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Anwalt Mietrecht Friedrichshafen

Rechtsanwalt Dr. Karl Hornstein Friedrichshafen
Rechtsanwalt Dr. Karl Hornstein
Rechtsanwälte Brugger und Kollegen
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Ernst-Lehmann-Straße 26, 88045 Friedrichshafen

Willkommen bei Dr. Karl Hornstein, Ihr Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in Friedrichshafen. Sie benötigen eine Beratung im Bereich des Miet- und Wohnungseigentumsreichts? Dann wenden Sie sich an mich und profitieren von meiner jahrelangen Erfahrung und Kompetenz. Wenn Sie einen Termin mit mir vereinbaren möchten, können Sie mich auf vielen Wegen erreichen: Sie rufen mich direkt in der Kanzlei Brugger & Partner an, Sie schreiben mir per E-Mail oder Sie kontaktieren mich über das Kontaktformular auf meinem Profil auf der rechten Seite. Sollte ich einmal nicht persönlich zu sprechen sein, wenden Sie sich einfach an meine Assistentin Nadja Massek und hinterlassen bei Ihr eine Nachricht. Egal auf welchem Weg Sie mich kontaktieren – ich freue mich auf unser Gespräch!  Vertrauen Sie meiner Erfahrung. Mein Studium der Rechtswissenschaften absolvierte ich an der Universität in Konstanz. Nach meiner Zulassung zum Rechtsanwalt 1985, arbeitete ich zunächst als freier Mitarbeiter und danach bis heute ...mehr
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (438 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Hilfe von Fachmann beim Mietvertrag

Der Markt für vermieteten Wohnraum ist mitunter stark umkämpft. Wenn man die Chance auf eine Wohnung hat, schlägt man zu – schnell und leider manchmal unüberlegt. Die Entscheidung zum Mietvertrag ist dann schlich und ergreifend falsch gewesen. Es ist Ihr gutes Recht einen Mietvertrag vor einer Unterschrift sorgsam zu lesen. Schnell, schnell unterschreiben - lieber nicht! Die Meinung eines Anwaltes für Mietrecht einzuholen ist die bessere Option. Dies trifft dann im besonderen Maße zu, wenn es sich um einen Staffelmietvertrag handelt, oder statt einer detaillierten Abrechnung der Nebenkosten ein pauschaler Betrag zur Disposition steht. In den letzten Jahren hat sich eine Stärkung der Position des Mieters durchgesetzt. Prüfen Sie den Mietvertrag genau Ihre Verpflichtungen aber auch auf Ihre Rechte Familien mieten eine Wohnung oft über eine lange Zeit, weswegen ein reibungsloser Anfang wichtig ist. Hier unser Rat an Sie: treffen Sie Ihre Entscheidung auf einer soliden Grundlage. In vielen Situationen ein beratender Anwalt Gold wert.

Hilfe bei Problemen erhalten Sie von einem erfahrenen Anwalt für Mietrecht

Während der Laufzeit einer Mietwohnung ist immer mal wieder Ärger möglich. Nervenzehrender Lärm im Haus führt leider oft zu Ärger, sei es durch Krach im Treppenhaus, schlagende Türen oder kläffende Hunde. Oder die Heizung funktioniert nicht, wie sie soll, und die Wände sind feucht. Ist eine Mitminderung gerechtfertigt? Darf die Miete gekürzt werden? Ist eine Mietminderung berechtigt, stellt sich die Frage um wie viel gemindert werden kann. Auch möglich, dass Sie eine unerwartete Kündigung des Mietverhältnisses im Briefkasten finden. Was ist, wenn der Vermieter eine Verwertungskündigung ausspricht?? Ist Ihnen bewusst was nun zu tun ist, akzeptieren oder hinterfragen? Alle diese Fragen kann Ihnen rechtssicher am besten ein Anwalt beantworten, der sich auf das Mietrecht spezialisiert hat.

Eine Minderung der Miete steht Ihnen unter Umständen zu. Ein Rechtsanwalt berät Sie dazu.

Viele Gründe gibt es die Miete zu mindern – defekte Aufzüge, extremer Baulärm oder Schädlingsbefall. Wenn Sie den Vermieter auf den Mangel hinweisen, kündigen Sie am besten die drohende Mietminderung an, ein Anwalt hilft dabei. Ein Mietmangel ist immer dann gegeben, wenn die Wohnung nicht mehr im vertraglich vereinbarten Umfang genutzt werden kann. Die Miete kann zum Beispiel herabgesetzt werden, wenn es die elektrische Ausstattung einer Wohnung verbietet gleichzeitig Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Kleinere Probleme wie zum Beispiel defekte Beleuchtungskörper im Treppenhaus sind allerdings kein Mietmangel. Hier ist die Leistung eines Anwaltes oder einer Anwältin die spezielle Situation korrekt einzuschätzen und die Höhe der Minderung zu benennen. Durch kompetente Mietrechtsberatung eines Anwaltes oder einer Anwältin gehen Sie richtigen Weg bei einer Mietminderung. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Achten Sie auf die eine korrekte Beseitigungsfrist, die Ihnen Ihre Anwalt nennen kann. Sie werden vom Vermieter ignoriert? Wenn Sie bis hier alles richtig gemacht haben, kommt die „ultima Ratio“ Nun kann entweder die Miete gemindert werden oder der Schaden durch den Mieter beseitigt werden mit dem Verlangen des Aufwendungsersatzes vom Vermieter. Lassen Sie sich helfen von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin mit Erfahrung im Mietrecht.

Wichtiges bei der Kündigung eines Mietvertrages

Vor der schriftlichen Kündigung seines Mietvertrages sollte der Mieter den Vertrag gründlich gelesen haben. Steht im Mietvertrag die gesetzliche Kündigungsfrist, so ist dieser drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal zu kündigen. Eine Besonderheit der gesetzlichen Kündigungsfrist gibt es jedoch. So kann man auch den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einrechnen sofern die Kündigung der Hausverwaltung bzw. dem Vermieter vorliegt. Die Kündigung kann sehr kurz verfasst werden. Lediglich das Wort Kündigung muss ausdrücklich erwähnt werden. Nicht sehr publik ist vielleicht die Tatsache, dass eine Kündigung ohne Grund abgegeben werden darf. Bitte vergessen Sie aber nicht die eigenhändige Unterschrift unter die elektronische zu setzen. Nur wenn alle Mieter, die den Mietvertrag unterschrieben haben auch auf der Kündigung unterschreiben, ist diese gültig. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten! Neben der inhaltlichen Form ist auch auf die Art und Weise der Überbringung der Kündigung wichtig. Es reicht hier eine SMS, Fax oder auch mail nicht aus. Gültig ist die schriftliche Kündigung nur, wenn sie per Post oder persönlich übergeben wird. Wählen Sie am besten das „Einschreiben mit Rückschein“ für Ihre Kündigung. Will man kein Risiko eingehen,kommt man um die persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens an den Vermieter nicht herum. Hierbei muss man jedoch ebenfalls auf das schriftliche Bestätigen des Erhalts achten. Je genauer man sich an alle Regeln und Formalitäten hält, desto schneller kann ein Mietverhältnis gekündigt werden. Nicht nur die korrekte Einhaltung der Kündigungsform kann zu Zerwürfnissen führen. Parkettbeschädigung oder normale Verschleißerscheinung? Macht es Sinn die Wohnung zu streichen, wenn der Nachmieter vielleicht gleich wieder eine andere Farbe aufträgt? Eigentümer der Mietsache und Mieter vertreten hier oft gegenteilige Ansichten. Hierbei treten die unterschiedlichen Sichtweisen von Vermietern und Mietern einer Immobilie stark zu Tage. Jede Partei versucht dann seine Druckmittel möglichst effektiv einzusetzen; beispielsweise Billig-Farbe für die Wände zu benutzen oder die Kaution herauszuzögern. Die Aufgabe der Schönheitsreparatur fällt übrigens normalerweise dem Vermieter zu! Eine große Unterstützung für alle Rechtsfragen in diesen Fällen ist der Anwalt für Mietrecht. Das Geld ist hier gut angelegt, da es eventuelle Prozesskosten reduziert und außerdem viel Ärger spart. Nützen Sie mit anwaltsuche.de die kostenfreie Kontaktaufnahme.

Überteuerte Miete

Sucht man Informationen über Mietwucher, findet man diese im Strafgesetz § 291. Es wird dort festgelegt wann sich eine Partei einen nicht zu rechtfertigenden Vermögensvorteil verschafft und sein Gegenüber ausnutzt. Auch Kreditvergaben oder die Bereitstellung von Leistungen können dem § 219 StGB unterliegen. Wucher im Kontext Mietrecht bezieht sich überwiegend auf die festgesetzte Miete. Von Mietwucher darf man ausgehen, wenn die geforderte Miete mindestens 40 Prozent über der Durchschnittsmiete der Umgebung liegt. Um von Mietwucher zu sprechen muss zur überteuerten Wohnung noch ein zweiter Grund gegeben sein, wie das Ausnützen einer Zwangslage, da es keine günstigere passende Alternative gab. Diesen Umstand zu belegen fällt allerdings nicht leicht. Dass es möglich ist gegen Mietwucher vorzugehen, belegt ein Urteil des Hamburger Landgerichts. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die das Job-Center Hamburg bezahlte. Das Job-Center klagte und bekam Recht. Die Firma, die die feuchten, schimmeligen Wohnungen vermietet hatte, muss an die Behörde über 52.000 Euro zurückzahlen, zudem auch ab Juni 2010 Zinsen darauf bezahlen und die Mieten natürlich auf ein vergleichsübliches Niveau anpassen (nachzulesen unter LG Hamburg, Urteil vom 31.05.2016, 316 S 81/15). Nicht zuletzt werden so auch Asylbewerber geschützt vor ähnlichen Notlagen. Menschen in Zwangslagen werden schnell Opfer von rücksichtslosen Profitmachern. Als Betrogener fühlt man sich oft auch noch schuldig, da man mit der Unterschrift seine Zustimmung signalisiert hatte und sich unter Druck setzen ließ. Setzen Sie sich zur Wehr! Fechten Sie den Vertrag an! Denn: Wird ein Mietwucher vor dem Gericht als solcher anerkannt, sind ausnahmslos alle diesbezüglichen Vereinbarungen nichtig, egal was Sie hierfür unterschreiben mussten!

Betriebskosten - wann sind die fällig?

Ein Ausgleich der Nebenkosten an den Vermieter muss nicht unbedingt sein. Es ist nötig, dass im Mietvertrag eine Regelung über die Nebenkosten aufgenommen wird. Im Vertrag kann auch eine Regelung wie etwa „Der Mieter leistet eine monatliche Betriebskostenpauschale in der Höhe von XXX,XX EUR“ Diese Methode führt dazu, dass alle Positionen in einer betrachtet werden. Ohne vertragliche Vereinbarung besteht keine Verpflichtung zum Begleichen der Nebenkosten durch den Mieter. Der Anspruch muss durch den Vermieter innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes geltend gemacht werden. Der Mieter hat bei der Überziehung der Frist Glück gehabt. Der Mieter hat das Recht auf die Rückzahlung eines Guthaben, dieses verfällt nicht. Die Abrechnung der Nebenkosten muss durch den Mieter nachvollziehbar sein. Auf welche Wohnung wurden welche Kosten nach welchem Schlüssel vorgenommen? Dies muss aus der Nebenkostenabrechnung klar hervorgehen. Der Mieter leistete bereits Nebenkostenvorauszahlungen. Diese sind in der Abschlussaufstellung aufzulisten. Welche Nebenkosten sind umlegbar auf den Mieter. Hierzu zählen Personalkosten wie zum Beispiel der Hausmeister oder die Treppenreinigung. Natürlich auch Aufwendung für Heizung und warmes Wasser oder Straßenreinigung. Kosten für Gemeinschaftsantenne oder der Kabelanschluss stellen einen Posten dar. Versicherungen wie eine Reparaturkostenversicherung, eine Umweltschadenversicherung oder Rechtsschutzversicherung zählen nicht dazu.

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