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Anwalt Mietrecht Nußloch

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Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (935 mal gelesen)

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Keine Scheu, sich beim Mietvertrag beraten zu lassen

Symbolbild Haus Eine angemessene Wohnung zu finden ist oft nicht leicht. Wenn man die Chance auf eine Wohnung hat, schlägt man zu – schnell und leider manchmal unüberlegt. In dem Mietvertrag sind Dinge enthalten, die einem bei einer zweiten Durchsicht nicht mehr zusagen. Ein Unterschrift unter den Vertrag zu setzen setzt voraus diesen auch zu verstehen, was nur mit ausreichender Zeit möglich ist. Achtung: Nicht unterschreiben wenn Sie das Gefühl haben, dass man Sie nötigen will. Die Meinung eines Anwaltes für Mietrecht einzuholen ist die bessere Option. Wann immer eine eine Staffelung bei den Mietkosten vertraglich vereinbart werden soll, sollten Sie zweimal darüber Nachdenken. Sie glauben, dass es schon zu spät ist, weil der Mietvertrag schon unterschrieben ist. Das ist möglich aber nicht zwingend, denn die Rechtslage hat sich in der Vergangenheit für den Mieter zum Besseren verändert. Was sind Ihre Obliegenheiten bei der Mietsache? Dies Frage gilt es zu klären. Ein Mietvertrag läuft lange. Achten Sie also darauf, dass er auf einer guten Grundlage geschlossen wurde. Dabei gehört ein klare Sicht auf die Dinge unbedingt dazu.

Schwierigkeiten mit der Miete – ein Mietrechtsanwalt ist an Ihrer Seite.

trauriger junger Mann sitzt am Tisch Klar, nicht immer läuft alles Rund während der Mietdauer. Es können auch mit dem besten Mietvertrag schwierige Situationen eintreten. Neben Auseinandersetzungen mit dem Vermieter kann dies zum Beispiel der Nachbar sein, der Sie ständig mit seinen Spontan-Partys nervt. Auch Problemen mit Warmwasser und der Heizungsanlage sind möglich oder ist Feuchtigkeit in dem Gebäude. Ist eine Mitminderung gerechtfertigt? Darf die Miete gekürzt werden? Wenn ja, in welcher Höhe? Ihnen ist ein Kündigungsschreiben zugegangen. Jetzt gilt es aufzupassen. Eine Verwertungskündigung oder die Kündigung wegen Eigenbedarf wird ihnen ausgesprochen. Was ist dabei zu beachten? Sie erhalten eine optimale Rechtsberatung durch eine Rechtsanwalt.

Eine Minderung der Miete steht Ihnen unter Umständen zu. Ein Rechtsanwalt berät Sie dazu.

Konzeptbild glückliche Familie in Mietwohnung Beeinträchtigt ein Mangel, den der Mieter nicht selber zu verantworten hat und der neu auftritt, den Gebrauch einer Mietwohnung kann die Miete gemindert werden. Hier kann eine Rechtsanwalt die richtige Antworten geben und Ihnen den richtigen Rat für eine Entscheidung geben. Ein Mietmangel ist immer dann gegeben, wenn die Wohnung nicht mehr im vertraglich vereinbarten Umfang genutzt werden kann. Ist im Mietvertrag ein Stellplatz für ein KFZ zugesichert, der im Nachhinein nicht nutzbar ist, liegt ein Minderungsgrund vor. Unerhebliche Einschränkungen führen allerdings nicht zu einer Mietminderung. Nur ein ausgewiesener Kenner der Rechtslage ist in der Lage zu beurteilen ob es sich bei den aufgetretenen Mängel tatsächlich um einen, den Mietzins reduzierenden Sachverhalt handelt. Wann ein nicht unerheblicher Mangel vorliegt und wie die Vorgehensweise im Einzellfall aussieht nennt Ihnen ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten. Dafür ist es zunächst notwendig, dass der Mieter den Mangel gegenüber dem Vermieter anzeigt und diesem die Möglichkeit gibt, den Mangel zu beseitigen. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. Bleibt der Vermieter untätig und beseitigt den Mietmangel trotz Anzeige nicht, hat der Mieter mehrere Optionen. Möglich sind eine Mietminderung, der Klageweg die Mängel zu beseitigen oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Über das genaue „Wie“ und „Wann“ gibt Ihnen ein Anwalt in Ihrer Umgebung Rat.

Mietvertrag kündigen

Konzeptbild gefaltete Häuser Vor der Kündigung ist selbstredend der Mietvertrag einer Prüfung zu unterziehen. Im Normalfall wird ein unbefristeter Mietvertrag geschlossen worden sein, der durch den Mieter mit einer Frist von drei Monaten oder quartalsweise zu kündigen ist. Lediglich bis zum dritten Werktag eines Monats hat man die Gelegenheit den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einfließen zu lassen. Ist der Vertrag dann nicht beim Vermieter auf dem Tisch, gilt der nächste Monatsanfang als Beginn der Kündigungsfrist. Einer Begründung für die Kündigung bedarf es nicht. Die Kündigung muss nicht begründet werden. Dieser Umstand ist vielen nicht bekannt. Von Wichtigkeit ist aber die Kündigung zu Unterschreiben und zwar eigenhändig. Das hat zur Folge, dass bei Wohngemeinschaften jeder der den Mietvertrag unterschrieben hat auch die Kündigung unterschreiben muss. Eine Kündigung per SMS, mail oder Fax mag zwar verlockend und schnell sein, wirksam ist dies jedoch nicht. Die Kündigung muss schriftlich und per Post oder persönlich übermittelt werden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Kündigung per „Einschreiben mit Rückschein“ sendet. Will man kein Risiko eingehen,kommt man um die persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens an den Vermieter nicht herum. Hierbei muss man jedoch ebenfalls auf das schriftliche Bestätigen des Erhalts achten. Hat man alles bedacht und alle Formalien beachtet, ist die Kündigung schnellstmöglich zu erzielen. In Bezug auf den Auszug eines Mieters wird jedoch nicht nur um die Kündigung an sich bzw. den Auszugszeitpunkt gestritten. Parkettbeschädigung oder normale Verschleißerscheinung? Macht es Sinn die Wohnung zu streichen, wenn der Nachmieter vielleicht gleich wieder eine andere Farbe aufträgt? Eigentümer der Mietsache und Mieter vertreten hier oft gegenteilige Ansichten. Eine harmonische Übergabe der Wohnung ist nicht immer der Fall. Den Bezugszustand der Wohnung wiederherstellen wird vom Mieter oft sehr nachlässig betrieben und der Vermieter seinerseits zögert die Kautionsauszahlung hinaus. Noch ein Tipp für die neue Wohnung: Normalerweise ist der Vermieter verpflichtet, Schönheitsreparaturen wie das Streichen von Wänden, durchzuführen. Ahnen Sie, dass es bei Ihnen zu solchen Streitigkeiten kommen kann oder gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen, holen Sie sich Rat von einem Anwalt für Mietrecht. Die Kosten für seine Beratung und Begleitung liegen in vielen Fällen weit unter den drohenden Prozesskosten – vom Ärger, den Sie sich sparen mal ganz abgesehen. Hier auf anwaltssuche.de erhalten sie die Möglichkeit einer unverbindlichen Kontaktaufnahme mit einem Anwalt in Nußloch, die für Sie als Mandant gratis ist.

Überhöhte Miete

Sucht man Informationen über Mietwucher, findet man diese im Strafgesetz § 291. Wucher wird dort, grob zusammengefasst, definiert als das Ausnutzen von z.B. Unerfahrenheit oder einem Mangel an Urteilsvermögen eines anderen um sich selbst zu bereichern. Übrigens ist hier nicht nur der Mietwucher geregelt, sondern auch Wucher bei der Kreditvergabe oder bei der Bereitstellung von sonstigen Leistungen. Spricht man im Mietrecht von Wucher, so ist damit meist die Höhe Miete gemeint. Ein Vergleich von Mietpreisen zeigt rasch ob ein Mietwucher vorliegt, wenn die ortsübliche Vergleichsmiete deutlich unter der festgesetzten Miete liegt. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . In der Praxis ist dies jedoch oft nicht so einfach zu belegen. Nach einem langjährigen Rechtsstreit weist ein Urteil aus Hamburg den Weg um gegen ungerechtfertigt hohe Mieten vorzugehen. Im betroffenen Fall ging es um reparaturbedürftige Wohnungen die dem Job-Center Hamburg vermittelt wurden. Das Landgericht Hamburg gab der eingereichten Klage des Job-Centers Recht. Nach der Rechtsprechung musste der Vermieter 52.000 Euro zurücküberweisen inklusive der Zinsen. Selbstredend sind die Mieten den Umgebungsmieten anzugleichen. Das Urteil könnte auch insofern wegweisend sein, da immer mehr Flüchtlinge, die hier Asyl beantragen und ohne Arbeit sind, künftig Hartz IV beziehen und sich vermutlich öfters in einer ganz ähnlichen Situation wie die Betroffenen in diesem Fall befinden werden. Miethaie nutzen meist ganz schamlos eine Notsituation ihrer Opfer aus. Wird einem bewusst, dass man sich auf einen Miethai eingelassen hat, plagt man sich nicht nur mit den exorbitanten Kosten sondern fühlt sich nicht selten in einer ausweglosen Situation gefangen. Trotzdem ist es wichtig, sich zu wehren und den gemachten Fehler zu korrigieren. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Wann sind Nebenkosten fällig?

Nebenkosten sind nicht automatisch zu zahlen. Neben dem Mietpreis muss vertraglich auf die Erhebung von Nebenkosten eingegangen werden. Alternativ kann auch eine Nebenkostenpauschale vereinbart werden. Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Ohne vertragliche Vereinbarung können keine Nebenkosten abgerechnet werden. Mieter haben ein Recht darauf, zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums eine Abrechnung zu erhalten. Erstellt der Vermieter bis dahin keine Abrechnung, verfallen Ansprüche an den Mieter. Am Ende eines Mietverhältnisses sind dem Mieter zu viel bezahlte Nebenkosten zu erstatten. Alle Angaben in der Abrechnung der Nebenkosten müssen übersichtlich und klar sein. Mieter müssen aus der Betriebskostenabrechnung die Aufschlüsselung nach Gebäude und Wohnung erkennen können. Was der Mieter schon bezahlt hat muss enthalten sein. Welche Nebenkosten sind umlegbar auf den Mieter. Zu den Kosten, die ein Vermieter sich von den Mietern wiederholen kann, gehören Kosten für Warmwasser, Entwässerung und Heizung, die Grundsteuer oder diverse Gebühren etwa für Müll und Straßenreinigung. Sicherheitsdienste wie eine Wach- und Schließgesellschaft sind nicht vom Mieter zu tragen oder einer Mietausfallversicherung, da diese nur dem Vermieterinteresse dient. Holen Sie sich Rat bei einem Anwalt für Mietrecht in Nußloch.

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