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Rechtsanwälte und Kanzleien für Mietrecht in Radibor finden

Leider haben wir keinen Anwalt für Mietrecht gefunden. In der nachfolgenden Liste finden Sie daher Anwälte mit anderen Rechtsgebieten im Umkreis von Radibor.
Symbolbild Rechtsanwalt

Katja Baumann

Mättigstraße 35, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Maik Doms

Mättigstraße 37, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Barbara Fetten

Bahnhofstraße 17, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Andreas Horn

Wallstraße 1, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Stephan Michael Höhne

Wallstraße 15, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Maren-Isabella Jacob

Fachanwalt für Familienrecht|6538
Lessingstraße 5, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Maren-Isabella Jacob

Fachanwalt für Familienrecht|6538
Lessingstraße 5, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Ronny Kolbe

Lessingstraße 6, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Alexander Krautz

Lessingstraße 6, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Heike Krell

Martin-Hoop-Straße 22, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Frank Mehlhose

Löbauer Straße 5, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Reinfried Menschner

Dr.-Rohr-Straße 6, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Juliane Metzner-Doring

Lessingstraße 6, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Nico Michalowski

Fachanwalt für Familienrecht|204
Hauptmarkt 9, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Matthias Natusch

Fachanwalt für Sozialrecht
Postplatz 4 a, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Dorothea Neff

Fachanwalt für Familienrecht
Mättigstraße 35, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
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Nicole Oriwol

Fachanwalt für Arbeitsrecht|204
Lessingstraße 5, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
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Romeo Pusch

Tuchmacher Straße 21, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Stephanie Queißer

Fachanwalt für Familienrecht
Kurt-Pchalek-Straße 27, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Norman Retzlaff

Wallstraße 1, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Steffen Schneider

Mättigstraße 27, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Silvio Schütze

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Postplatz 4 a, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Roman Sommer

Wallstraße 1, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Andreas Suchy

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Mättigstraße 39, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Boris Vitzky

Fachanwalt für Sozialrecht
Wallstraße 14, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Reinhard Voigt

Tuchmacherstraße 13, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Herbert Winter

Fachanwalt für Arbeitsrecht|204
Lessingstraße 5, 02625 Bautzen
in 7.2 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Dietmar Gottlöber

Skaskaer Weg 27, 01920 Oßling
in 10.6 km Entfernung
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David Robel

Friedensstraße 5, 01920 Crostwitz
in 10.6 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Katja Felix

Poststraße 1, 01904 Neukirch /Lausitz
in 17.8 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Jochen Helbig

Poststraße 1, 01904 Neukirch /Lausitz
in 17.8 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Lars Stech

Hauptstraße 23, 01904 Neukirch /Lausitz
in 17.8 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Bernd Trillenberg

Rosenweg 3, 02681 Wilthen
in 18.1 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Axel Kallauch

Oberlausitzer Straße 14, 02733 Cunewalde
in 18.5 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Helmut Schwarz

Fachanwalt für Verwaltungsrecht|6538
Hoyerswerdaer Straße 24, 02997 Wittichenau
in 18.8 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Falk Forgbert

Putzkauer Straße 2, 01877 Bischofswerda
in 19.9 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Wolfgang Borchert

Fachanwalt für Strafrecht|3456
Altmarkt 24, 06712 Zeitz
in 160.8 km Entfernung
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Claudia Emmrich

Schillerstraße 9, 06712 Zeitz
in 160.8 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Enrico Heinel

Fachanwalt für Arbeitsrecht|6538
Altenburger Straße 40, 06712 Zeitz
in 160.8 km Entfernung
Symbolbild Rechtsanwalt

Heike Kanera

Fachanwalt für Familienrecht|3456
Altmarkt 24, 06712 Zeitz
in 160.8 km Entfernung

Infos zu Anwälte Mietrecht in Radibor
Mietrecht
Mietrecht ©mko - topopt

Anwälte, Experten in Sachen Mietverträge

Symbolbild HausSymbolbild Haus Wohnraum kann in der heutigen Zeit leicht knapp werden. Wer dann die Möglichkeit hat eine Wohnung zu mieten, trifft schnell eine überhastete Entscheidung. Bei näherer Betrachtung jedoch wären einige Vertragsbestandteile nachteilig für den Mieter. Es ist wichtig und ratsam, einen Mietvertrag vor einer Unterschrift sorgsam zu lesen. Bei unklaren Formulierungen oder generell bei Unsicherheiten, lässt man sich sicherheitshalber von einem Experten für Mietrecht beraten. Wird eine jährliche Steigerung der Miete vereinbart, oder eine pauschalierte Abrechnung der Nebenkosten, so sollte dies immer kritisch hinterfragt werden.

Wichtig - die Wohnungsgeberbestätigung

Der neue Mieter ist vom Vermieter dem Einwohnermeldeamt anhand einer Vermieterbescheinigung mitzuteilen. Kommt der Vermieter dieser Pflicht nicht innerhalb von zwei Wochen nach, so begeht er nach § 54 BMG eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld bis 1000 Euro rechnen. Auch bei einer Untervermietung, oder dem Einzug selbst naher Verwandter, ist hierauf unbedingt zu achten. Hier trifft die Meldepflicht jedoch nicht den Vermieter, sondern den Mieter, der untervermietet. Abzumelden ist ein Mieter in der Regel nicht, es sei denn, er zöge z.B. ins Ausland.

Die neue WEG-Reform

Seit dem 01. Dezember 2020 gibt es neue Regelungen für das Wohneigentumsrecht. Die Änderungen des Reformgesetzes im Überblick. Die Einladefrist zur Eigentümerversammlung wurde von zwei auf drei Wochen erhöht. Ab nun ist es Verwaltern erlaubt diese Einladungen auch per e-mail zu übersenden. Für die Eigentümergemeinschaft ist wichtig zu wissen, dass nun auch eine Beschlussfassung möglich ist, wenn weniger als 50 % Miteigentumsanteile vertreten sind. Kosteneinsparend dürfte sich auch die neue Möglichkeit der reinen Online-Eigentümerversammlung auswirken. Umlaufbeschlüsse werden ebenfalls vereinfacht. Es entfällt die Schriftform, erlaubt sind nun Abstimmungen per mail, Fax und sogar WhatsApp. Es muss jedoch unverändert immer noch eine 100 % Zustimmung erzielt werden. Durch § 18 WoEigG haben Eigentümer fortan das Recht auf Einsicht in die Verwaltungsunterlagen. Für bauliche Veränderungen gilt ab sofort der einfache Mehrheitsbeschluss. "Privilegierte bauliche Veränderungen" dürfen nun, auf eigene Kosten, durchgeführt werden. Wer sich also bisher nicht durchsetzen konnte mit Maßnahmen für Barrierefreiheit, Einbruchschutz, oder z.B. auch einer Ladestation für E-Autos, hat nun die Möglichkeit dazu. Wenn gewünscht, können Sondernutzungsrechte von Freiflächen in Sondereigentum umgewandelt werden, neben einer veränderten Kostentragung ändern sich auch die Gestaltungsmöglichkeiten. Für alle Informationen bezüglich der WEG Reform, oder bei Unklarheiten, kann man sich an einen Anwalt für Mietrecht wenden.

Nebenkostenabrechnung: Tipps zur Nebenkostennachzahlung

Vater Mutter Kinder formen ein HausVater Mutter Kinder formen ein Haus Im Mietvertrag muss eine Vereinbarung über die Nebenkosten stehen, möchte der Vermieter die umlegbaren Nebenkosten an den Mieter weitergeben. Im Mietvertrag kann auch vereinbart werden, dass die Nebenkosten pauschal abgerechnet werden. Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Diese Art der Miete nennt man dann Brutto- oder Inklusiv-Miete. In der Regel läuft, bei üblicher Nebenkostenvereinbarung, ein Abrechnungszeitraum von Januar bis Dezember, spätestens nach 12 Monaten muss dem Mieter dann eine Nebenkostenabrechnung vorliegen. Versäumt der Vermieter diese Frist, so verfallen seine Ansprüche an den Mieter. Was nicht verfällt ist der Anspruch auf Rückzahlung an den Mieter, sollte dieser zu viel entrichtet haben. Der Vermieter ist dazu verpflichtet die Nebenkostenabrechnung so zu gestalten, dass sie verstanden werden kann. Mieter müssen aus der Betriebskostenabrechnung die Aufschlüsselung der Kosten nach Gebäude und Wohnung eindeutig erkennen können. Natürlich müssen auch die bereits überwiesenen Vorauszahlungen des Mieters in der Auflistung enthalten sein.

Welche Kosten kann man an den Mieter weiterreichen?

Typische umlagefähige Nebenkosten sind z.B. Heizungs- und Warmwasserkosten, ebenso Gartenpflege und die Kosten für den Hausmeister, Straßenreinigung, Kabelanschluss aber auch möglicherweise angefallene Kosten für Ungezieferbekämpfung. Nicht umlegbar sind Reparaturkosten, Verwaltungskosten oder eine komplette Neuanlage eines Gartens zum Beispiel. junge Frau telefoniert mit Vermieterjunge Frau telefoniert mit Vermieter

Das sollten Sie zur Mietminderung wissen.

Nicht selten stehen Mieter vor unangenehmen Situationen. Nicht nur das Verhältnis zum Eigentümer kann angespannt sein, auch Schwierigkeiten mit der Nachbarschaft sind möglich. Wie schlimm muss eine Situation sein um eine Mietminderung zu rechtfertigen? Eine Kürzung der Miete darf der Mieter vornehmen, wenn der Wohnraum, aufgrund von Sachmängeln, nicht vollständig genutzt werden kann. Ob Gestank oder Gaststättenlärm, Schimmelbildung oder ähnliches, sie können für die Minderung einer Miete sprechen. Bagatellschäden, wie eine kaputte Hausflurlampe oder ähnliches, sind jedoch keine Gründe für eine Mietminderung. Auch durch den Mieter selbst verursachte Schäden sind nicht durch eine Mietminderung einforderbar. In welcher Höhe darf die Miete gemindert werden? Je nach Beeinträchtigung sind 100% bei völliger Unbewohnbarkeit der Wohnung, zum Beispiel nach einem Küchenbrand, bis zu 1% bei extremer Verkalkung der Toilette möglich. Vor einer Mietminderung ist jedoch auf jeden Fall zuerst der Vermieter zu informieren, um ihm die Möglichkeit zu geben den entstandenen Mangel zu korrigieren. Ignoriert der Vermieter diese Mängelanzeige, so kann dies eine Mietminderung durch den Mieter rechtfertigen. Neben der Möglichkeit der Mietminderung kann der Mieter nun auch den Schaden selbst beseitigen und einen finanziellen Aufwendungsersatz vom Vermieter einfordern, oder auf dem Rechtsweg die Schadensbehebung einklagen. Die jeweils beste Vorgehensweise kann ein Anwalt für Mietrecht erklären. Papierene HäuserPapierene Häuser

Die Kündigung der Mietwohnung durch den Vermieter

Kündigung Mietvertrag Wird ein Mietvertrag vom Vermieter gekündigt, so muss diese Kündigung immer begründet werden. Das Gesetz regelt mit § 573 BGB die ordentliche (fristgebundene) Kündigung und mit den §§ 543, 569 BGB die außerordentliche (fristlose) Kündigung. Der wohl häufigste Grund ist die Eigenbedarfskündigung, aber auch regelmäßig unpünktliche oder versäumte Mietzahlungen sind gerechtfertigte Gründe. Die Kündigung wegen Eigenbedarf unterliegt gewissen Bedingungen die der Vermieter beachten muss. Die Voraussetzungen für Eigenbedarf erfüllen Familienmitglieder und Hausangehörige wie Pflegekinder oder Pflegepersonal, bei Verwandten wie Onkel oder Tanten wird hingegen meist ein Nachweis der besonderen Bindung zum Vermieter eingefordert. Der Vermieter, oder die Person für die der Eigenbedarf angemeldet wurde, muss sich nicht in einer Notlage befinden, vernünftige und nachvollziehbare Gründe sind ausreichend. Zur Klärung bei Fragen über Mietvertragskündigungen ist ein Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Mietrecht der richtige Ansprechpartner.

Die Räumungsklage

In aller Regel wird nach einer Wohnungskündigung der Mieter fristgerecht ausziehen. Ein unwilliger Mieter, die gibt es leider immer wieder, nutzt die Frist jedoch nicht zum Auszug, er bleibt. In diesem Fall bleibt dem Vermieter nur der Weg der Räumungsklage. Dem Mieter muss jedoch zuerst noch einmal eine letzte Chance in Form einer Nachfrist gesetzt werden. Erst nach dieser zweiten und erfolglosen Fristsetzung kann Klage eingereicht werden. Ein Gerichtsvollzieher wird dann ermächtigt die Wohnung räumen zu lassen. Sollten Sie mit so einer Situation konfrontiert sein, so kontaktieren Sie unverbindlich einen Anwalt für Mietrecht in Radibor .

Der Mieter kündigt den Mietvertrag

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Handelt es sich um einen unbefristeten Mietvertrag gelten die üblichen Kündigungsfristen. Diese Fristen sind gesetzlich geregelt und betragen drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal. Soll bei einer Kündigungsfrist der angefangene Monat mitzählen, so muss die Kündigung bis zum dritten Werktag des Monats beim Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung eingegangen sein. Eine Kündigung durch den Mieter, unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist, bedarf keines Grundes. Im Schreiben muss das Wort Kündigung enthalten sein und es muss vom Mieter handschriftlich unterschrieben werden. Für Wohngemeinschaften gilt hier: Jeder, dessen Unterschrift im Mietvertrag steht, muss auch das Kündigungsschreiben unterschreiben um es wirksam zu machen. Eine Kündigung per SMS, mail oder Fax mag zwar verlockend und schnell sein, wirksam ist dies jedoch nicht. Gültig ist die schriftliche Kündigung nur, wenn sie per Post oder persönlich übergeben wird. Möchte man sicherstellen, dass der Empfänger das Schreiben erhalten hat, so ist die persönliche Übergabe oder das Einschreiben mit Rückschein zu wählen. Um ganz rechtssicher vorzugehen, ist bei persönlicher Übergabe auch darauf zu achten, dass der Empfang der Kündigung schriftlich quittiert wird. Dies ist dann besonders wichtig, wenn man nicht riskieren möchte, dass sich die Kündigungsfrist verlängert. Jedoch liefert nicht nur die korrekte Einhaltung der Kündigungsform Grund zu Zerwürfnissen. Fragen über Abnutzung oder gar Beschädigung des Wohnraums, sind zu klären und in wessen Verantwortung die Reparatur fällt. Eine harmonische Übergabe der Wohnung ist folglich nicht immer der Fall. An der Abnahme der Mietwohnung hängt, als Druckmittel des Vermieters, meist die Rückzahlung der Mietkaution. Regulär ist zwar ursprünglich der Vermieter zuständig für Schönheitsreparaturen. Im Mietvertrag kann dies jedoch wenigstens teilweise anders vereinbart werden. Dies geschieht dann über sogenannte Kleinreparatur- oder Schönheitsreparaturklauseln. Damit kann der Mieter verpflichtet werden, Kleinreparaturen bis zu max. 100 Euro pro Rechnungsbetrag zu tragen. Ob getroffene Vereinbarungen im Mietvertrag rechtens sind, kann ein Mieter bei einem Anwalt oder Fachanwalt für Mietrecht erfahren. Das Geld ist hier gut angelegt, da es eventuelle Prozesskosten reduziert und außerdem viel Ärger spart. Auf anwaltssuche.de erhalten Sie die Möglichkeit einer unverbindlichen Kontaktaufnahme mit einem Anwalt oder Fachanwalt in Radibor, die für Sie als Mandant gratis ist.

Mietwucher - unerschwingliche Mietforderungen

Sucht man Informationen über Mietwucher, findet man diese im Strafgesetz § 291. Wucher umfasst demnach alles, was das finanzielle Ausnützen einer Person bedeutet, die, durch z.B. eine Notlage, oder auch nur durch Unerfahrenheit, im Nachteil ist. Prinzipiell darf ein Vermieter natürlich eine Mieterhöhung festlegen. Dies darf jedoch in drei Jahren nur einmal vorgenommen werden und in vielen Städten muss der Vermieter hierbei auch eine sog. Kappungsgrenze von 20 oder sogar 15 Prozent einhalten. Selbstverständlich muss sich die Miete an der ortsüblichen Vergleichsmiete orientieren. Eine Mietpreisüberhöhung ist dann erreicht, wenn die geforderte Kaltmiete des Vermieters 20 % des örtlichen Mietspiegels übersteigt. Zeigt ein Mietpreisvergleich mit ähnlichen Mietobjekten der Umgegend eine überteuerte Miete von über 50 % so spricht man von Mietwucher. Wichtig bei Mietwucher ist auch der Umstand der Zwangslage, etwa dass Mieter die überteuerten Wohnungen mieten mussten, da sie keine Alternative hatten. Dies ist in der Praxis meist schwer nachweisbar. Ein nahezu bahnbrechender Lichtblick gegen das Treiben von Miethaien bietet ein Urteil des Landgericht Hamburg nach insgesamt fünf Jahren Streit. Im betroffenen Fall ging es um reparaturbedürftige Wohnungen, die dem Job-Center Hamburg für Harzt-IV Empfänger vermittelt wurden. Nach Veröffentlichung der Zustände reichte das Amt Klage ein und bekam Recht. Das Ergebnis sprach sich eindeutig für den Kläger aus und verurteilte den Vermieter zu 52.000 Euro Rückzahlung sowie einer Zahlung von angefallenen Zinsen auf die zu viel bezahlte Miete. Die Mieten waren entsprechend den vergleichsüblichen Mieten anzupassen. Wichtig ist dieses Urteil für alle Benachteiligten, die in derlei Notlage geraten. Abschließend sei zu diesem Thema noch einmal gesagt, dass Miethaie meist ganz schamlos eine Notsituation ihrer Opfer ausnutzen. Als Betrogener fühlt man sich oft auch noch schuldig, da man mit der Unterschrift seine Zustimmung signalisiert hatte und sich unter Druck setzen ließ. Informieren Sie sich unverbindlich bei einem Anwalt oder Fachanwalt für Mietrecht ob es eine Möglichkeit gibt Ihre Situation für Sie zu verbessern. Erkennt das Gericht am Ende den Mietwucher an, so ist alles Unterschriebene nichtig und der geschlossene Vertrag ungültig. Machen Sie sich kundig bei ein Anwalt oder einer Anwältin ob in Ihrem Fall die Miete zu mindern ist. Lassen Sie sich beraten von einem Anwalt oder einer Anwältin über die richtige Vorgehensweise bei einer Minderung. Durch kompetente Mietrechtsberatung eines Anwaltes oder einer Anwältin gehen Sie richtigen Weg bei einer Mietminderung. Achten Sie auf die eine korrekte Beseitigungsfrist, die Ihnen Ihre Anwalt nennen kann.

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