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Anwalt Mietrecht Rheine

Anwälte für Mietrecht, die im Umkreis von Rheine Mandate annehmen

Bernd Gräwer

Fachanwalt für Familienrecht
An der Stadtkirche 8, 48431 Rheine
in 3.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht

Ann-Christin Müller

Fachanwalt für Familienrecht
Neuenkirchener Straße 14, 48431 Rheine
in 3.1 km Entfernung
Schwerpunkte: Arztrecht, Familienrecht, Medizinrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Mietrecht

Bernd Stommer

Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Elbersstraße 2-4, 48282 Emsdetten
in 14.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Arzthaftungsrecht, Arztrecht, Gesellschaftsrecht, Krankenhausrecht, Medizinrecht, Wohnungseigentumsrecht, Mietrecht, Eigentümergemeinschaftsrecht

Bernhard Richter

Fachanwalt für Familienrecht
Weberstaße 25, 49477 Ibbenbüren
in 16.8 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Reiserecht, Versicherungsrecht, Mietrecht

Joachim Peters

Marktstraße 2, 48369 Saerbeck
in 17.2 km Entfernung
Schwerpunkte: Kaufrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Zivilrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht, Speditionsrecht

Jürgen Brandstädter

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Familienrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Münsterstraße 22, 48565 Steinfurt
in 18.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Verkehrszivilrecht, Familienrecht, Versicherungsrecht, Baurecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Scheidungsrecht, Unterhaltsrecht, Sorgerecht, Umgangsrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Betriebsverfassungsrecht, Verkehrsunfallrecht, Verkehrsstrafrecht, Mietrecht, Immobilienrecht, Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht

Rudolf Diekmann

Flintenstraße 12, 48565 Steinfurt
in 18.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Handelsrecht, Architektenrecht, Baurecht, Mietrecht und Pachtrecht, Mietrecht, Pachtrecht, Versicherungsrecht, Haftpflichtrecht, Inkassorecht, Kaufrecht, Werkvertragsrecht, Verkehrsrecht, Verkehrszivilrecht


Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (519 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Infos zu Anwälte Mietrecht in Rheine
Anwalt Mietrecht Rheine

Keine Scheu, sich beim Mietvertrag beraten zu lassen

Ein Blick auf die Angebote für Mietwohnungen macht deutlich, dass das Angebot in vielen Städten stark eingeschränkt ist. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Bei näherer Betrachtung sind Vertragsbestandteile im Nachhinein schlecht. Ein Unterschrift unter den Vertrag zu setzen setzt voraus diesen auch zu verstehen, was nur mit ausreichender Zeit möglich ist. Einer sofortigen Unterschrift unter den Mietvertrag ist abzuraten. Lassen Sie sich von einem Experten beraten. Legen Sie besonderes Augenmerk auf Mietverträge, die eine automatische Steigerung der Miete vorsehen, bei so genannten Staffelmietverträgen. In den letzten Jahren hat sich eine Stärkung der Position des Mieters durchgesetzt. Was sind Ihre Obliegenheiten bei der Mietsache? Dies Frage gilt es zu klären. Familien mieten eine Wohnung oft über eine lange Zeit, weswegen ein reibungsloser Anfang wichtig ist. Guter Rat ist gefragt, mit dem man gute Entscheidungen treffen kann.

Wenn es während der Mietzeit Ärger gibt - ein Anwalt für Mietrecht unterstützt Sie!

Sicherlich, es ist gut möglich, dass Sie in eine problematische Situation geraten, während Sie in einem Mietvertrag sind. Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten können auftreten, wenn sich eine Partei gerne mal daneben benimmt. Eine ständig defekte Satellitenanlage oder Feuchtigkeitsprobleme oder eine unzuverlässige Heizung sind auch möglich. Ab wann ist eine Mietminderung möglich? Welche Kürzung ist im besonderen Fall rechtens? Ein Balkon, der wegen streunender Katzen nicht nutzbar ist zieht nach einem Urteil des Amtsgerichtes Bonn eine Minderung von 15% nach sich. Ihnen ist ein Kündigungsschreiben zugegangen. Jetzt gilt es aufzupassen. Darf der Vermieter Ihnen einfach wegen Eigenbedarf kündigen? Ist Ihnen bewusst was nun zu tun ist, akzeptieren oder hinterfragen? Frage über Fragen, die niemand besser behandeln kann als ein Rechtsanwalt für Mietrecht.

Miete mindern, aber wie? Ein fachkundiger Anwalt steht Ihnen an der Seite.

Beeinträchtigt ein Mangel, den der Mieter nicht selber zu verantworten hat und der neu auftritt, den Gebrauch einer Mietwohnung kann die Miete gemindert werden. Machen Sie sich kundig bei ein Anwalt oder einer Anwältin ob in Ihrem Fall die Miete zu mindern ist. Ausschlag gebend ist, was bei Mietvertragsabschluss als vertragsgemäß vereinbart wurde. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Wasserschaden oder ein starker Schimmelbefall die Wohnung unbewohnbar macht. Unerhebliche Einschränkungen führen allerdings nicht zu einer Mietminderung. Minimieren Sie das Risiko für sich durch den Rat eines versierten Anwaltes oder einer Anwältin. Hier ist also Vorsicht und anwaltlicher Rat gefragt. „Nur wer schreibt der bleibt“. Das belegt, dass Sie Ihren Vermieter informiert haben und er die Gelegenheit zur Mängelbeseitung hatte. Welche Fristsetzung dabei zu wählen ist, ist vom Einzelfall abhängig. Leider kommt es vor, dass ein Vermieter nicht Reaktion auf eine Mängelanzeige reagiert. Was tun? Es tritt nun das „Recht zur Selbstbeseitigung“ ein und der Mieter kann notfalls einen Vorschuss auf die zu erwartenden Kosten gerichtlich einklagen. Welcher Weg im Einzelfall zielführend die Wohnung wieder schnell in einen bewohnbaren Zustand bringt, kann ein Rechtsanwalt kompetent und zuverlässig einschätzen.

Kündigung des Mietvertrages

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Steht im Mietvertrag die gesetzliche Kündigungsfrist, so ist dieser drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal zu kündigen. Der laufende Monat zählt bei der Frist mit, wenn die Kündigung bis zum dritten Werktag den Vermieter erreicht hat. Es ist ausreichend in seinem Schreiben die Kündigung der Mietsache auszusprechen. Nicht sehr publik ist vielleicht die Tatsache, dass eine Kündigung ohne Grund abgegeben werden darf. Auf keinen Fall darf die handgeschriebene Unterschrift fehlen soll der Vertrag wirksam sein. Sonderfall bei Wohngemeinschaften und ähnlichem: Hier muss jeder unterschreiben, der seinerseits den Mietvertrag unterzeichnet hat! Genauso wichtig wie die inhaltliche Form ist die Art und Weise der Übermittlung: Eine Kündigung per Fax; Mail oder gar SMS ist nicht rechtens. Die Form der schriftlichen Verfassung der Kündigung ist nach wie vor zwingend. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Kündigung per „Einschreiben mit Rückschein“ sendet. Will man kein Risiko eingehen,kommt man um die persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens an den Vermieter nicht herum. Hierbei muss man jedoch ebenfalls auf das schriftliche Bestätigen des Erhalts achten. Möchte ein Mieter das Mietverhältnis schnell beenden, muss Form, Inhalt, Übermittlung und Zeitpunkt des Kündigungsschreibens passen. Nicht nur die korrekte Einhaltung der Kündigungsform kann zu Zerwürfnissen führen. Die Kaution wird hier oft zum Schlüsselelement. Der Mieter möchte sie schnellstmöglich zurück, der Vermieter will sie zurückbehalten bis alles nach seiner Meinung vom Mieter ordentlich geregelt und saniert ist. Die beiden Vertragsparteien sind hier oft gegensätzlicher Meinung. Jede Partei versucht dann seine Druckmittel möglichst effektiv einzusetzen; beispielsweise Billig-Farbe für die Wände zu benutzen oder die Kaution herauszuzögern. An dieser Stelle sei gesagt, dass der Vermieter einer Wohnung im Normalfall für Schönheitsreparaturen zuständig ist. Ahnen Sie, dass es bei Ihnen zu solchen Streitigkeiten kommen kann oder gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen, holen Sie sich Rat von einem Anwalt für Mietrecht. Für seine Beratung bekommt der Anwalt ein Honorar, dieses jedoch ist gut angelegt, denkt man an eventuell aufkommende Prozesskosten, die man sich bei einer friedlichen Lösung spart. Die Kontaktaufnahme über anwaltssuche.de ist unverbindlich und kostenfrei.

Mietwucher

Im StGB unter §291 finden sich die relevanten Stellen zum Mietwucher. Wucher umfasst, so ist es in diesem Paragraphen beschrieben, alles was das finanzielle Ausnützen einer Person betrifft, die durch z.B. einer Notlage oder auch nur durch Unerfahrenheit im Nachteil ist. Übrigens ist hier nicht nur der Mietwucher geregelt, sondern auch Wucher bei der Kreditvergabe oder bei der Bereitstellung von sonstigen Leistungen. Der Wucher mit Bezug auf das Mietrecht betrifft meist eine überteuerte Miete. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Um von Mietwucher zu sprechen muss zur überteuerten Wohnung noch ein zweiter Grund gegeben sein, wie das Ausnützen einer Zwangslage, da es keine günstigere passende Alternative gab. In der Praxis ist dies jedoch oft nicht so einfach zu belegen. Ein nahezu bahnbrechender Lichtblick gegen das Treiben von Miethaien bietet das Urteil des Landgerichts Hamburg nach insgesamt fünf Jahren Streit. Im vorliegenden Fall, wurden vom Job-Center Hamburg überhöhte Mieten für Wohnungen von Hartz-IV-Empfängern bezahlt. Das Job-Center klagte und bekam Recht. Nach der Rechtsprechung musste der Vermieter 52.000 Euro zurücküberweisen inklusive der Zinsen. Selbstredend sind die Mieten den Umgebungsmieten anzugleichen. Wichtig ist dieses Urteil für alle Benachteiligten, die in derlei Notlage geraten. Wer in eine Zwangslage gerät, kann leicht Opfer von Miethaien werden. Denen ist es im Nachhinein dann fast peinlich, den Mietvertrag unterschrieben zu haben. Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und fechten Sie solche Verträge an. Nur so kommen Sie aus dieser Falle wieder heraus. Vertrauen Sie dem Gesetz! Erkennt das Gericht auf Mietwucher an, sind Sie alle Vereinbarungen auf einen Schlag los.

Gibt es wichtige Fristen bei den Nebenkosten?

Ein Ausgleich der Nebenkosten an den Vermieter muss nicht unbedingt sein. Ob, und wenn ja welche Nebenkosten zu begleichen sind muss im Mietvertrag stehen. Für den Fall, dass man sich darüber einig wird, können die Nebenkosten auch über einen fixen Betrag abgegolten werden. Damit ist alles geregelt. Ohne vertragliche Vereinbarung können keine Nebenkosten abgerechnet werden. In der Regel läuft ein Abrechnungszeitraum von Januar bis Dezember. Spätestens nach 12 Monaten muss dem Mieter eine Nebenkostenabrechnung vorliegen. Erstellt der Vermieter bis dahin keine Abrechnung, verfallen Ansprüche an den Mieter. Für den Mieter sieht es besser aus, da dieser zu hohe Kosten auch danach zurück fordern kann. Eine rechnerische Überprüfung muss auch durch den Mieter möglich sein, nicht nur durch einen Fachmann. Auf welche Wohnung wurden welche Kosten nach welchem Schlüssel vorgenommen? Dies muss aus der Nebenkostenabrechnung klar hervorgehen. Auch die Vorauszahlungen müssen in korrekter Höhe enthalten und berücksichtigt werden. Hier eine Liste was berechnet werden darf. Heizungs- und Warmwasserkosten zählen zu den Kosten gemäß Betriebskostenverordnung oder Gartenpflege und Hausmeisterkosten. Erbpachtzinsen fallen nicht unter die Betriebskosten oder die Installation von Feuerlöschern, deren Wartungskosten allerdings wieder umlagefähig sind.

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