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Sexualstrafrecht: Kurzüberblick

Letzte Aktualisierung am 2016-11-09 / Lesedauer ca. 1 Minute
Ein mit dem Sexualstrafrecht einhergehendes Sexualstrafverfahren ist in der Regel für alle Beteiligten äußerst belastend und kann meist kaum zur vollständigen Zufriedenheit beendet werden. Denn anders als bei Vorwürfen wie Steuerhinterziehung, Unterschlagung, Diebstahl oder ähnlichem gibt es im Sexualstrafrecht in den vielen Fällen wenige bis gar keine Beweise und selten verwertbare Gutachten. Das führt dazu, dass oftmals "Aussage gegen Aussage" steht und der Ausgang eines Verfahrens nicht selten von der Bewertung einer einzigen Zeugenaussage abhängt. Wie überall im Rechtswesen unterliegen auch die Regelungen im Sexualstrafrecht der permanenten Beobachtung. Im Herbst 2016 wurde das Sexualstrafrecht umfangreich reformiert - zugunsten der Opfer.

Die Reform im Sexualstrafrecht: "nein heißt "nein"

Es wurde lange diskutiert über die Reformierung im Sexualstrafrecht unter der Überschrift "nein heißt nein". Neu ist nun, dass eine ausdrückliche oder unmissverständliche Willensbekundung reicht, um gegen einen vermeintlichen Täter strafrechtlich vorgehen zu können - davor musste als Straftatsvoraussetzung Gewalt oder die Androhung von Gewalt vorliegen. Nummehr reicht ein "nein" oder auch ein Kopfschütteln aus. Strafrechtlich verfolgt werden kann nunmehr auch offiziell die sexuelle Belästigung. Damit sind Übergriffe gemeint, die zwar sexueller Natur sind, aber z.B. keine Vergewaltigung darstellen. Ausländer, die wegen sexueller Belästigung oder anderen sexuellen Delikten verurteilt wurden, können leichter bzw. schneller ausgewiesen werden.

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