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Anwalt Mietrecht Waltenhofen

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Rechtsanwalt Wolfgang Hartmann Kempten
Rechtsanwalt Wolfgang Hartmann
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
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Rechtsanwalt Ulrich Baur Füssen
Rechtsanwalt Ulrich Baur
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Arbeitsrecht
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (478 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwalt Mietrecht Waltenhofen

Mietvertrag, ein Anwalt kann helfen

Ein Blick auf die Angebote für Mietwohnungen macht deutlich, dass das Angebot in vielen Städten stark eingeschränkt ist. Hat man einmal etwas gefunden ist die Entscheidung oft zu rasch gefallen. Bei näherer Betrachtung sind Vertragsbestandteile im Nachhinein schlecht. Nehmen Sie es sich heraus einen Mietvertrag mit Aufmerksamkeit und Ruhe durchzuarbeiten: dies ist Ihr Recht, Wie bei jeder Entscheidung gilt auch hier: kühlen Kopf behalten und den Druck den man auf Sie ausüben will zurückweisen. Lassen Sie sich von einem Experten beraten. Seien Sie Aufmerksam, wenn der Mietvertrag eine jährliche Steigerung der Miete vorsieht ebenso bei pauschalierter Abrechnung der Nebenkosten. Das Mietrecht wurde in den letzten Jahr derart verändert, dass die Position des Mieters gestärkt wurde. Ein Rechtsanwalt ist in der Lage Ihnen die Situation darzulegen und Ihnen den Vertrag zu erklären. Mindestens ebenso wichtig: Ein Mietverhältnis, besonders wenn es auf lange Zeit angelegt ist, braucht Vertrauen und hat einen guten Start verdient. Dabei gehört ein klare Sicht auf die Dinge unbedingt dazu.

Wenn es während der Mietzeit Ärger gibt - ein Anwalt für Mietrecht unterstützt Sie!

Während der Laufzeit einer Mietwohnung ist immer mal wieder Ärger möglich. Nicht nur das Verhältnis zum Eigentümer, der Ihnen die Wohnung oder das Haus vermietet hat, sondern auch mit der Nachbarschaft kann es zu Problemen kommen. Grillt der Nachbar ständig oder belästigt er durch Zigarettenrauch? Solche vermeintliche Belanglosigkeiten beschäftigt oft die deutschen Gerichte. Ist eine Mitminderung gerechtfertigt? Darf die Miete gekürzt werden? Wenn ja, in welcher Höhe? Ihnen ist ein Kündigungsschreiben zugegangen. Jetzt gilt es aufzupassen. Was ist, wenn der Vermieter eine Verwertungskündigung ausspricht?? Welche Punkte müssen Sie in einem solchen Fall berücksichtigen? Frage über Fragen, die niemand besser behandeln kann als ein Rechtsanwalt für Mietrecht.

Sie glauben, dass Ihnen eine Mietminderung zusteht? Holen Sie sich Rat bei einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin

Viele Gründe gibt es die Miete zu mindern – defekte Aufzüge, extremer Baulärm oder Schädlingsbefall. Der Vermieter wird auf Ihr Anliegen sich bereitwilliger reagieren wenn Sie sich im vornherein anwaltlichen Rat geholt haben. $536 BGB zur „Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln“ legt fest das die miete bei eingeschränkter Tauglichkeit gemindert werden kann Die Miete kann zum Beispiel herabgesetzt werden, wenn es die elektrische Ausstattung einer Wohnung verbietet gleichzeitig Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Eine defekte Lampe im gemeinschaftlichen Flur ist nicht als Mietmangel einzustufen, sondern hier handelt es sich um einen sog. Bagatellschaden. Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Unter Umständen ist es richtig zunächst mit dem Vermieter über die drohende Mietminderung zu verhandeln. „Nur wer schreibt der bleibt“. Das belegt, dass Sie Ihren Vermieter informiert haben und er die Gelegenheit zur Mängelbeseitung hatte. Achten Sie auf die eine korrekte Beseitigungsfrist, die Ihnen Ihre Anwalt nennen kann. Bleibt der Vermieter untätig und beseitigt den Mietmangel trotz Anzeige nicht, hat der Mieter mehrere Optionen. Nun kann entweder die Miete gemindert werden oder der Schaden durch den Mieter beseitigt werden mit dem Verlangen des Aufwendungsersatzes vom Vermieter. Über das genaue „Wie“ und „Wann“ gibt Ihnen ein Anwalt in Ihrer Umgebung Rat.

Kündigung des Mietvertrages

Strebt man die Kündigung seines Mietvertrages an sollte man seinen Inhalt genau kennen. Ist der Mietvertrag unbefristet geschlossen worden, wie meist üblich, so gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende oder zum Quartal. Der laufende Monat zählt bei der Frist mit, wenn die Kündigung bis zum dritten Werktag den Vermieter erreicht hat. Lediglich das Wort Kündigung der Mietsache ist in einem Kündigungsschreiben unerlässlich. Was viele nicht wissen: Einen Grund für den Auszug muss der Mieter nicht angeben. Nicht vergessen werden darf hingegen die handgeschriebene Unterschrift! Für Wohngemeinschaften gilt hier: Jeder, der im Mietvertrag steht, muss auch das Kündigungsschreiben unterschreiben um es wirksam zu machen. Die Art und Weise der Kündigungsübermittlung ist wichtig. Eine WhatsApp, ein Fax oder SMS entsprechen nicht der Formerfordernis. Es gilt die schriftliche Form, persönlich oder per Post überbracht. Empfohlen wird für den Postweg die „Einschreiben mit Rückschein“ Variante. Ist es dem Mieter möglich das Kündigungsschreiben persönlich abzugeben, so ist das der zuverlässigste Weg. Die Unterschrift des Empfängers für den Erhalt ist auch hier nicht zu vergessen. Hat man alles bedacht und alle Formalien beachtet, ist die Kündigung schnellstmöglich zu erzielen. In Bezug auf den Auszug eines Mieters wird jedoch nicht nur um die Kündigung an sich bzw. den Auszugszeitpunkt gestritten. Vielmehr sorgen Themen über die Abnutzung des Mietgegenstandes zu Auseinandersetzungen. Was ist normale Abnutzung, wo fängt die Beschädigung an. Wer ist für Reparaturen zuständig. Gerade beim Auszug kommt zu Tage, wie unterschiedlich die Meinungen von Mieter und Vermieter tatsächlich sein können. Das Zurückhalten der Kaution oder die nur oberflächliche und mit minderwertigen Materialien erledigten Reparaturen sind hier typische Verhaltensweisen. Noch ein Tipp für die neue Wohnung: Normalerweise ist der Vermieter verpflichtet, Schönheitsreparaturen wie das Streichen von Wänden, durchzuführen. Fühlt man sich benachteiligt und findet alleine keinen Weg aus den Differenzen mit seinem Vermieter oder Mieter, so ist der Gang zum Anwalt für Mietrecht angebracht. Für seine Beratung bekommt der Anwalt ein Honorar, dieses jedoch ist gut angelegt, denkt man an eventuell aufkommende Prozesskosten, die man sich bei einer friedlichen Lösung spart. anwaltsuche.de hilft Ihnen sparen, indem wir Ihnen eine kostenlose Kontaktaufnahme zu einem Anwalt ermöglichen.

Überhöhte Miete

Das Strafgesetzbuch enthält den Paragraphen 291 Mietwucher. Wucher umfasst, so ist es in diesem Paragraphen beschrieben, alles was das finanzielle Ausnützen einer Person betrifft, die durch z.B. einer Notlage oder auch nur durch Unerfahrenheit im Nachteil ist. Übrigens ist hier nicht nur der Mietwucher geregelt, sondern auch Wucher bei der Kreditvergabe oder bei der Bereitstellung von sonstigen Leistungen. Im Mietrecht bezieht sich Wucher meist auf die veranschlagte Miete. Ein Vergleich von Mietpreisen zeigt rasch ob ein Mietwucher vorliegt, wenn die ortsübliche Vergleichsmiete deutlich unter der festgesetzten Miete liegt. Um den Tatbestand des Mietwuchers zu erfüllen, ist jedoch nicht nur die überteuerte Miete ausreichend. So muss z.B. nachgewiesen sein, dass die Unerfahrenheit des Mieters ausgenützt wurde. Oft ist gerade dies schwer nachzuweisen. Fünf Jahre dauerte ein hamburger Rechtsstreit, der mit einem Urteil endete, das für gerechtere Mieten sorgen soll. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die das Job-Center Hamburg bezahlte. Das Job-Center klagte und bekam Recht. Die Urteilsverkündung besagt, dass das Unternehmen, welches die katastrophalen Wohnungen vermietete, nicht nur 52.000 Euro zurücküberweisen musste, sondern zusätzlich Zinsen darauf zu zahlen hatte. Außerdem wurde es verpflichtet, die Mieten auf ein angebrachtes Maß zu senken. Das Urteil könnte auch insofern wegweisend sein, da immer mehr Flüchtlinge, die hier Asyl beantragen und ohne Arbeit sind, künftig Hartz IV beziehen und sich vermutlich öfters in einer ganz ähnlichen Situation wie die Betroffenen in diesem Fall befinden werden. Miethaie nutzen meist ganz schamlos eine Notsituation ihrer Opfer aus. Sich aus Scham dieser Situation nicht entgegenzustellen, wäre nun falsch reagiert. Trotzdem ist es wichtig, sich zu wehren und den gemachten Fehler zu korrigieren. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist alles Unterschriebene nichtig und der geschlossene Vertrag ungültig.

Wann sind Nebenkosten fällig?

Nebenkosten sind nicht automatisch zu zahlen. Ob, und wenn ja welche Nebenkosten zu begleichen sind muss im Mietvertrag stehen. Die Nebenkosten müssen nicht unbedingt aufgeschlüsselt werden, eine Pauschbetrag ist auch möglich. Eine Auflistung ist dann nicht mehr nötig. Wenn im Mietvertrag nichts zu den Nebenkosten geschrieben steht, sind diese nicht fällig. Diese Variante wird nicht oft angewendet. Nach einer Abrechnungsfrist von 12 Monaten hat der Vermieter drei Jahre Anspruch auf die Abgeltung. Danach sind sie verjährt. Danach können keine Nebenkosten mehr berechnet werden. Der Mieter hat Anspruch auf die volle Rückzahlung der geleisteten Vorauszahlungen. Der Vermieter ist dazu verpflichtet die Nebenkosten so zu gestalten, dass sie verstanden werden kann. In den Nebenkosten enthalten sind Gebäudekosten und Wohnungskosten. Der Schlüssel für die Aufteilung muss klar erkennbar sein. Vorausgegangene Zahlungsleistungen enthält die Abrechnung natürlich auch. Was sind umlagefähige Nebenkosten? Der Schornsteinfeger oder Kosten für den Empfang von Fernsehsendungen gehören dazu, wie natürlich auch Energiekosten oder Verbrauchskosten. Hausreinigung und Ungezieferbekämpfung sind auch zu nennen. Prozesskosten des Vermieters für Mietzahlungsklage trägt dieser alleine, nicht alle Mieter. Auch trägt dieser Darlehenszinsen für Heizöl.

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