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Anwalt Mietrecht Duisburg Mitte

Rechtsanwältin Birgit Gladisch Duisburg
Rechtsanwältin Birgit Gladisch
Jordan Fuhr Meyer GbR
Rechtsanwältin · Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Hansastraße 1-3, 47058 Duisburg

Birgit Gladisch – Ihre Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Düsseldorf Herzlich willkommen! Sie sind Mieter und suchen versierten Rechtsrat? Sie vermieten Wohnraum und benötigen Beistand bei einer Streitigkeit mit Ihrem Mieter? Sie besitzen eine Wohnung und haben fragen zur Hausverwaltung und Eigentümerversammlung? Bei mir finden Sie Rat und Unterstützung zu allen Angelegenheiten rund um das Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Sie erreichen mich telefonisch oder ganz unkompliziert über das Kontaktformular auf meinem Profil direkt hier auf der Seite. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen! Meine Laufbahn Nach meiner Ausbildung zur Fachgehilfin für steuer- und wirtschafsberatende Berufe absolvierte ich mein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in Osnabrück. Das zweijährige Rechtsreferendariat verrichtete ich am Landgericht Hagen. Seit 2002 bin ich als Rechtsanwältin zugelassen und erhielt 2007 meinen Fachanwaltstitel im Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Seit 2011 bin ich bei der Fachanwaltskanzlei Jordan Fuhr Meyer tätig und bin froh, Teil des professionellen und ...mehr
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (512 mal gelesen)

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Infos zu Anwälte Mietrecht in Duisburg Mitte
Anwalt Mietrecht Duisburg Mitte

Mietvertrag, ein Anwalt kann helfen

Der Markt für vermieteten Wohnraum ist mitunter stark umkämpft. Wer die Möglichkeit hat eine Mietwohnung zu nehmen triff auch mal ohne die rechte Grundlage eine falsche Entscheidung Oder man akzeptiert Bedingungen, auf die man sich im Normalfall nicht einlassen würde, unterschreibt einen Vertrag, der knirscht. Deswegen ist es wichtig in Ruhe zu entscheiden und sich ausreichend Zeit zu lassen. Wie bei jeder Entscheidung gilt auch hier: kühlen Kopf behalten und den Druck den man auf Sie ausüben will zurückweisen. Lassen Sie sich von einem Experten beraten. Insbesondere dann, wenn eine Staffelmiete angesetzt oder ein großzügiger Pauschalbetrag als Alternative zur Erstellung einer Nebenkostenabrechnung eingetragen wurde, ist Vorsicht geboten! In den letzten Jahren hat sich eine Stärkung der Position des Mieters durchgesetzt. Welche Verantwortlichkeiten ergeben sich für Sie? Versuchen Sie sich so rasch als möglich ein Bild darüber zu verschaffen. Mindestens ebenso wichtig: Ein Mietverhältnis, besonders wenn es auf lange Zeit angelegt ist, braucht Vertrauen und hat einen guten Start verdient. Dabei gehört ein klare Sicht auf die Dinge unbedingt dazu.

Schwierigkeiten mit der Miete – ein Mietrechtsanwalt ist an Ihrer Seite.

Es wäre schön, wenn alles glatt liefe. Leider ist dies nicht immer so, bei Mietsachen sogar recht häufig. Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten können auftreten, wenn sich eine Partei gerne mal daneben benimmt. Oder die Heizung funktioniert nicht, wie sie soll, und die Wände sind feucht. Ist eine Mitminderung gerechtfertigt? Darf die Miete gekürzt werden? Ist eine Mietminderung berechtigt, stellt sich die Frage um wie viel gemindert werden kann. Auch der Vermieter kann die Kündigung aussprechen. Allerdings muss dieser seinen Gründe dafür angeben. Ein Beispiel wäre eine „nicht unerhebliche Verletzung“ der Pflichten durch den Mieter. Wurde Ihnen eine Kündigung wegen wirtschaftliche Verwertung ausgesprochen muss der Vermieter seine Gründe darlegen. Worauf müssen Sie Ihr Augenmerk lenken? Suchen Sie sich Hilfe und vertrauen Sie auf die Beratung durch einen Anwalt für Mietrecht.

Eine Minderung der Miete steht Ihnen unter Umständen zu. Ein Rechtsanwalt berät Sie dazu.

Schimmelbildung, kein Internetanschluss, Wohnflächenabweichungen oder der Lärm der Nachbarn: Eine Beeinträchtigung einer Mietwohnung kann einen Mietmangel darstellen – muss aber nicht. Ein Rechtsanwalt gibt kompetent Auskunft, ob der Mieter die volle Miete zahlen muss. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Tritt zum Beispiel zu Tage, dass die Heizkörper einer Wohnung nicht ausreichen um ein Wohnung angemessen zu beheizen ist ein Mietminderung im Einzelfall rechtens. Allerdings: „Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.“ ($536 BGB zur „Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln“) Minimieren Sie das Risiko für sich durch den Rat eines versierten Anwaltes oder einer Anwältin. Die korrekte Vorgehensweise um die Minderung der Miete durchzusetzen wird Ihnen dabei genannt. Dafür ist es zunächst notwendig, dass der Mieter den Mangel gegenüber dem Vermieter anzeigt und diesem die Möglichkeit gibt, den Mangel zu beseitigen. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. Bleibt der Vermieter untätig und beseitigt den Mietmangel trotz Anzeige nicht, hat der Mieter mehrere Optionen. Nun kann entweder die Miete gemindert werden oder der Schaden durch den Mieter beseitigt werden mit dem Verlangen des Aufwendungsersatzes vom Vermieter. Ein Anwalt oder eine Anwältin für Mietrecht wird ihnen den richtigen Weg weisen wie Ihre Mietwohnung wieder in einen vertragsgemäßen Zustand kommt.

Wie kündigt man einen Mietvertrag

Der Inhalt des zu kündigenden Mietvertrages muss geprüft werden ehe man ein Kündigungsschreiben verfasst. Dieser wird vermutlich unbefristet geschlossen sein, was in den meisten Fällen eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Monatsende bedeutet; manchmal auch zum Quartal. Der laufende Monat zählt bei der Frist mit, wenn die Kündigung bis zum dritten Werktag den Vermieter erreicht hat. Inhaltlich muss in einem entsprechenden Schreiben lediglich die Tatsache beschrieben werden, dass man die Mietsache kündigt. Was viele nicht wissen: Einen Grund für den Auszug muss der Mieter nicht angeben. Von Wichtigkeit ist aber die Kündigung zu Unterschreiben und zwar eigenhändig. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten, dass jeder Mitbewohner der auch den Mietvertrag unterschrieben hat nun auch die Kündigung unterschreibt. Neben der inhaltlichen Form ist auch auf die Art und Weise der Überbringung der Kündigung wichtig. Es reicht hier eine SMS, Fax oder auch mail nicht aus. Es muss nach wie vor schriftlich per Post oder persönlicher Übergabe gekündigt werden. Möchte man sicher gehen, dass das Schreiben beim Empfänger ankommt wählt man „Einschreiben mit Rückschein“. Noch sicherer, aber etwas aufwändiger ist die persönliche Übergabe, die vom Empfänger wieder schriftlich bestätigt wird. Möchte ein Mieter das Mietverhältnis schnell beenden, muss Form, Inhalt, Übermittlung und Zeitpunkt des Kündigungsschreibens passen. Ist das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter angespannt, gibt es neben der korrekten Kündigung noch einige andere mögliche Streitgründe. Vielmehr tauchen über Nacht Fragen zu Schönheitsreparaturen auf wie "Muss ich die Wohnung streichen?", "Muss ich den Bodenbelag erneuern oder sind die Kratzer normale Abnutzung?" und über allem steht die Frage: "Wie bekomme ich am schnellsten die volle Kaution zurück?". Die beiden Vertragsparteien sind hier oft gegensätzlicher Meinung. Mit Aktionen wie der Verwendung minderwertiger Farben oder der Verweigerung der Kautionsrückzahlung versucht jede Partei einen Vorteil zu erlangen. Nicht sehr bekannt ist übrigens, dass der Vermieter zuständig ist für Schönheitsreparaturen. Eine große Unterstützung für alle Rechtsfragen in diesen Fällen ist der Anwalt für Mietrecht. Für seine Beratung bekommt der Anwalt ein Honorar, dieses jedoch ist gut angelegt, denkt man an eventuell aufkommende Prozesskosten, die man sich bei einer friedlichen Lösung spart. Sparen Sie schon jetzt Geld indem sie mit anwaltsuche.de eine unverbindliche Kontaktaufnahme starten.

Dramatische Mietforderungen

Auskunft über Mietwucher gibt der Paragraph 291 des StGB. Wucher umfasst, so ist es in diesem Paragraphen beschrieben, alles was das finanzielle Ausnützen einer Person betrifft, die durch z.B. einer Notlage oder auch nur durch Unerfahrenheit im Nachteil ist. Übrigens ist hier nicht nur der Mietwucher geregelt, sondern auch Wucher bei der Kreditvergabe oder bei der Bereitstellung von sonstigen Leistungen. Im Mietrecht bezieht sich Wucher meist auf die veranschlagte Miete. Ein Vergleich von Mietpreisen zeigt rasch ob ein Mietwucher vorliegt, wenn die ortsübliche Vergleichsmiete deutlich unter der festgesetzten Miete liegt. Um von Mietwucher zu sprechen muss zur überteuerten Wohnung noch ein zweiter Grund gegeben sein, wie das Ausnützen einer Zwangslage, da es keine günstigere passende Alternative gab. Diesen Beweis zu erbringen ist jedoch nicht leicht. Ein nahezu bahnbrechender Lichtblick gegen das Treiben von Miethaien bietet das Urteil des Landgerichts Hamburg nach insgesamt fünf Jahren Streit. Im vorliegenden Fall, wurden vom Job-Center Hamburg überhöhte Mieten für Wohnungen von Hartz-IV-Empfängern bezahlt. Das Jobcenter ging nach Bekanntwerden der Umstände vor Gericht und obsiegte. Die Miete wurde neu berechnet und der zu viel bezahlte Betrag musste zurückerstattet werden. Er belief sich auf 52.000 Euro zusätzlich der darauf angefallenen Zinsen! Der Vermieter wurde darauf hingewiesen fortan die umgebungsüblichen Mieten anzuwenden. In eine Zwangslage Geratene sind so vor Mietwucher besser geschützt. Miethaie nutzen meist ganz schamlos eine Notsituation ihrer Opfer aus. Später leiden die Geschädigten oft an Selbstzweifeln und machen sich Vorwürfe, auf diese Verträge eingegangen zu sein. Wer sich jetzt nicht zur Wehr setzt sitzt in der Falle. Aber man kann sich gegen solche Verträge zur Wehr setzen. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Wann sind Nebenkosten fällig?

Betriebskosten sind nicht zwingend und sofort umlegbar. Neben dem Mietpreis muss vertraglich auf die Erhebung von Nebenkosten eingegangen werden. Im Vertrag kann auch eine Regelung wie etwa „Der Mieter leistet eine monatliche Betriebskostenpauschale in der Höhe von XXX,XX EUR“ Diese Methode führt dazu, dass alle Positionen in einer betrachtet werden. Enthält der Mietvertrag keine wirksame Vereinbarung für die Umlage der Betriebskosten, sind diese nicht zu bezahlen. Nach einer Abrechnungsfrist von 12 Monaten hat der Vermieter drei Jahre Anspruch auf die Abgeltung. Danach sind sie verjährt. Erstellt der Vermieter bis dahin keine Abrechnung, verfallen Ansprüche an den Mieter. Was nicht verfällt sind Rückzahlungen der Mieter, sollten diese zu viel entrichtet haben. Die Aufschlüsselung der auf den Mieter umgelegten Kosten müssen auch für Laien zu verstehen sein. Mieter müssen aus der Betriebskostenabrechnung die Aufschlüsselung nach Gebäude und Wohnung erkennen können. Natürlich dürfen auch die bereits geleisteten Zahlungen nicht auf der Abrechnung fehlen. Was sind umlagefähige Nebenkosten? Versicherungen wie eine Haftpflichtversicherung oder Sachversicherungen zählen zu den umlagefähigen Kosten. Auch können Strom- und Anschaffungskosten für in Gemeinschaftsräumen umgelegt werden, wie zum Beispiel Waschmaschinen für die Anwohner. Heizen und Warmwasser nicht zu vergessen. Prozesskosten des Vermieters für Mietzahlungsklage trägt dieser alleine, nicht alle Mieter. Auch trägt dieser Darlehenszinsen für Heizöl.

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