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Anwalt Mietrecht Eichenau

Rechtsanwältin Almuth Welzel Germering / München
Rechtsanwältin Almuth Welzel
Rechtsanwaltskanzlei Welzel
Rechtsanwältin · Fachanwältin für Mietrecht & Wohnungseigentum
Untere Bahnhofstraße 38 a, 82210 Germering / München

Almuth Welzel, Ihre Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Germering. Herzlich willkommen auf meiner Kanzleiseite bei anwaltssuche.de! Ich freue mich, dass Sie mich hier besuchen!  Ich bin Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Baurecht, Immobilien- und Grundstücksrecht sowie Verkehrsrecht in Germering nahe München. Mein Studium der Rechtswissenschaften absolvierte ich an der Universität Bonn, das folgende Referendariat auf Stationen in Aachen und Brüssel. Im Jahr 2002 wurde ich zur Anwaltschaft zugelassen und war bis zum Jahr 2007 bei der Rechtsanwaltskanzlei Schwenken in München tätig. Im Jahr 2008 habe ich meine eigene Kanzlei eröffnet. Einer meiner Tätigkeitsschwerpunkte ist das Miet- und Wohnungseigentumsrecht: Seit 2009 bin ich Syndikusanwältin bei ADMINIA Haus & Boden GmbH und seit 2010 Beratungsanwältin beim Vermieter Verein e. V., seit 2015 führe ich den Titel einer Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht.  Wie erreichen Sie mich am besten? Wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie ...mehr
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Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (592 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwalt Mietrecht Eichenau

Hilfe von Fachmann beim Mietvertrag

Der Wohnungsmarkt ist vielerorts eng. Hat man einmal etwas gefunden ist die Entscheidung oft zu rasch gefallen. Hierbei kann es leicht vorkommen, dass man sich auf Modalitäten einlässt, die bei genauerem Hinsehen inakzeptabel sind. Nehmen Sie es sich heraus einen Mietvertrag mit Aufmerksamkeit und Ruhe durchzuarbeiten: dies ist Ihr Recht, Schnell, schnell unterschreiben - lieber nicht! Bei mietrechtlichen Problemstellungen sollte ein Anwalt für Mietrecht zu Rate gezogen werden Insbesondere dann, wenn eine Staffelmiete angesetzt oder ein großzügiger Pauschalbetrag als Alternative zur Erstellung einer Nebenkostenabrechnung eingetragen wurde, ist Vorsicht geboten! Wenn Sie bereits unterschrieben haben: Im deutschen Mietrecht wurde die Stellung des Mieters in den letzten Jahren eher gestärkt. Was sind Ihre Obliegenheiten bei der Mietsache? Dies Frage gilt es zu klären. Wenn ein Mietvertrag schon schlecht losgeht ist Ärger vorprogrammiert. Setzten Sie also auf gegenseitiges Vertrauen. Hier unser Rat an Sie: treffen Sie Ihre Entscheidung auf einer soliden Grundlage. In vielen Situationen ein beratender Anwalt Gold wert.

Wenn es während der Mietzeit Ärger gibt - ein Anwalt für Mietrecht unterstützt Sie!

Sicherlich, es ist gut möglich, dass Sie in eine problematische Situation geraten, während Sie in einem Mietvertrag sind. Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten können auftreten, wenn sich eine Partei gerne mal daneben benimmt. Oder die Heizung funktioniert nicht, wie sie soll, und die Wände sind feucht. Führen diese Mängel dazu, dass die Miete gemindert werden darf? Ist eine Mietminderung berechtigt, stellt sich die Frage um wie viel gemindert werden kann. Kündigt der Vermieter, ist dem Mieter mitzuteilen auf welcher Grundlage die Kündigung ausgesprochen wurde. Einfach kündigen reicht nicht. Was ist, wenn der Vermieter eine Verwertungskündigung ausspricht?? Ist Ihnen bewusst was nun zu tun ist, akzeptieren oder hinterfragen? Bauen Sie auf die Kenntnis, die ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten vorweisen kann.

Sie glauben, dass Ihnen eine Mietminderung zusteht? Holen Sie sich Rat bei einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin

Viele Gründe gibt es die Miete zu mindern – defekte Aufzüge, extremer Baulärm oder Schädlingsbefall. Wenn Sie den Vermieter auf den Mangel hinweisen, kündigen Sie am besten die drohende Mietminderung an, ein Anwalt hilft dabei. Ein Mietmangel ist immer dann gegeben, wenn die Wohnung nicht mehr im vertraglich vereinbarten Umfang genutzt werden kann. Nicht hinzunehmen ist beispielsweise massiver Taubendreck auf dem Balkon oder der Terrasse. Ein Vermieter kann sich allerdings nicht darauf herausreden, dass ihn an dem Mangel keine Schuld trifft (z.B Baulärm am Nachbargrundstück) Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Ein Anwalt weiß wie Mieter bei Mietmängel vorgehen müssen, um später eine Mietminderung zu erzielen. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Der Vermieter muss innerhalb einer Frist die Gelegenheit bekommen den Mangel zu bekommen. Sie werden vom Vermieter ignoriert? Wenn Sie bis hier alles richtig gemacht haben, kommt die „ultima Ratio“ Es tritt nun das „Recht zur Selbstbeseitigung“ ein und der Mieter kann notfalls einen Vorschuss auf die zu erwartenden Kosten gerichtlich einklagen. Welcher Weg im Einzelfall zielführend die Wohnung wieder schnell in einen bewohnbaren Zustand bringt, kann ein Rechtsanwalt kompetent und zuverlässig einschätzen.

Mietvertrag kündigen

Vor der schriftlichen Kündigung seines Mietvertrages sollte der Mieter den Vertrag gründlich gelesen haben. Ein unbefristeter Mietvertrag ist drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal kündbar. Lediglich bis zum dritten Werktag eines Monats hat man die Gelegenheit den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einfließen zu lassen. Ist der Vertrag dann nicht beim Vermieter auf dem Tisch, gilt der nächste Monatsanfang als Beginn der Kündigungsfrist. Es ist ausreichend in seinem Schreiben die Kündigung der Mietsache auszusprechen. Die Kündigung muss nicht begründet werden. Dieser Umstand ist vielen nicht bekannt. Von Wichtigkeit ist aber die Kündigung zu Unterschreiben und zwar eigenhändig. Für Wohngemeinschaften gilt hier: Jeder, der im Mietvertrag steht, muss auch das Kündigungsschreiben unterschreiben um es wirksam zu machen. Genauso wichtig wie die inhaltliche Form ist die Art und Weise der Übermittlung: Eine Kündigung per Fax; Mail oder gar SMS ist nicht rechtens. Gültig ist die schriftliche Kündigung nur, wenn sie per Post oder persönlich übergeben wird. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Kündigung per „Einschreiben mit Rückschein“ sendet. Noch sicherer, aber etwas aufwändiger ist die persönliche Übergabe, die vom Empfänger wieder schriftlich bestätigt wird. Um also eine rasche Kündigung hinzubekommen sind eine Reihe von Dingen zu bedenken und einzuhalten. Es gibt jedoch bei der Beendigung eines Mietvertrages viele Dinge die geregelt werden müssen. Die Kaution wird hier oft zum Schlüsselelement. Der Mieter möchte sie schnellstmöglich zurück, der Vermieter will sie zurückbehalten bis alles nach seiner Meinung vom Mieter ordentlich geregelt und saniert ist. Gerade beim Auszug kommt zu Tage, wie unterschiedlich die Meinungen von Mieter und Vermieter tatsächlich sein können. Unschöne Aktionen beider Parteien sind die Folge. So verwendet der Mieter Billigfarbe, der Vermieter hält die Kaution zurück. Regulär ist der Vermieter zuständig für Schönheitsreparaturen wie dem Streichen der Wände zum Beispiel. Ahnen Sie, dass es bei Ihnen zu solchen Streitigkeiten kommen kann oder gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen, holen Sie sich Rat von einem Anwalt für Mietrecht. Der Gang zum Anwalt spart in vielen Fällen sogar Geld, wenn es um drohende Prozesskosten geht. Sparen Sie schon jetzt Geld indem sie mit anwaltsuche.de eine unverbindliche Kontaktaufnahme starten.

Überzogene Mietforderungen

Der Paragraph 291 Strafgesetzbuch beschäftigt sich mit dem Umstand des Wuchers. Beschrieben wird dort, dass jemand der sich in einer Zwangslage befindet oder dem es an einem Mangel an Willensstärke oder Urteilsvermögen fehlt von einem anderen finanziell ausgenutzt, wird. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als Wucher. Neben dem Mietwucher regelt der $291 StGB auch weitere Situationen in denen ein Wucher auftreten kann, zum Beispiel bei einem Kredit. Im Mietrecht bezieht sich Wucher meist auf die veranschlagte Miete. Der aktuelle Mietpreisspiegel des betroffenen Wohngebietes darf um nicht mehr 40 % überschritten werden, möchte man nicht des Mietwuchers bezichtigt werden. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Diese Beweise herbeizuschaffen ist oft sehr schwierig. Dass es möglich ist gegen Mietwucher vorzugehen, belegt ein Urteil des Hamburger Landgerichts. So hatte das Jobcenter Hamburg hohe Mieten für schlechte Wohnungen bezahlt, in denen Hartz-IV-Empfänger lebten. Das Landgericht Hamburg gab der eingereichten Klage des Job-Centers Recht. Die Firma, die die feuchten, schimmeligen Wohnungen vermietet hatte, muss an die Behörde über 52.000 Euro zurückzahlen, zudem auch ab Juni 2010 Zinsen darauf bezahlen und die Mieten natürlich auf ein vergleichsübliches Niveau anpassen (nachzulesen unter LG Hamburg, Urteil vom 31.05.2016, 316 S 81/15). Dies könnte für alle ähnlichen, zukünftigen Fälle bahnbrechend sein. Rücksichtslose Vermieter haben keine Hemmungen wenn sie sich Profit versprechen. Oft fällt es den Betroffenen schwer nachzuvollziehen warum sie den für sie nachteiligen Vertrag überhaupt eingegangen sind. Geben Sie aber nicht auf, denn derartige Verträge sind anfechtbar. Wenn das Gericht beschließt, dass es sich um Mietwucher handelt, sind Sie so alle Verpflichtungen los und der Vertrag wird für nichtig erklärt.

Nebenkostenabrechnung - wann zahlen?

Nebenkosten sind nicht automatisch zu zahlen. Im Mietvertrag muss explizit geregelt werden, ob Nebenkosten zusätzlich zum Mietzins fällig werden. Im Vertrag kann auch eine Regelung wie etwa „Der Mieter leistet eine monatliche Betriebskostenpauschale in der Höhe von XXX,XX EUR“ Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Enthält der Mietvertrag keine wirksame Vereinbarung für die Umlage der Betriebskosten, sind diese nicht zu bezahlen. In § 556 Abs. 3 BGB ist die Frist für die Erstellung einer Nebenkostenabrechnung geregelt. Diese muss nach 12 Monaten erfolgen. Der Mieter hat bei der Überziehung der Frist Glück gehabt. Der Mieter hat das Recht auf die Rückzahlung eines Guthaben, dieses verfällt nicht. Die Abrechnung der Nebenkosten muss durch den Mieter nachvollziehbar sein. Auf welche Wohnung wurden welche Kosten nach welchem Schlüssel vorgenommen? Dies muss aus der Nebenkostenabrechnung klar hervorgehen. Was der Mieter schon bezahlt hat muss enthalten sein. Was kann nun auf den Mieter gelegt werden. Zu den Kosten, die ein Vermieter sich von den Mietern wiederholen kann, gehören Kosten für Warmwasser, Entwässerung und Heizung, die Grundsteuer oder diverse Gebühren etwa für Müll und Straßenreinigung. Sicherheitsdienste wie eine Wach- und Schließgesellschaft sind nicht vom Mieter zu tragen oder einer Mietausfallversicherung, da diese nur dem Vermieterinteresse dient.

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