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Anwalt Mietrecht Leipzig Nordwest

Daniel Baumgärtner

Anwalt für Mietrecht
Jacobstraße 8-10, 04105 Leipzig
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Schwerpunkte: Computerstrafrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht, Kündigungsschutzrecht, Internetrecht, Internetstrafrecht, IT-Recht, Strafrecht, Urheberrecht

Ines Schirmer

Rechtsanwältin für Mietrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Gohliser Straße 13, 04105 Leipzig
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Schwerpunkte: Grundstücksrecht, Erbrecht, Immobilienrecht, Gewerbemietrecht, Nachbarrecht, Maklerrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Zivilrecht, Mietrecht

Simon Felix Streb

Anwalt für Mietrecht
Trufanowstraße 8, 04105 Leipzig
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Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arbeitsschutzrecht, Datenschutzrecht, EU-Recht, Gesellschaftsrecht, Internationales Kaufrecht, Mediation im Arbeitsrecht, Reiserecht, Verkehrsrecht, Mietrecht

Arne Franke

Anwalt für Mietrecht
Bitterfelder Straße 7-9, 04129 Leipzig
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Schwerpunkte: Gewerbemietrecht, Erbrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht

Jürgen Bender

Anwalt für Mietrecht
Zentralstraße 1, 04109 Leipzig
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Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Forderungseinzugsrecht, Erbrecht, Kaufrecht, Verkehrszivilrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Immobilienrecht, Inkassorecht, Mietrecht

Susanne Blaschke

Rechtsanwältin für Mietrecht
Klostergasse 5, 04109 Leipzig
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Schwerpunkte: Opferschutzrecht, Immobilienrecht, Mediation, Mediation im Familienrecht, Mediation im Wirtschaftsrecht, Mietrecht, Mediation bei Unternehmensnachfolge

Gabriel Fischer

Anwalt für Mietrecht
Gottschedstraße 15, 04109 Leipzig
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Schwerpunkte: Zivilrecht, Mietrecht, Kaufrecht, Immobilienrecht, Arbeitsrecht

Catherine Heß

Rechtsanwältin für Mietrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Thomasiusstraße 21, 04109 Leipzig
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Kati Hähner

Rechtsanwältin für Mietrecht
Ferdinand-Lassalle-Straße 12, 04109 Leipzig
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Schwerpunkte: Gewerbemietrecht, Grundstücksrecht, Mietrecht, Pachtrecht

Franziska Schäfer

Rechtsanwältin für Mietrecht
Käthe- Kollwitz- Straße 73, 04109 Leipzig
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Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Strafrecht, Unterhaltsrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht, Sorgerecht, Scheidungsrecht, Mietrecht, Umgangsrecht

Max Malkus

Anwalt für Mietrecht
Braustraße 15, 04107 Leipzig
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Schwerpunkte: Internationales Wirtschaftsrecht, Mediation im Wirtschaftsrecht, Medienrecht, Strafrecht, Urheberrecht, Mietrecht

Sven Rosentreter

Anwalt für Mietrecht
Bernhard-Göring-Straße 16, 04107 Leipzig
in 7.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Kaufrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Zivilrecht

Fabian Gerewitz

Anwalt für Mietrecht
Nonnenstraße 11 c, 04229 Leipzig
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Schwerpunkte: Mietrecht, Verkehrszivilrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrsstrafrecht, Schadensersatzrecht, Betäubungsmittelrecht, Arzthaftungsrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Straßenverkehrsrecht

Ulrike Jung

Rechtsanwältin für Mietrecht
Weißenfelser Straße 15, 04229 Leipzig
in 7.0 km Entfernung
Schwerpunkte: Arztrecht, Recht der Testamentsgestaltung, Erbrecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht

Adolf F. Langer

Anwalt für Mietrecht
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Dohnanyistraße 28, 04103 Leipzig
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Schwerpunkte: Kündigungsschutzrecht, Verkehrsrecht, Haftungsrecht der Steuerberater, Arbeitsrecht, Familienrecht, Mietrecht, Inkassorecht, Verbraucherinsolvenzrecht, Forderungseinzugsrecht, Steuerstrafrecht, Scheidungsrecht, Steuerrecht, Lohnsteuerrecht, Mediation, Mediation im Familienrecht, Vertragsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrsunfallrecht, Arbeitsschutzrecht, Arbeitnehmerüberlassungsrecht

Peter Brandenburg

Anwalt für Mietrecht
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Patrice Castillo

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Schwerpunkte: Mietrecht und Pachtrecht, Gewerbemietrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Mietrecht, Nachbarrecht, Strafrecht, Vereinsrecht

Birgit Wesemann

Rechtsanwältin für Mietrecht
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Michael Schulze

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Christoph May

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Matthias Walter

Anwalt für Mietrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
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Anja Seipelt

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Michael Urlaub

Anwalt für Mietrecht
Lützner Straße 1, 04420 Markranstädt
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

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Expertentipp vom 14.06.2019 (411 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Keine Scheu, sich beim Mietvertrag beraten zu lassen

Eine angemessene Wohnung zu finden ist oft nicht leicht. Oft ist es so, dass zu schnell und ohne es sich genau zu überlegen eine Entscheidung zum Mieten einer Wohnung trifft. Bei näherer Betrachtung sind Vertragsbestandteile im Nachhinein schlecht. Ein Unterschrift unter den Vertrag zu setzen setzt voraus diesen auch zu verstehen, was nur mit ausreichender Zeit möglich ist. Wie bei jeder Entscheidung gilt auch hier: kühlen Kopf behalten und den Druck den man auf Sie ausüben will zurückweisen. Die Meinung eines Anwaltes für Mietrecht einzuholen ist die bessere Option. Dies trifft dann im besonderen Maße zu, wenn es sich um einen Staffelmietvertrag handelt, oder statt einer detaillierten Abrechnung der Nebenkosten ein pauschaler Betrag zur Disposition steht. Wenn Sie bereits unterschrieben haben: Im deutschen Mietrecht wurde die Stellung des Mieters in den letzten Jahren eher gestärkt. Prüfen Sie den Mietvertrag genau Ihre Verpflichtungen aber auch auf Ihre Rechte Mindestens ebenso wichtig: Ein Mietverhältnis, besonders wenn es auf lange Zeit angelegt ist, braucht Vertrauen und hat einen guten Start verdient. Klarheit gehört dazu!

Ist Sand im Getriebe bei Ihrer Mietsache hilft ein auf das Mietrecht spezialisierter Anwalt.

Klar, nicht immer läuft alles Rund während der Mietdauer. Es können auch mit dem besten Mietvertrag schwierige Situationen eintreten. Nicht nur das Verhältnis zum Eigentümer, der Ihnen die Wohnung oder das Haus vermietet hat, sondern auch mit der Nachbarschaft kann es zu Problemen kommen. Eine ständig defekte Satellitenanlage oder Feuchtigkeitsprobleme oder eine unzuverlässige Heizung sind auch möglich. Darf die Miete gemindert werden? Die Gerichte habe sich mit einer Vielzahl von Mietminderungsgründen auseinandergesetzt und zum Beispiel eine 10%-ige Kürzung der Miete zugesprochen wenn die Heizung kontinuierlich Klopfgeräusche von sich gibt. Kündigt der Vermieter, ist dem Mieter mitzuteilen auf welcher Grundlage die Kündigung ausgesprochen wurde. Einfach kündigen reicht nicht. Eine Verwertungskündigung oder die Kündigung wegen Eigenbedarf wird ihnen ausgesprochen. Welche Punkte müssen Sie in einem solchen Fall berücksichtigen? Alle diese Fragen kann Ihnen rechtssicher am besten ein Anwalt beantworten, der sich auf das Mietrecht spezialisiert hat.

Das sollten Sie zur Mietminderung wissen – eine Anwältin oder ein Anwalt verhilft Ihnen zum Recht

Deutschland weist einen hohen Anteil an vermietetem Wohnraum auf, dabei herrscht oft Unklarheit wie es um die Rechte der Mietminderung steht. Hier kann eine Rechtsanwalt die richtige Antworten geben und Ihnen den richtigen Rat für eine Entscheidung geben. Ein Mangel an einer Mietsache liegt immer dann vor, wenn der Zustand der Mietwohnung nicht so ist, wie er im Mietvertrag festgelegt wurde. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Wasserschaden oder ein starker Schimmelbefall die Wohnung unbewohnbar macht. Wenn der Mieter für den Mangel verantwortlich ist (Befall durch Kakerlaken in einer „Messi-Wohnung“) trifft den Vermieter keine Schuld, die Miete kann nicht gemindert werden. Minimieren Sie das Risiko für sich durch den Rat eines versierten Anwaltes oder einer Anwältin. Durch kompetente Mietrechtsberatung eines Anwaltes oder einer Anwältin gehen Sie richtigen Weg bei einer Mietminderung. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Setzen Sie dem Vermieter eine Beseitigungsfrist. Leider kommt es vor, dass ein Vermieter nicht Reaktion auf eine Mängelanzeige reagiert. Was tun? Möglich sind eine Mietminderung, der Klageweg die Mängel zu beseitigen oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Wie so oft in der Rechtsprechung ist der Einzelfall entscheidend und nur ein Anwalt kann optimalen Rat geben.

Wie kündigt man einen Mietvertrag

Vor der schriftlichen Kündigung seines Mietvertrages sollte der Mieter den Vertrag gründlich gelesen haben. Steht im Mietvertrag die gesetzliche Kündigungsfrist, so ist dieser drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal zu kündigen. Lediglich bis zum dritten Werktag eines Monats hat man die Gelegenheit den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einfließen zu lassen. Ist der Vertrag dann nicht beim Vermieter auf dem Tisch, gilt der nächste Monatsanfang als Beginn der Kündigungsfrist. Das Wort Kündigung ist Bedingung um das Kündigungsschreiben wirksam werden zu lassen und darf deshalb auf keinen Fall im Schreiben fehlen. Was viele nicht wissen: Einen Grund für den Auszug muss der Mieter nicht angeben. Nicht vergessen werden darf hingegen die handgeschriebene Unterschrift! Das hat zur Folge, dass bei Wohngemeinschaften jeder der den Mietvertrag unterschrieben hat auch die Kündigung unterschreiben muss. Es sind nur schriftliche Kündigungen möglich, es scheiden Kündigungen mittels SMS oder WhatsApp aus. Die Kündigung muss schriftlich und per Post oder persönlich übermittelt werden. Der derzeit sicherste Postweg ist dabei wohl das Einschreiben mit Rückschein. Möchte man ganz sicher sein, dass die Kündigung beim Vermieter ankommt, so ist die persönliche Übergabe mit Unterschrift für den Erhalt vom Vermieter die beste. Hat man alles bedacht und alle Formalien beachtet, ist die Kündigung schnellstmöglich zu erzielen. Nicht nur die korrekte Einhaltung der Kündigungsform kann zu Zerwürfnissen führen. Als erstes taucht der Gedanke zu den Renovierungsarbeiten oder Schönheitsreparaturen auf. Ist das Parkett vielleicht zerkratzt, muss ich es erneuern, oder muss die Wohnung gestrichen werden? Die beiden Vertragsparteien sind hier oft gegensätzlicher Meinung. Unschöne Aktionen beider Parteien sind die Folge. So verwendet der Mieter Billigfarbe, der Vermieter hält die Kaution zurück. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass es der Vermieter ist der im Normalfall für Schönheitsreparaturen zuständig ist. Finden die Parteien alleine keine friedvolle Lösung, so hilft die Beratung eines Anwalts für Mietrecht. Für seine Beratung bekommt der Anwalt ein Honorar, dieses jedoch ist gut angelegt, denkt man an eventuell aufkommende Prozesskosten, die man sich bei einer friedlichen Lösung spart. Nützen Sie mit anwaltsuche.de die kostenfreie Kontaktaufnahme.

Dramatische Mietforderungen

Das Strafgesetzbuch enthält den Paragraphen 291 Mietwucher. Dort steht sinngemäß, dass dann Wucher vorliegt, wenn eine Zwangslage, die Unerfahrenheit, ein Mangel an Urteilsvermögen, oder die Willensschwäche eines anderen ausgenutzt wird, um sich eigene Vermögensvorteile zu verschaffen. Gemeint ist jedoch nicht nur Mietwucher, vielmehr geht es um die generelle Bereicherung bei der Bereitstellung von Leistungen. Im Mietrecht kommt der Wucher hauptsächlich bei der Festsetzung der Miete vor. Ist der Mietspiegel im betroffenen Wohngebiet deutlich unter der veranschlagten Miete, so darf man Mietwucher vermuten. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Diesen Beweis zu erbringen ist jedoch nicht leicht. Nach fünfjährigem Rechtsstreit hat das Landgericht Hamburg dem Treiben von Miethaien mit seinem Urteil Einhalt geboten. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die das Job-Center Hamburg bezahlte. Beide Gerichte, sowohl das Amts- als auch das Landgericht sprachen die vermietende Firma des Mietwuchers für schuldig. Die Miete wurde neu berechnet und der zu viel bezahlte Betrag musste zurückerstattet werden. Er belief sich auf 52.000 Euro zusätzlich der darauf angefallenen Zinsen! Der Vermieter wurde darauf hingewiesen fortan die umgebungsüblichen Mieten anzuwenden. In eine Zwangslage Geratene sind so vor Mietwucher besser geschützt. Rücksichtslose Vermieter haben keine Hemmungen wenn sie sich Profit versprechen. Wird einem bewusst, dass man sich auf einen Miethai eingelassen hat, plagt man sich nicht nur mit den exorbitanten Kosten sondern fühlt sich nicht selten in einer ausweglosen Situation gefangen. Geben Sie aber nicht auf, denn derartige Verträge sind anfechtbar. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Betriebskosten - wann sind die fällig?

Müssen die Nebenkosten ohne vertragliche Regelungen vom Mieter übernommen werden? Neben dem Mietpreis muss vertraglich auf die Erhebung von Nebenkosten eingegangen werden. Eine Formulierung wie „Der Mieter zahlt für Betriebs- und Nebenkosten ... eine monatliche Pauschale in Höhe von XXX €“ kann auch im Mietvertrag verwendet werden. Diese Methode führt dazu, dass alle Positionen in einer betrachtet werden. Ohne vertragliche Vereinbarung besteht keine Verpflichtung zum Begleichen der Nebenkosten durch den Mieter. Der Anspruch muss durch den Vermieter innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes geltend gemacht werden. Der Mieter hat bei der Überziehung der Frist Glück gehabt. Der Mieter hat das Recht auf die Rückzahlung eines Guthaben, dieses verfällt nicht. Die Abrechnung der Nebenkosten muss durch den Mieter nachvollziehbar sein. Wie der Verteilerschlüssel sich ergibt muss klar und unmissverständlich vom Mieter zu erkennen sein. Die im Voraus entrichteten Zahlungen zu den Nebenkosten sind verpflichtend aufzuführen. Umlagefähige Nebenkosten: Was können Vermieter abrechnen? Der Schornsteinfeger oder Kosten für den Empfang von Fernsehsendungen gehören dazu, wie natürlich auch Energiekosten oder Verbrauchskosten. Hausreinigung und Ungezieferbekämpfung sind auch zu nennen. Sicherheitsdienste wie eine Wach- und Schließgesellschaft sind nicht vom Mieter zu tragen oder einer Mietausfallversicherung, da diese nur dem Vermieterinteresse dient.

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