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Anwalt Mietrecht Mainburg

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Rechtsanwalt Tobias Reber Ingolstadt
Rechtsanwalt Tobias Reber
Rechtsanwälte Ritzer & Gelhorn
Ludwigstraße 3 / II, 85049 Ingolstadt
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (471 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Infos zu Anwälte Mietrecht in Mainburg
Anwalt Mietrecht Mainburg

Anwälte, Experten in Sachen Mietverträge

Ein Blick auf die Angebote für Mietwohnungen macht deutlich, dass das Angebot in vielen Städten stark eingeschränkt ist. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Die Entscheidung zum Mietvertrag ist dann schlich und ergreifend falsch gewesen. Nehmen Sie es sich heraus einen Mietvertrag mit Aufmerksamkeit und Ruhe durchzuarbeiten: dies ist Ihr Recht, Einer sofortigen Unterschrift unter den Mietvertrag ist abzuraten. Holen Sie sich den Rat eines fachlich versierten Anwaltes ein. Legen Sie besonderes Augenmerk auf Mietverträge, die eine automatische Steigerung der Miete vorsehen, bei so genannten Staffelmietverträgen. Auch wenn Sie schon einen Mietvertrag abgeschlossen sind Sie nicht chancenlos, da sich die Rechtslage für den Mieter in Deutschland kontinuierlich verbessert hat. Mit Hilfe eines Rechtsanwaltes ist für Sie leicht möglich die Konsequenzen, die sich aus Ihrem Mietvertrag ergeben zu durchblicken. Mindestens ebenso wichtig: Ein Mietverhältnis, besonders wenn es auf lange Zeit angelegt ist, braucht Vertrauen und hat einen guten Start verdient. Guter Rat ist gefragt, mit dem man gute Entscheidungen treffen kann.

Hilfe bei Problemen erhalten Sie von einem erfahrenen Anwalt für Mietrecht

Sicherlich, es ist gut möglich, dass Sie in eine problematische Situation geraten, während Sie in einem Mietvertrag sind. Eine hohe Lärmbelastung, eine stinkendes oder verdrecktes Treppenhaus oder gar Beleidigungen auf dem Gang führen zu starker Beeinträchtigung. Grillt der Nachbar ständig oder belästigt er durch Zigarettenrauch? Solche vermeintliche Belanglosigkeiten beschäftigt oft die deutschen Gerichte. Führen diese Mängel dazu, dass die Miete gemindert werden darf? Wenn ja, in welcher Höhe? Auch der Vermieter kann die Kündigung aussprechen. Allerdings muss dieser seinen Gründe dafür angeben. Ein Beispiel wäre eine „nicht unerhebliche Verletzung“ der Pflichten durch den Mieter. Ist eine Eigenbedarfskündigung womöglich nicht rechtens? Was ist dabei zu beachten? Frage über Fragen, die niemand besser behandeln kann als ein Rechtsanwalt für Mietrecht.

Das sollten Sie zur Mietminderung wissen – eine Anwältin oder ein Anwalt verhilft Ihnen zum Recht

Wer zum Beispiel Schimmelflecken in seiner Wohnung entdeckt sollte schnell seinen Vermieter informieren und den Schaden dokumentieren um eine eventuelle Mietminderung durchzusetzen. Wenn Sie den Vermieter auf den Mangel hinweisen, kündigen Sie am besten die drohende Mietminderung an, ein Anwalt hilft dabei. Ausschlag gebend ist, was bei Mietvertragsabschluss als vertragsgemäß vereinbart wurde. Ist im Mietvertrag ein Stellplatz für ein KFZ zugesichert, der im Nachhinein nicht nutzbar ist, liegt ein Minderungsgrund vor. Unerhebliche Einschränkungen führen allerdings nicht zu einer Mietminderung. Lassen Sie sich beraten von einem Anwalt oder einer Anwältin über die richtige Vorgehensweise bei einer Minderung. Ein Anwalt weiß wie Mieter bei Mietmängel vorgehen müssen, um später eine Mietminderung zu erzielen. Nachdem Sie Nichtigkeiten bei dem Mangel ausgeschlossen haben informieren Sie den Vermieter über eine Mängelanzeige. Welche Fristsetzung dabei zu wählen ist, ist vom Einzelfall abhängig. Leider kommt es vor, dass ein Vermieter nicht Reaktion auf eine Mängelanzeige reagiert. Was tun? Der Mieter kann die Miete mindern, auf Mängelbeseitigung klagen oder eine sog. Ersatzvornahme durchführen lassen – also den Mangel auf Kosten des Vermieters beseitigen lassen. Ein Anwalt oder eine Anwältin für Mietrecht wird ihnen den richtigen Weg weisen wie Ihre Mietwohnung wieder in einen vertragsgemäßen Zustand kommt.

Kündigung des Mietvertrages

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Steht im Mietvertrag die gesetzliche Kündigungsfrist, so ist dieser drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal zu kündigen. Soll bei einer Kündigungsfrist der angefangene Monat mitzählen, muss die Kündigung bis zum dritten Werktag des Monats beim Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung eingegangen sein. Lediglich das Wort Kündigung der Mietsache ist in einem Kündigungsschreiben unerlässlich. Eine Kündigung bedarf keines Grundes um rechtswirksam zu werden, auch wenn das vielen nicht bekannt ist. Von Wichtigkeit ist aber die Kündigung zu Unterschreiben und zwar eigenhändig. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten, dass jeder Mitbewohner der auch den Mietvertrag unterschrieben hat nun auch die Kündigung unterschreibt. Neben der inhaltlichen Form ist auch auf die Art und Weise der Überbringung der Kündigung wichtig. Es reicht hier eine SMS, Fax oder auch mail nicht aus. Hier bedarf es unbedingt der Zustellung per Post oder persönlich. Man kann die relativ sichere Möglichkeit des Einschreibens mit Rückschein wählen. Will man kein Risiko eingehen,kommt man um die persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens an den Vermieter nicht herum. Hierbei muss man jedoch ebenfalls auf das schriftliche Bestätigen des Erhalts achten. Um also eine rasche Kündigung hinzubekommen sind eine Reihe von Dingen zu bedenken und einzuhalten. In Bezug auf den Auszug eines Mieters wird jedoch nicht nur um die Kündigung an sich bzw. den Auszugszeitpunkt gestritten. Vielmehr sorgen Themen über die Abnutzung des Mietgegenstandes zu Auseinandersetzungen. Was ist normale Abnutzung, wo fängt die Beschädigung an. Wer ist für Reparaturen zuständig. Oftmals sind sich beide Seiten nicht in allen Punkten einig. Mit Aktionen wie der Verwendung minderwertiger Farben oder der Verweigerung der Kautionsrückzahlung versucht jede Partei einen Vorteil zu erlangen. An dieser Stelle sei gesagt, dass der Vermieter einer Wohnung im Normalfall für Schönheitsreparaturen zuständig ist. Ein Anwalt für Mietrecht ist im Falle von Streitigkeiten ein verlässlicher Partner, der Klarheit schafft und sich mit der jeweiligen Rechtslage bestens auskennt. Dabei erspart man sich eine Menge Scherereien und auch eventuell drohende Prozesskosten. Die Kontaktaufnahme über anwaltssuche.de ist unverbindlich und kostenfrei.

Überzogene Mietforderungen

Im StGB unter §291 finden sich die relevanten Stellen zum Mietwucher. Es wird dort festgelegt wann sich eine Partei einen nicht zu rechtfertigenden Vermögensvorteil verschafft und sein Gegenüber ausnutzt. Es geht in diesem Paragraphen jedoch nicht nur um Mietwucher im besonderen sondern um Wucher im allgemeinen wie z.B. auch bei Kreditvergaben. Wucher im Kontext Mietrecht bezieht sich überwiegend auf die festgesetzte Miete. Von Mietwucher darf man ausgehen, wenn die geforderte Miete mindestens 40 Prozent über der Durchschnittsmiete der Umgebung liegt. Hinzu kommt die Vorteilnahme bei einer Zwangslage. Also die Not des Mieters die Miete zu akzeptieren, da sich ihm keine kostengünstigere Alternative bietet. Oft ist gerade dies schwer nachzuweisen. Das Landgericht Hamburg hat in einem mehrere Jahre andauernden Rechtsstreit ein wichtiges Urteil für gerechtere Mieten gefällt. Im vorliegenden Rechtsfall hatte das Jobcenter die Miete für minderwertigen Wohnraum für hilfsbedürftigte Personen bezahlt. Nachdem die Zustände im Herbst 2010 an die Öffentlichkeit kamen, klagte das Amt und bekam vom Amtsgericht und vom Landgericht Recht. Nach der Rechtsprechung musste der Vermieter 52.000 Euro zurücküberweisen inklusive der Zinsen. Selbstredend sind die Mieten den Umgebungsmieten anzugleichen. Wichtig ist dieses Urteil für alle Benachteiligten, die in derlei Notlage geraten. Menschen in Zwangslagen werden schnell Opfer von rücksichtslosen Profitmachern. Als Betrogener fühlt man sich oft auch noch schuldig, da man mit der Unterschrift seine Zustimmung signalisiert hatte und sich unter Druck setzen ließ. Setzen Sie sich zur Wehr! Fechten Sie den Vertrag an! Vertrauen Sie dem Gesetz! Erkennt das Gericht auf Mietwucher an, sind Sie alle Vereinbarungen auf einen Schlag los.

Nebenkostenabrechnung - wann zahlen?

Betriebskosten sind nicht zwingend und sofort umlegbar. Neben dem Mietpreis muss vertraglich auf die Erhebung von Nebenkosten eingegangen werden. Die Nebenkosten müssen nicht unbedingt aufgeschlüsselt werden, eine Pauschbetrag ist auch möglich. Es ist dann davon auszugehen, dass mit der Pauschale alle zulässigen Nebenkosten abgegolten sein sollen Es sind auch Fälle denkbar, in denen keine Nebenkosten im Vertrag geregelt sind. Dann können diese auch nicht berechnet werden. In der Regel läuft ein Abrechnungszeitraum von Januar bis Dezember. Spätestens nach 12 Monaten muss dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung vorliegen. Die Konsequenz für den Vermieter ist, dass er nach diesem Zeitraum die Nebenkosten nicht erstattet bekommt. Der Mieter hat Anspruch auf die volle Rückzahlung der geleisteten Vorauszahlungen. Die Aufschlüsselung der auf den Mieter umgelegten Kosten müssen auch für Laien zu verstehen sein. So müssen Mieter aus ihr die abgerechnete Zeitspanne, und die Gesamtkosten für das Gebäude / die Gebäude entnehmen und nachvollziehen können, wie sich die Kosten für die einzelne Wohnung berechnet und mit Hilfe welches Verteilerschlüssels (Personen, Wohnungen) abgerechnet wurde. Was der Mieter schon bezahlt hat muss enthalten sein. Hier eine Liste was berechnet werden darf. Versicherungen wie eine Haftpflichtversicherung oder Sachversicherungen zählen zu den umlagefähigen Kosten. Auch können Strom- und Anschaffungskosten für in Gemeinschaftsräumen umgelegt werden, wie zum Beispiel Waschmaschinen für die Anwohner. Heizen und Warmwasser nicht zu vergessen. Erbpachtzinsen fallen nicht unter die Betriebskosten oder die Installation von Feuerlöschern, deren Wartungskosten allerdings wieder umlagefähig sind.

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