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Rechtsanwalt Karl Hans Jahn Hanau
Rechtsanwalt Karl Hans Jahn
ZENKE JAHN UND RUG Rechtsanwälte und Notar
Rechtsanwalt
Sandeldamm 24a, 63450 Hanau

Karl Hans Jahn, Ihr Rechtsanwalt bei Zenke, Jan und Rug in Hanau. Herzlich willkommen auf meiner Profilseite bei anwaltssuche.de! Als einer der Rechtsanwälte der Kanzlei Zenke, Jahn und Rug vertrete ich mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe und Einzelpersonen und biete ihnen fundierte Rechtsberatung und moderne Rechts-Dienstleistungen in zahlreichen Rechtsbereichen.  Was kann ich für Sie tun? Meine Mandanten schätzen meine Geradlinigkeit und Offenheit. In allen Rechtsgebieten, in denen ich Sie vertrete, entwickle ich für Sie maßgeschneiderte Lösungen, in deren Mittelpunkt Ihre Interessen stehen und die wirtschaftlich sinnvoll sind.  Ich bin seit dem Jahr 1981 zugelassener Rechtsanwalt in Hanau, außerdem ein erfahrener Insolvenzverwalter (seit 2001) und Schlichter der Rechtsanwaltskammer Frankfurt/Main. Meine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Insolvenzrecht, im Arbeitsrecht, im Handels- und Gesellschaftsrecht, im Mietrecht und im Inkasso. Hier berate ich Sie kompetent und wenn es notwendig sein sollte, vertrete ich Sie auch entschieden vor Gericht. Ich bin auf jeden Fall mit Rat und Tat für ...mehr
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Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (935 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Fallen im Mietvertrag – lassen Sie einen Fachmann drüberschauen

Haus geschützt von zwei Händen Auf dem Wohnungsmarkt herrscht ein angespanntes Klima. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. In dem Mietvertrag sind Dinge enthalten, die einem bei einer zweiten Durchsicht nicht mehr zusagen. Es ist Ihr gutes Recht einen Mietvertrag vor einer Unterschrift sorgsam zu lesen. Besser: Unterschreiben Sie nicht sofort (auch wenn Sie gedrängt werden). Kontaktieren Sie einen Anwalt bei Problemen und Fragen im Mietrecht. Bei einer Abrechnung der Nebenkosten ohne detaillierte Aufgliederung, also pauschal, sollten Sie genauer hinsehen. Sollten Sie bereits eine Unterschrift geleistet haben ist das Mietrecht in Deutschland zu Gunsten des Mieters weiterentwickelt worden. Schaffen Sie Klarheit darüber, was Ihre genauen Rechte und Pflichten sind. Ein Mietvertrag läuft lange. Achten Sie also darauf, dass er auf einer guten Grundlage geschlossen wurde. Klarheit gehört dazu!

Ist Sand im Getriebe bei Ihrer Mietsache hilft ein auf das Mietrecht spezialisierter Anwalt.

sorgenvolles Gesicht eines Mieters Wo unterschiedliche Sichtweisen aufeinander treffen sind Probleme möglich, so auch bei der Miete einer Immobilie. Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten können auftreten, wenn sich eine Partei gerne mal daneben benimmt. Nervenzerfetzend kann auch ein ohrenbetäubend, quietschendes Garagentor sein, das sich ständig öffnet und wieder schließt. Ab wann ist eine Mietminderung möglich? Wie hoch darf die Miete gekürzt werden? Das geht von 100% wenn die Wohnung unbewohnbar wurde, zum Beispiel nach einem Küchenbrand bis zu 1% bei extremer Verkalkung der Toilette. Auch der Vermieter kann die Kündigung aussprechen. Allerdings muss dieser seinen Gründe dafür angeben. Ein Beispiel wäre eine „nicht unerhebliche Verletzung“ der Pflichten durch den Mieter. Darf der Vermieter Ihnen einfach wegen Eigenbedarf kündigen? Was ist dabei zu beachten? Sie erhalten eine optimale Rechtsberatung durch eine Rechtsanwalt.

Miete mindern, aber wie? Ein fachkundiger Anwalt steht Ihnen an der Seite.

Familie lacht in Mietwohnung Schimmelbildung, kein Internetanschluss, Wohnflächenabweichungen oder der Lärm der Nachbarn: Eine Beeinträchtigung einer Mietwohnung kann einen Mietmangel darstellen – muss aber nicht. Machen Sie sich kundig bei ein Anwalt oder einer Anwältin ob in Ihrem Fall die Miete zu mindern ist. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Die Miete kann zum Beispiel herabgesetzt werden, wenn es die elektrische Ausstattung einer Wohnung verbietet gleichzeitig Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Allerdings: „Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.“ ($536 BGB zur „Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln“) Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Wann ein nicht unerheblicher Mangel vorliegt und wie die Vorgehensweise im Einzellfall aussieht nennt Ihnen ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Achten Sie auf die eine korrekte Beseitigungsfrist, die Ihnen Ihre Anwalt nennen kann. Sie werden vom Vermieter ignoriert? Wenn Sie bis hier alles richtig gemacht haben, kommt die „ultima Ratio“ Möglich sind eine Mietminderung, der Klageweg die Mängel zu beseitigen oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Wie so oft in der Rechtsprechung ist der Einzelfall entscheidend und nur ein Anwalt kann optimalen Rat geben.

Die Kündigung eines Mietvertrages

weiße Häuschen vor blauem Hintergrund Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Häufig ist ein Mietervertrag unbefristet, das heißt es besteht die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende oder wahlweise auch zum Quartal. Der laufende Monat zählt bei der Frist mit, wenn die Kündigung bis zum dritten Werktag den Vermieter erreicht hat. Die Kündigung kann sehr kurz verfasst werden. Lediglich das Wort Kündigung muss ausdrücklich erwähnt werden. Der Grund für die Kündigung ist im Schreiben nicht notwendig und muss auch nicht genannt werden. Vielen ist dies vielleicht nicht geläufig. Bitte vergessen Sie aber nicht die eigenhändige Unterschrift unter die elektronische zu setzen. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten, dass jeder Mitbewohner der auch den Mietvertrag unterschrieben hat nun auch die Kündigung unterschreibt. Da die Art und Weise der Übermittlung einer Kündigung eingehalten werden muss, sind SMS, WhatsApp oder auch Fax hier nicht gültig. Es gilt die schriftliche Form, persönlich oder per Post überbracht. Man kann die relativ sichere Möglichkeit des Einschreibens mit Rückschein wählen. Will man kein Risiko eingehen,kommt man um die persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens an den Vermieter nicht herum. Hierbei muss man jedoch ebenfalls auf das schriftliche Bestätigen des Erhalts achten. Möchte ein Mieter das Mietverhältnis schnell beenden, muss Form, Inhalt, Übermittlung und Zeitpunkt des Kündigungsschreibens passen. In Bezug auf den Auszug eines Mieters wird jedoch nicht nur um die Kündigung an sich bzw. den Auszugszeitpunkt gestritten. Vielmehr sorgen Themen über die Abnutzung des Mietgegenstandes zu Auseinandersetzungen. Was ist normale Abnutzung, wo fängt die Beschädigung an. Wer ist für Reparaturen zuständig. Oftmals sind sich beide Seiten nicht in allen Punkten einig. Das Zurückhalten der Kaution oder die nur oberflächliche und mit minderwertigen Materialien erledigten Reparaturen sind hier typische Verhaltensweisen. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass es der Vermieter ist der im Normalfall für Schönheitsreparaturen zuständig ist. Ahnen Sie, dass es bei Ihnen zu solchen Streitigkeiten kommen kann oder gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen, holen Sie sich Rat von einem Anwalt für Mietrecht. Dabei erspart man sich eine Menge Scherereien und auch eventuell drohende Prozesskosten. anwaltsuche.de hilft Ihnen sparen, indem wir Ihnen eine kostenlose Kontaktaufnahme zu einem Anwalt in Hanau ermöglichen.

Zu hohe Miete

Mietwucher ist als § 291 im StGB erklärt. Es wird dort festgelegt wann sich eine Partei einen nicht zu rechtfertigenden Vermögensvorteil verschafft und sein Gegenüber ausnutzt. Gemeint ist jedoch nicht nur Mietwucher, vielmehr geht es um die generelle Bereicherung bei der Bereitstellung von Leistungen. Spricht man im Mietrecht von Wucher, so ist damit meist die Höhe Miete gemeint. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Oft ist gerade dies schwer nachzuweisen. Ein nahezu bahnbrechender Lichtblick gegen das Treiben von Miethaien bietet das Urteil des Landgerichts Hamburg nach insgesamt fünf Jahren Streit. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die das Job-Center Hamburg bezahlte. Beide Gerichte, sowohl das Amts- als auch das Landgericht sprachen die vermietende Firma des Mietwuchers für schuldig. Die Urteilsverkündung besagt, dass das Unternehmen, welches die katastrophalen Wohnungen vermietete, nicht nur 52.000 Euro zurücküberweisen musste, sondern zusätzlich Zinsen darauf zu zahlen hatte. Außerdem wurde es verpflichtet, die Mieten auf ein angebrachtes Maß zu senken. Dies stärkt die Position vieler, auf Hilfe Angewiesener. Wer in eine Zwangslage gerät, kann leicht Opfer von Miethaien werden. Denen ist es im Nachhinein dann fast peinlich, den Mietvertrag unterschrieben zu haben. Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und fechten Sie solche Verträge an. Nur so kommen Sie aus dieser Falle wieder heraus. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Nebenkostenabrechnung - wann zahlen?

Betriebskosten sind nicht zwingend und sofort umlegbar. Der Mietvertrag muss Auskunft darüber geben ob Nebenkosten anfallen. Wenn dies zu kompliziert erscheint, kann man sich auch auf die pauschale Begleichung der Nebenkosten einigen. Diese Methode führt dazu, dass alle Positionen in einer betrachtet werden. Es sind auch Fälle denkbar, in denen keine Nebenkosten im Vertrag geregelt sind. Dann können diese auch nicht berechnet werden. Nach einer Abrechnungsfrist von 12 Monaten hat der Vermieter drei Jahre Anspruch auf die Abgeltung. Danach sind sie verjährt. Danach können keine Nebenkosten mehr berechnet werden. Der Mieter hat das Recht geleisteten Vorauszahlungen zurück zu bekommen, wenn das Mietverhältnis beendet ist. Die Abrechnung der Nebenkosten muss durch den Mieter nachvollziehbar sein. Auf welche Wohnung wurden welche Kosten nach welchem Schlüssel vorgenommen? Dies muss aus der Nebenkostenabrechnung klar hervorgehen. Vorausgegangene Zahlungsleistungen enthält die Abrechnung natürlich auch. Umlagefähige Nebenkosten: Was können Vermieter abrechnen? Der Schornsteinfeger oder Kosten für den Empfang von Fernsehsendungen gehören dazu, wie natürlich auch Energiekosten oder Verbrauchskosten. Hausreinigung und Ungezieferbekämpfung sind auch zu nennen. Nicht umlegbar sind Reparaturkosten , Verwaltungskosten oder Neuanlage wie die eines Gartens. Die Kontaktaufnahme mit einem Anwalt für Mietrecht in Hanau über anwaltssuche.de ist unverbindlich und kostenfrei.

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