dass im Mietvertrag eine Regelung über die Nebenkosten aufgenommen wird. Die Nebenkosten müssen nicht unbedingt aufgeschlüsselt werden, eine Pauschbetrag ist auch möglich. Damit ist alles geregelt. Es sind auch Fälle denkbar, in denen keine Nebenkosten im Vertrag geregelt sind. Dann können diese auch nicht berechnet werden. In der Regel läuft ein Abrechnungszeitraum von Januar bis Dezember. Spätestens nach 12 Monaten muss dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung vorliegen. Verstreichen die Fristen hat der Vermieter Pech gehabt. Der Mieter hat Anspruch auf die volle Rückzahlung der geleisteten Vorauszahlungen. Vermieter müssen eine Nebenkostenabrechnung verständlich erstellen. In den Nebenkosten enthalten sind Gebäudekosten und Wohnungskosten. Der Schlüssel für die Aufteilung muss klar erkennbar sein. Auch die Vorauszahlungen müssen in korrekter Höhe enthalten und berücksichtigt werden. Welche Nebenkosten sind umlegbar auf den Mieter. Zu den Kosten, die ein Vermieter sich von den Mietern wiederholen kann, gehören Kosten für Warmwasser, Entwässerung und Heizung, die Grundsteuer oder diverse Gebühren etwa für Müll und Straßenreinigung. Zwischenstandabrechnung bei Mieterwechsel sind nicht umlagefähig und, wenn auch strittig, die Anschaffung von Gartengeräten oder im Einzelfall Fällung von morschen Bäumen.

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