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Anwalt Mietrecht Nieder-Olm

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Rechtsanwalt Jürgen Wöhrle Bad Kreuznach
Rechtsanwalt Jürgen Wöhrle
Rechtsanwälte Wöhrle & Schick GbR
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
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Rechtsanwalt Michael Heinz Meerbusch
Rechtsanwalt Michael Heinz
Anwaltskanzlei Heinz
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (556 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwalt Mietrecht Nieder-Olm

Anwälte, Experten in Sachen Mietverträge

Auf dem Wohnungsmarkt herrscht ein angespanntes Klima. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Die Entscheidung zum Mietvertrag ist dann schlich und ergreifend falsch gewesen. Nehmen Sie es sich heraus einen Mietvertrag mit Aufmerksamkeit und Ruhe durchzuarbeiten: dies ist Ihr Recht, Wie bei jeder Entscheidung gilt auch hier: kühlen Kopf behalten und den Druck den man auf Sie ausüben will zurückweisen. Holen Sie sich den Rat eines fachlich versierten Anwaltes ein. Wann immer eine eine Staffelung bei den Mietkosten vertraglich vereinbart werden soll, sollten Sie zweimal darüber Nachdenken. Das Mietrecht wurde in den letzten Jahr derart verändert, dass die Position des Mieters gestärkt wurde. Was sind Ihre Obliegenheiten bei der Mietsache? Dies Frage gilt es zu klären. Wenn ein Mietvertrag schon schlecht losgeht ist Ärger vorprogrammiert. Setzten Sie also auf gegenseitiges Vertrauen. Hegen Sie Zweifel an der Richtigkeit? Dann holen Sie sich Rat.

Ist Sand im Getriebe bei Ihrer Mietsache hilft ein auf das Mietrecht spezialisierter Anwalt.

Wo unterschiedliche Sichtweisen aufeinander treffen sind Probleme möglich, so auch bei der Miete einer Immobilie. Eine hohe Lärmbelastung, eine stinkendes oder verdrecktes Treppenhaus oder gar Beleidigungen auf dem Gang führen zu starker Beeinträchtigung. Nervenzerfetzend kann auch ein ohrenbetäubend, quietschendes Garagentor sein, das sich ständig öffnet und wieder schließt. Darf die Miete gemindert werden? Wie hoch darf die Miete gekürzt werden? Das geht von 100% wenn die Wohnung unbewohnbar wurde, zum Beispiel nach einem Küchenbrand bis zu 1% bei extremer Verkalkung der Toilette. Eine Kündigung durch den Vermieter kann auch eintreten, dieser muss aber ein berechtigtes Interesse im Kündigungsschreiben mitteilen. Eine Verwertungskündigung oder die Kündigung wegen Eigenbedarf wird ihnen ausgesprochen. Worauf müssen Sie Ihr Augenmerk lenken? Zur Klärung dieser Gesichtspunkte ist ein Rechtsanwalt, der sich auf das Mietrecht spezialisiert hat der richtige Ansprechpartner.

Miete mindern, aber wie? Ein fachkundiger Anwalt steht Ihnen an der Seite.

Beeinträchtigt ein Mangel, den der Mieter nicht selber zu verantworten hat und der neu auftritt, den Gebrauch einer Mietwohnung kann die Miete gemindert werden. Ein Rechtsanwalt gibt kompetent Auskunft, ob der Mieter die volle Miete zahlen muss. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Sollte die Wohnung durch Schimmelbildung nicht mehr bewohnbar sein, oder hat ein Schaden an einer Wasserleitung zu starken Beeinträchtigungen geführt ist der Fall eingetreten. Unerhebliche Einschränkungen führen allerdings nicht zu einer Mietminderung. Für den Mieter ist es dann risikobehaftet wenn er irrtümlich die Miete eigenständig mindert. Ein schuldhafter Irrtum führt zum Mietrückstand, der zu einer außerordentlichen Kündigung führend kann (§ 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB). Wann ein nicht unerheblicher Mangel vorliegt und wie die Vorgehensweise im Einzellfall aussieht nennt Ihnen ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten. Dafür ist es zunächst notwendig, dass der Mieter den Mangel gegenüber dem Vermieter anzeigt und diesem die Möglichkeit gibt, den Mangel zu beseitigen. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. Nicht jeder Vermieter schert sich um eine Fristsetzung, der Mieter hat dann handeln. Erstens kann der Mieter nun die Mietminderung in Kraft treten lassen oder als zweite Option selbst dafür Sorgen, dass der Mietmangel beseitigt wird und sich im Anschluss die Kosten vom Vermieter holen. Welcher Weg im Einzelfall zielführend die Wohnung wieder schnell in einen bewohnbaren Zustand bringt, kann ein Rechtsanwalt kompetent und zuverlässig einschätzen.

Wichtiges bei der Kündigung eines Mietvertrages

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Ein unbefristeter Mietvertrag ist drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal kündbar. Möchte man die Überschneidung zweier Mietverträge so gering wie möglich halten, gibt es die Möglichkeit den laufenden Monat in die Kündigungsfrist mit einzubeziehen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Kündigung dem Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung innerhalb der ersten drei Tage des laufenden Monats vorliegt. Die Kündigung kann sehr kurz verfasst werden. Lediglich das Wort Kündigung muss ausdrücklich erwähnt werden. Was viele nicht wissen: Einen Grund für den Auszug muss der Mieter nicht angeben. Von Wichtigkeit ist aber die Kündigung zu Unterschreiben und zwar eigenhändig. Nur wenn alle Mieter, die den Mietvertrag unterschrieben haben auch auf der Kündigung unterschreiben, ist diese gültig. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten! Neben der inhaltlichen Form ist auch auf die Art und Weise der Überbringung der Kündigung wichtig. Es reicht hier eine SMS, Fax oder auch mail nicht aus. Die Form der schriftlichen Verfassung der Kündigung ist nach wie vor zwingend. Empfohlen wird für den Postweg die „Einschreiben mit Rückschein“ Variante. Ist es dem Mieter möglich das Kündigungsschreiben persönlich abzugeben, so ist das der zuverlässigste Weg. Die Unterschrift des Empfängers für den Erhalt ist auch hier nicht zu vergessen. Ist der Mieter in Zeitnot, so hält er sich am besten genau an diese Vorgaben um ein zügiges Ende des Mietverhältnisses zu erreichen. Nicht nur die korrekte Einhaltung der Kündigungsform kann zu Zerwürfnissen führen. Auch ein gutes Verhältnis zwischen den Vertragsparteien wird kurz vor dem Ende eines Mietverhältnisses schnell angespannt, wenn es um die Abnahme der Mietsache und die Rückzahlung der Kaution geht. Hierbei treten die unterschiedlichen Sichtweisen von Vermietern und Mietern einer Immobilie stark zu Tage. Unschöne Aktionen beider Parteien sind die Folge. So verwendet der Mieter Billigfarbe, der Vermieter hält die Kaution zurück. Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass es der Vermieter ist der im Normalfall für Schönheitsreparaturen zuständig ist. Eine große Unterstützung für alle Rechtsfragen in diesen Fällen ist der Anwalt für Mietrecht. Für seine Beratung bekommt der Anwalt ein Honorar, dieses jedoch ist gut angelegt, denkt man an eventuell aufkommende Prozesskosten, die man sich bei einer friedlichen Lösung spart. Die Kontaktaufnahme über anwaltssuche.de ist unverbindlich und kostenfrei.

Überzogene Mietforderungen

Das Strafgesetzbuch enthält den Paragraphen 291 Mietwucher. Wucher wird dort, grob zusammengefasst, definiert als das Ausnutzen von z.B. Unerfahrenheit oder einem Mangel an Urteilsvermögen eines anderen um sich selbst zu bereichern. Wohlgemerkt umfasst § 291 nicht ausschließlich Mietwucher. Auch Wucher bei z. B. Kreditvergaben fällt unter diese Regelung. Der Wucher mit Bezug auf das Mietrecht betrifft meist eine überteuerte Miete. Der aktuelle Mietpreisspiegel des betroffenen Wohngebietes darf um nicht mehr 40 % überschritten werden, möchte man nicht des Mietwuchers bezichtigt werden. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Oft ist gerade dies schwer nachzuweisen. Fünf Jahre dauerte ein hamburger Rechtsstreit, der mit einem Urteil endete, das für gerechtere Mieten sorgen soll. Renovierungsbedürftige Wohnungen wurden überteuert an Arbeitssuchende vermittelt. Bezahlt wurden diese vom Job-Center Hamburg. Das Landgericht Hamburg gab der eingereichten Klage des Job-Centers Recht. Die Miete wurde neu berechnet und der zu viel bezahlte Betrag musste zurückerstattet werden. Er belief sich auf 52.000 Euro zusätzlich der darauf angefallenen Zinsen! Der Vermieter wurde darauf hingewiesen fortan die umgebungsüblichen Mieten anzuwenden. Wichtig ist dieses Urteil für alle Benachteiligten, die in derlei Notlage geraten. Wer in eine Zwangslage gerät, kann leicht Opfer von Miethaien werden. Denen ist es im Nachhinein dann fast peinlich, den Mietvertrag unterschrieben zu haben. Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und fechten Sie solche Verträge an. Nur so kommen Sie aus dieser Falle wieder heraus. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Gibt es Situationen in denen weitere Nebenkosten fällig werden?

Betriebskosten sind nicht zwingend und sofort umlegbar. Es ist nötig, dass im Mietvertrag eine Regelung über die Nebenkosten aufgenommen wird. Wenn dies zu kompliziert erscheint, kann man sich auch auf die pauschale Begleichung der Nebenkosten einigen. Eine Auflistung ist dann nicht mehr nötig. Ohne vertragliche Vereinbarung besteht keine Verpflichtung zum Begleichen der Nebenkosten durch den Mieter. In der Regel läuft ein Abrechnungszeitraum von Januar bis Dezember. Spätestens nach 12 Monaten muss dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung vorliegen. Danach können keine Nebenkosten mehr berechnet werden. Was nicht verfällt sind Rückzahlungen der Mieter, sollten diese zu viel entrichtet haben. Die Aufschlüsselung der auf den Mieter umgelegten Kosten müssen auch für Laien zu verstehen sein. Wie der Verteilerschlüssel sich ergibt muss klar und unmissverständlich vom Mieter zu erkennen sein. Natürlich dürfen auch die bereits geleisteten Zahlungen nicht auf der Abrechnung fehlen. Welche Nebenkosten sind umlegbar auf den Mieter. Hierzu zählen Personalkosten wie zum Beispiel der Hausmeister oder die Treppenreinigung. Natürlich auch Aufwendung für Heizung und warmes Wasser oder Straßenreinigung. Kosten für Gemeinschaftsantenne oder der Kabelanschluss stellen einen Posten dar. Erbpachtzinsen fallen nicht unter die Betriebskosten oder die Installation von Feuerlöschern, deren Wartungskosten allerdings wieder umlagefähig sind.

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