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Sexualdelikte verlangen viel Fingerspitzengefühl

Gegenstand einer Vergewaltigung

Ein Vergewaltiger missachtet massiv das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung - mit schlimmen Auswirkungen: Das Opfer trägt quasi immer schwere physische und psychische Schäden davon. Deshalb ist Vergewaltigung eine Straftat, der rigoros nachgegangen wird. Besonders verwerflich sind im moralischen wie rechtlichen Sinne sexuelle Übergriffe auf Kinder.

Quote der Falschbezichtigungen

Die Beweisbarkeit einer Vergewaltigung ist immer der Knackpunkt eines entsprechenden Prozesses. Die Quote falscher Beschuldigungen ist - vermutlich deshalb - ziemlich hoch. So schätzen Experten den Anteil falscher Bezichtigungen auf 30 bis sogar 60 Prozent. Mit verheerenden Folgen: Ein einmal angeklagter Täter wird quasi für immer als "Vergewaltiger" abgestempelt - auch wenn er klipp und klar freigesprochen wurde. Aber diese Quote ist natürlich auch für tatsächliche Opfer entsetzlich: Wem wirklich schlimme Gewalt angetan wurde, muss im Prozess nicht nur detailliert peinliche Fragen beantworten, sondern auch noch bei jeder Antwort glaubhaft "demonstrieren", dass man wirklich die Wahrheit sagt.

Wer kann wirklich helfen?

Nun, die Entscheidung, wie man sich nach einer Vergewaltigung verhält, kann niemandem abgenommen werden. Generell hat jedes Opfer Anspruch auf Schmerzensgeld. Wird ein Täter rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, kann er anderen Personen keine Gewalt mehr antun - zumindest eine gewisse Zeit lang. Allerdings muss auch klar sein: Wer sich für den rechtlichen Weg entscheidet, der braucht einen erfahrenen, einfühlsamen Experten.

Unschuldig beschuldigt

Dies gilt im gleichen Maße für zu Unrecht beschuldigte Personen: Nur mit fundierten Rechtskenntnissen lassen sich vor Gericht jegliche Zweifel ausräumen.

Fairer Prozess auch für Täter

Nicht zuletzt haben auch Täter ganz klare Rechte, insbesondere das Recht auf einen fairen Prozess, wofür man in jedem Fall einen guten Anwalt benötigt.

Update: Nein heißt nein

In aller Munde war im Herbst 2016 die Reformierung des Sexualstrafrechts. Neu ist, dass bereits Weinen oder das stumme Wehren als "gegen den Willen" zu bewerten ist und nicht erst angedrohte oder ausgeübte Gewalt. Neu ist ebenfalls, dass das so genannte Antanzen strafrechtlich verfolgt werden kann (siehe Vorfälle in der Silvesternacht 2015/2016). Zudem können nunmehr auch sexuelle Belästigungen nachgegangen werden, die keine Vergewaltigung darstellen. Und nicht zuletzt erleichtert das neue Gesetz die Ausweisung von entsprechend straffällig gewordenen Ausländern. Vertrauen Sie auf einen erfahrenen Fachmann und kontaktieren Sie gleich hier unverbindlich einen erfahrenen Anwalt für Strafrecht.

Letzte Aktualisierung am 2016-10-26

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