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Anwalt Mietrecht Brake (Unterweser)

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Rechtsanwalt Hans-Georg Schumacher Bremen
Rechtsanwalt Hans-Georg Schumacher
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Schumacher & Lipsius
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Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (754 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwälte, Experten in Sachen Mietverträge

Symbolbild Haus Ein Blick auf die Angebote für Mietwohnungen macht deutlich, dass das Angebot in vielen Städten stark eingeschränkt ist. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Die Entscheidung zum Mietvertrag ist dann schlich und ergreifend falsch gewesen. Nehmen Sie es sich heraus einen Mietvertrag mit Aufmerksamkeit und Ruhe durchzuarbeiten: dies ist Ihr Recht, Besser: Unterschreiben Sie nicht sofort (auch wenn Sie gedrängt werden). Bei mietrechtlichen Problemstellungen sollte ein Anwalt für Mietrecht zu Rate gezogen werden Seien Sie Aufmerksam, wenn der Mietvertrag eine jährliche Steigerung der Miete vorsieht ebenso bei pauschalierter Abrechnung der Nebenkosten. Wenn Sie bereits unterschrieben haben: Im deutschen Mietrecht wurde die Stellung des Mieters in den letzten Jahren eher gestärkt. Mit Hilfe eines Rechtsanwaltes ist für Sie leicht möglich die Konsequenzen, die sich aus Ihrem Mietvertrag ergeben zu durchblicken. Vertrauen ist eine wichtige Grundvoraussetzung für ein gelungenes Mietverhältnis, da unter Umständen viele Jahre halten muss. Dabei gehört ein klare Sicht auf die Dinge unbedingt dazu.

Ist Sand im Getriebe bei Ihrer Mietsache hilft ein auf das Mietrecht spezialisierter Anwalt.

Frau am Telefon Sicherlich, es ist gut möglich, dass Sie in eine problematische Situation geraten, während Sie in einem Mietvertrag sind. Neben Auseinandersetzungen mit dem Vermieter kann dies zum Beispiel der Nachbar sein, der Sie ständig mit seinen Spontan-Partys nervt. Auch Problemen mit Warmwasser und der Heizungsanlage sind möglich oder ist Feuchtigkeit in dem Gebäude. Hier taucht die Frage auf, ob eine Minderung der Miete möglich ist. Wenn ja, in welcher Höhe? Auch der Vermieter kann die Kündigung aussprechen. Allerdings muss dieser seinen Gründe dafür angeben. Ein Beispiel wäre eine „nicht unerhebliche Verletzung“ der Pflichten durch den Mieter. Was ist, wenn der Vermieter eine Verwertungskündigung ausspricht?? Im Dschungel des Mietrechts gilt es sich zurecht zu finden. Zur Klärung dieser Gesichtspunkte ist ein Rechtsanwalt, der sich auf das Mietrecht spezialisiert hat der richtige Ansprechpartner.

Miete mindern, aber wie? Ein fachkundiger Anwalt steht Ihnen an der Seite.

Konzeptbild glückliche Familie in Mietwohnung Viele Gründe können für die Minderung einer Miete sprechen wie z.B. Gestank oder Gaststättenlärm. Machen Sie sich kundig bei ein Anwalt oder einer Anwältin ob in Ihrem Fall die Miete zu mindern ist. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Die Miete kann zum Beispiel herabgesetzt werden, wenn es die elektrische Ausstattung einer Wohnung verbietet gleichzeitig Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Ein Vermieter kann sich allerdings nicht darauf herausreden, dass ihn an dem Mangel keine Schuld trifft (z.B Baulärm am Nachbargrundstück) Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Durch kompetente Mietrechtsberatung eines Anwaltes oder einer Anwältin gehen Sie richtigen Weg bei einer Mietminderung. Der Vermieter muss in jedem Fall dazu in die Lage versetzt werden, den Grund für den entstandenen Mangel zu korrigieren. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. Lässt der Vermieter die Frist verstreichen und unternimmt dieser nichts, stehen mehrere Varianten zur Verfügung. Erstens kann der Mieter nun die Mietminderung in Kraft treten lassen oder als zweite Option selbst dafür Sorgen, dass der Mietmangel beseitigt wird und sich im Anschluss die Kosten vom Vermieter holen. Welcher Weg im Einzelfall zielführend die Wohnung wieder schnell in einen bewohnbaren Zustand bringt, kann ein Rechtsanwalt kompetent und zuverlässig einschätzen.

Wie kündigt man einen Mietvertrag

Haus aus Papier gefaltet mit rotem Dach Vor der Kündigung ist selbstredend der Mietvertrag einer Prüfung zu unterziehen. Dieser wird vermutlich unbefristet geschlossen sein, was in den meisten Fällen eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Monatsende bedeutet; manchmal auch zum Quartal. Möchte man die Überschneidung zweier Mietverträge so gering wie möglich halten, gibt es die Möglichkeit den laufenden Monat in die Kündigungsfrist mit einzubeziehen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Kündigung dem Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung innerhalb der ersten drei Tage des laufenden Monats vorliegt. Es ist ausreichend in seinem Schreiben die Kündigung der Mietsache auszusprechen. Eine Kündigung bedarf keines Grundes um rechtswirksam zu werden, auch wenn das vielen nicht bekannt ist. Bitte vergessen Sie aber nicht die eigenhändige Unterschrift unter die elektronische zu setzen. Das hat zur Folge, dass bei Wohngemeinschaften jeder der den Mietvertrag unterschrieben hat auch die Kündigung unterschreiben muss. Da die Art und Weise der Übermittlung einer Kündigung eingehalten werden muss, sind SMS, WhatsApp oder auch Fax hier nicht gültig. Gültig ist die schriftliche Kündigung nur, wenn sie per Post oder persönlich übergeben wird. Wählen Sie am besten das „Einschreiben mit Rückschein“ für Ihre Kündigung. Ist es dem Mieter möglich das Kündigungsschreiben persönlich abzugeben, so ist das der zuverlässigste Weg. Die Unterschrift des Empfängers für den Erhalt ist auch hier nicht zu vergessen. Zusammenfassend müssen folgende Stichpunkte für eine schnelle und reibungslose Kündigung beachtet werden: - Form, Inhalt, Übergabe und deren Zeitpunkt. Es gibt jedoch bei der Beendigung eines Mietvertrages viele Dinge die geregelt werden müssen. Als erstes taucht der Gedanke zu den Renovierungsarbeiten oder Schönheitsreparaturen auf. Ist das Parkett vielleicht zerkratzt, muss ich es erneuern, oder muss die Wohnung gestrichen werden? Hierbei treten die unterschiedlichen Sichtweisen von Vermietern und Mietern einer Immobilie stark zu Tage. Unschöne Aktionen beider Parteien sind die Folge. So verwendet der Mieter Billigfarbe, der Vermieter hält die Kaution zurück. Noch ein Tipp für die neue Wohnung: Normalerweise ist der Vermieter verpflichtet, Schönheitsreparaturen wie das Streichen von Wänden, durchzuführen. Ahnen Sie, dass es bei Ihnen zu solchen Streitigkeiten kommen kann oder gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen, holen Sie sich Rat von einem Anwalt für Mietrecht. Die Kosten für seine Beratung und Begleitung liegen in vielen Fällen weit unter den drohenden Prozesskosten – vom Ärger, den Sie sich sparen mal ganz abgesehen. Die Kontaktaufnahme zu einem Anwalt in Brake (Unterweser) über anwaltssuche.de ist unverbindlich und kostenfrei.

Überzogene Mietforderungen

Im StGB unter §291 finden sich die relevanten Stellen zum Mietwucher. Es wird dort festgelegt wann sich eine Partei einen nicht zu rechtfertigenden Vermögensvorteil verschafft und sein Gegenüber ausnutzt. Gemeint ist jedoch nicht nur Mietwucher, vielmehr geht es um die generelle Bereicherung bei der Bereitstellung von Leistungen. Spricht man im Mietrecht von Wucher, so ist damit meist die Höhe Miete gemeint. Ein Vergleich von Mietpreisen zeigt rasch ob ein Mietwucher vorliegt, wenn die ortsübliche Vergleichsmiete deutlich unter der festgesetzten Miete liegt. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . In der Praxis ist dies jedoch oft nicht so einfach zu belegen. Dass es möglich ist gegen Mietwucher vorzugehen, belegt ein Urteil des Hamburger Landgerichts. Im vorliegenden Fall, wurden vom Job-Center Hamburg überhöhte Mieten für Wohnungen von Hartz-IV-Empfängern bezahlt. Beide Gerichte, sowohl das Amts- als auch das Landgericht sprachen die vermietende Firma des Mietwuchers für schuldig. Nach der Rechtsprechung musste der Vermieter 52.000 Euro zurücküberweisen inklusive der Zinsen. Selbstredend sind die Mieten den Umgebungsmieten anzugleichen. Dies könnte für alle ähnlichen, zukünftigen Fälle bahnbrechend sein. Profitgier lässt manche Menschen einzelne Schicksale ignorieren. Denen ist es im Nachhinein dann fast peinlich, den Mietvertrag unterschrieben zu haben. Aber bedenken Sie: Nur wenn Sie sich zur Wehr setzen, können Sie alles wieder auf Anfang setzen. Vertrauen Sie dem Gesetz! Erkennt das Gericht auf Mietwucher an, sind Sie alle Vereinbarungen auf einen Schlag los.

Wann sind Nebenkosten fällig?

Ein Ausgleich der Nebenkosten an den Vermieter muss nicht unbedingt sein. Ob, und wenn ja welche Nebenkosten zu begleichen sind muss im Mietvertrag stehen. Im Vertrag kann auch eine Regelung wie etwa „Der Mieter leistet eine monatliche Betriebskostenpauschale in der Höhe von XXX,XX EUR“ Dann sind mit der Pauschale alle Nebenkosten abgegolten. Es sind auch Fälle denkbar, in denen keine Nebenkosten im Vertrag geregelt sind. Dann können diese auch nicht berechnet werden. Nach einer Abrechnungsfrist von 12 Monaten hat der Vermieter drei Jahre Anspruch auf die Abgeltung. Danach sind sie verjährt. Die Konsequenz für den Vermieter ist, dass er nach diesem Zeitraum die Nebenkosten nicht erstattet bekommt. Der Mieter hat das Recht geleisteten Vorauszahlungen zurück zu bekommen, wenn das Mietverhältnis beendet ist. Eine rechnerische Überprüfung muss auch durch den Mieter möglich sein, nicht nur durch einen Fachmann. In den Nebenkosten enthalten sind Gebäudekosten und Wohnungskosten. Der Schlüssel für die Aufteilung muss klar erkennbar sein. Natürlich dürfen auch die bereits geleisteten Zahlungen nicht auf der Abrechnung fehlen. Umlagefähige Nebenkosten: Was können Vermieter abrechnen? Zu den Kosten, die ein Vermieter sich von den Mietern wiederholen kann, gehören Kosten für Warmwasser, Entwässerung und Heizung, die Grundsteuer oder diverse Gebühren etwa für Müll und Straßenreinigung. Prozesskosten des Vermieters für Mietzahlungsklage trägt dieser alleine, nicht alle Mieter. Auch trägt dieser Darlehenszinsen für Heizöl. Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt für Mietrecht in Brake (Unterweser).

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