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Rechtsanwälte und Kanzleien für Arbeitsrecht in Neubrandenburg finden

Anwälte für Arbeitsrecht, die in Neubrandenburg Mandate annehmen

Symbolbild Rechtsanwalt

Gudrun Albrecht

Tilly-Schanzen-Straße 15, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Baurecht, Bauträgerrecht, Familienrecht, Erbrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Arbeitsrecht, Kindschaftsrecht, Kündigungsschutzrecht, Scheidungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Jens Beyer

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Friedrich-Engels-Ring 46, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Baurecht, Architektenrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Werkvertragsrecht, Grundstücksrecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht, Kapitalanlagenrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Detlef Eifler

Am Pferdemarkt 3, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Erbrecht, Rentenversicherungsrecht, Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Katharina Frank-Weichelt

Tilly-Schanzen-Straße 15, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Sozialhilferecht, Zivilrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Berit Gardelegen

Mozartstraße 17, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Rentenversicherungsrecht, Schwerbehindertenrecht, Pflegeversicherungsrecht, Arzthaftungsrecht, Arbeitsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Torsten Göttlich

Fachanwalt für Insolvenzrecht
Südbahnstraße 1, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Insolvenzrecht, Versicherungsrecht, Verkehrszivilrecht
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Volker Jeske

Friedrich-Engels-Ring 7, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Jugendstrafrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Scheidungsrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Strafrecht, Vertragsrecht
Symbolbild Rechtsanwalt

Enrico Kahl

Fachanwalt für Familienrecht
Goethestraße 1, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Baurecht, Erbrecht, Gebührenrecht der Rechtsanwälte, GmbH-Recht, Mietrecht und Pachtrecht, Internetrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Arbeitsrecht, Sozialhilferecht, Versicherungsrecht
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Joachim Kahl

Goethestraße 1, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Baurecht, Gebührenrecht der Rechtsanwälte, GmbH-Recht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrsunfallrecht, Handelsvertreterrecht
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Dietmar Kernchen

Ziegelbergstraße 40, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Steuerstrafrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht
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Ralph-Jörn Kurschus

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Ziegelbergstraße 35, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Steuerrecht, Kreditrecht, Verbraucherkreditrecht
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Gero Lange

Fachanwalt für Familienrecht
Südbahnstraße 17, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
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Silke Mettner

Fritz-Reuter-Straße 2, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Familienrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
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Hermann Ohlemacher

Tilly-Schanzen-Straße 17, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht
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Tom Pissarek

Fachanwalt für Arbeitsrecht
Gartenstraße 2 a, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Mediation, Verkehrszivilrecht, Strafrecht
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Carsten Röhler

Tilly-Schanzen-Straße 15, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Erbrecht, Arbeitsrecht, Gewerbemietrecht, Kaufrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Immobilienrecht, Inkassorecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Zwangsvollstreckungsrecht
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Sebastian Schwarz

Fachanwalt für Verkehrsrecht
Woldegker Straße 27, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Arzthaftungsrecht, Haftpflichtrecht, Verkehrszivilrecht, Versicherungsrecht, Versicherungsvertragsrecht, Vertragsrecht
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Hagen Schäfer

Fritz-Reuter-Straße 5, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Insolvenzrecht, Markenrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Urheberrecht, Soldatenrecht, Wirtschaftsrecht, Inkassorecht
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Torsten Werner

Südbahnstraße 10, 17033 Neubrandenburg
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Ausländerrecht, Internetrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht, Strafrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Zivilrecht

Infos zu Anwälte Arbeitsrecht in Neubrandenburg
Besprechung Leistungsvereinbarung
Besprechung Leistungsvereinbarung ©freepik - mko

Arbeitsrecht – ein Überblick

Das Arbeitsrecht ist verteilt auf mehrere Gesetzbücher. Eine Schwangere wird z.B. durch den Mutterschutz geschützt. Auch die Elternzeit ist gesetzlich geregelt. Ebenso gibt es gesetzliche Sicherheit bei Arbeitsunfähigkeit, oder wenn man Altersteilzeit für sich beanspruchen möchte. Gesetzlich geregelt sind auch die Berufsgenossenschaften durch das Sozialgesetzbuch IV. Bereits ab einem Mitarbeiter muss sich ein Unternehmen bei der zuständigen Berufsgenossenschaft anmelden. Als ein weiteres Gesetz ist das MiLoG zu nennen, welches die Regelungen zum Mindestlohn enthält. Ähnliche Lohnuntergrenzen gelten übrigens auch bei Zeitarbeitsverträgen. Aufkommende Fragen zu einem Aufhebungsvertrag werden ebenfalls durch das Gesetz geschlossen, wenn auch nicht direkt durch das Arbeitsrecht. Die Klärung einer Scheinselbständigkeit hingegen betrifft nicht nur das Arbeitsrecht sondern auch noch das Sozialrecht.

Corona im Arbeitsrecht

Auch das Arbeitsrecht ist von der Corona Pandemie nicht unberührt geblieben und hat einige Übergangsregelungen notwendig gemacht. Da sind zum Beispiel die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes. Es gibt vorübergehend sogar die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung und den § 27 BEEG „Sonderregelung aus Anlass der COVID-19-Pandemie“.

Sonderregelungen in Zeiten von Corona

  • Ausweitung des Kurzarbeitergeldes
    • Dauer des Kurzarbeitergeldes beträgt in Coronazeiten 21 Monate statt zwölf Monate
    • Höhe des Kurzarbeitergeldes ist gestiegen
    • Sozialabgaben können zu 50% erstattet werden
  • Telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gilt nun bis zum 31.3.2021
  • Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz
    • Entschädigungen möglich wegen Betreuung von Kindern oder Angehörigen
    • keinen Anspruch auf Entschädigung bei Quarantäne nach Reise in ein Risikogebiet

Der Arbeitsvertrag - die Basis des Arbeitsverhältnisses zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Unterschrift unter AngestelltenvertragUnterschrift unter Angestelltenvertrag Das rechtliche Verhältnis zwischen den Vertragsparteien regelt der Gesetzgeber durch das Arbeitsrecht. Ein Arbeitsvertrag verlangt keine umfangreichen Beschreibungen, er muss noch nicht einmal sofort schriftlich festgehalten werden. Trotzdem sei es jedem geraten den Arbeitsvertrag möglichst ausführlich und in Schriftform zu verfassen. Denn rechtliche Lücken in Arbeitsverträgen werden im Streitfall durch gesetzliche Regelungen anstelle von individuellen Absprachen zwischen den Vertragspartnern gefüllt. Für viele Arbeitsverträge gibt es bereits seit längerem Vorlagen. Dies führt zu oft sehr ähnlichen, fast identischen Arbeitsverträgen. Sie werden mit den notwendigen Angaben über Arbeitnehmer und Arbeitgeber versehen und einer möglichst genauen Arbeitsplatzbeschreibung, evtl. Befristung, Probezeit u.ä. ergänzt. Wichtig ist natürlich die Einigung und das schriftliche Festhalten des vereinbarten Arbeitsentgeltes sowie mögliche Extraleistungen, das Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld etwa. Auch die Zusicherung einer Betriebsrente als wichtige Säule der eigenen Altersvorsorge sollte schriftlicher Bestandteil des Vertrages sein. Ist der Umgang mit privatem Surfen oder Telefonieren am Arbeitsplatz vertraglich geregelt, so gibt es später weniger Streitpunkte. Als Arbeitgeber möchte man vielleicht den Zeitpunkt und die Art der Krankmeldung klären. Genügt ein Anruf, oder soll ein Attest gebracht werden und ist eine bestimmte Uhrzeit wichtig zu der die telefonische Krankmeldung einzugehen hat? So gibt es noch einige Themen, die in einem Arbeitsvertrag geregelt werden können. Die Lohnfortzahlung wenn man die Pflege von nahen, erkrankten Verwandten übernommen hat zum Beispiel. Gibt es wichtige Daten die der Geheimhaltung bedürfen oder auch ganz allgemeiner Datenschutz, welche sonstigen Bedingungen stellt die Firma. Im Arbeitsvertrag kann dies gut geregelt werden. Oftmals führen gerade nicht vorhandene Formulierungen zu Streitigkeiten im Arbeitsrecht. Aus rechtlicher Perspektive heikel sind besonders die Fälle, in denen der Passus "Nebenabreden gibt es nicht" fehlt. Deshalb sollte darauf bestanden werden. Zusatzvereinbarungen, die nicht schriftlich niedergelegt sind, können somit nicht geltend gemacht werden. Sollte es zum Streit kommen, erleichtert dies dem Arbeitsgericht eine klare Entscheidung. Ein Anwalt für Arbeitsrecht in Neubrandenburg liefert zuverlässigen Rechtsrat.

Arbeitsverträge mit zeitlicher Befristung

Nahaufnahme UnterschriftNahaufnahme Unterschrift Sucht man die rechtlichen Hintergründe von befristeten Arbeitsverträgen, so findet man diese im Teilzeit- und Befristungsgesetz. Es gibt zwei unterschiedliche Befristungsmöglichkeiten, die zweckgebundene Befristung und die zeitgebundene Befristung. Die Zeitbefristung sieht eine bestimmte Zeitspanne der Beschäftigung als Schwerpunkt, etwa bei einer Mutterschaftsvertretung, die Zweckbefristung verfolgt die Erfüllung eines bestimmten Zieles, wie z.B. das Spargelstechen im Frühjahr. Durch Befristungen lassen sich Personalkosten gut kalkulieren und Projekte mit optimal ausgebildetem Personal besetzen. Vor Vertragsabschluss gilt es auch das „Kleingedruckte“ zu prüfen, in dem die Befristungsvereinbarung genau beschrieben ist. Die Vorteile liegen nicht nur beim Unternehmen, auch Beschäftigte profitieren von einer Befristung. Sie bekommen guten Einblick in das Unternehmen. Über diesen Weg kann man auch durchaus den gewünschten Arbeitsplatz auf Dauer finden. Ist man einmal im Unternehmen, können sich dadurch natürlich auch ganz neue interne Perspektiven ergeben. Zeitverträge sind für Unternehmen vor allem aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Der wichtigste Punkt, übrigens nicht nur aus Unternehmersicht, ist sicher die Flexibilität. Überdies kann die Qualifikation des befristet Angestellten über einen längeren Zeitraum begutachtet werden.

Wie oft dürfen Arbeitgeber die Befristung verlängern?

handschriftliches signieren von Dokumentenhandschriftliches signieren von Dokumenten Ein zeitlich befristeter Vertrag ohne Sachgrund lässt sich in der Regel insgesamt zwei Jahren befristen. Auch wenn bis zu drei mal verlängert werden darf, so hat dies innerhalb dieser zwei Jahre zu bleiben. Die Befristung eines zweckgebundenen Arbeitsvertrages endet mit der Erfüllung des Zweckes. Eine Kündigung ist nicht nötig, aber etwa zwei Wochen vorher muss dem Arbeitnehmer das voraussichtliche Ende mitgeteilt werden. Aus befristeten Arbeitsverträgen werden häufig, ohne bewusstes Herbeiführen, unbefristete – dies nennt man dann Entfristung. Sobald Arbeitsbedingungen in einem sachgrundlos befristeten Vertrag geändert werden kann dieser Effekt greifen. Auf diesem Wege ist rechtlich ein neuer Arbeitsvertrag zustande gekommen. Nur vor Ablauf der ursprünglichen Befristung kann eine neue vereinbart werden.

Kündigung von Arbeitsverträgen und Kündigungsschutz KSchG

Arbeitnehmer bekommt VorhaltungenArbeitnehmer bekommt Vorhaltungen Alle Verträge, die geschlossen werden, sind grundsätzlich auch kündbar. Die Kündigungsfrist legt der Arbeitsvertrag selbst oder der Tarifvertrag fest. Erst nach Ende der Probezeit, also nach sechs Monaten, schützt das KSchG den Mitarbeiter vor ungerechtfertigter Kündigung. Ob man in den Schutz des KSchG fällt, hängt von der Größe des Betriebes ab. Das KSchG erfasst erst ab einer Arbeitnehmerzahl von mehr als 10 Mitarbeitern. Um eine Existenzbedrohung zu verhindern sollen die Arbeitnehmer so vor sachfremd motivierten Kündigungen geschützt werden. Sozial ungerechtfertigte Kündigungen sind durch das KSchG nicht möglich. Dies ist unter § 1 Absatz 2 Satz 1 beschrieben.

Möglichkeit des Einspruchs

Symbolbild Gavel Richterhammer und Waage RichterSymbolbild Gavel Richterhammer und Waage Richter Sieht man sich als Angestellter mit einer möglicherweise nicht gerechtfertigten Kündigung konfrontiert, sollte man sich Rat und Hilfe holen. Ein Anwalt für Arbeitsrecht kann hilfreicher Partner sein um Anschreiben richtig zu formulieren, eventuelle Fragen zu klären, oder auch eine Abfindung einzuklagen. Es gibt Personen, die besonderen Kündigungsschutz von Gesetzes wegen haben, dazu gehören unter anderem Betriebsräte, Schwangere oder auch schwerbehinderte Menschen. Sie genießen diesen Schutz wegen ihrer besonderen Lebenssituation oder wegen der ihnen übertragenen Aufgaben im Betrieb. Eine Kündigung von Personen mit Sonderkündigungsrecht ist nur unter erschwerten Bedingungen oder gar nicht möglich.

Welche gesetzliche Kündigungsfrist gilt?

Frau liest mit schockierter MieneFrau liest mit schockierter Miene Sind im Vertrag keine Kündigungsmodalitäten festgehalten, so gilt für den Arbeitnehmer die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Das Unternehmen hat sich an genaue Berechnungen der Kündigungsfristen zu halten. Unkompliziert ist die Regelung während der Probezeit. Hier gilt eine zweiwöchige Frist und dies jederzeit. Ab dem Ende der Probezeit erhöht sich die Kündigungsfrist abhängig von der Betriebszugehörigkeit. Beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist nun bei einer zweijährigen Betriebszugehörigkeit noch einen Monat, so wird sie ab den Jahren fünf, acht, zehn, zwölf, fünfzehn, achtzehn und zwanzig jeweils um einen weiteren Monat verlängert. Sie beginnt dann jeweils zum Monatsende. Der Tarifvertrag kann jedoch auch hier andere Regelungen vorsehen. Kontrollieren Sie im Kündigungsfall deshalb immer die vertraglichen Vereinbarungen bzw. Tarifvereinbarungen und ziehen Sie den Rat eines Anwaltes für Arbeitsrecht in Neubrandenburg heran.

Die außerordentliche Kündigung

Frau hält sich entsetzt den KopfFrau hält sich entsetzt den Kopf Die fristlose Kündigung heißt eigentlich, im Gegensatz zur ordentlichen Kündigung, außerordentliche Kündigung. Hier gelten strenge Voraussetzungen, deshalb wird sie eher selten angewandt. Ohne schwerwiegenden Grund kann diese jedoch nicht ausgesprochen werden. Meist wird auch als erste Maßnahme des Arbeitgebers eine Abmahnung des Angestellten verlangt. Nutzt der Arbeitnehmer während der Arbeitszeit exzessiv PC-, Internet- oder E-Mail für Privates, oder löscht er Daten um dem Arbeitgeber den Zugriff darauf zu nehmen sind genauso anerkannte Gründe wie Drogenkonsum, Diebstahl des Arbeitgebers oder Mobbing. Es bleiben dem Arbeitgeber nach Kenntnisnahme des Grundes genau zwei Wochen Zeit um eine tatsächliche außerordentliche Kündigung auszusprechen. Um zu klären, ob diese außerordentliche Kündigung wirklich rechtskräftig ist, lässt man sich bestmöglich von einem Anwalt für Arbeitsrecht in Neubrandenburg beraten. Dieses Recht zur außerordentlichen Kündigung hat nicht nur der Arbeitgeber, auch der Arbeitnehmer hat das Recht fristlos zu kündigen. Auch für ihn gilt die Grundlage der Kündigung hat schwerwiegend zu sein und meist hat auch der Arbeitgeber vorher schriftlich abgemahnt zu werden. Nicht nur sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz rechtfertigt eine außerordentliche Kündigung, auch Gesundheitsgefährdung, das Verlangen einer Straftat, Mobbing, Diskriminierung oder das Einbehalten der Sozialabgaben können eine fristlose Kündigung rechtfertigen.

Das Arbeitszeugnis

Stempel unter ArbeitszeugnisStempel unter Arbeitszeugnis Ein Arbeitnehmer hat bei Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Diese Verpflichtung ist im BGB festgehalten. Ein Zwischenzeugnis kann auch während einer Anstellung, ohne Kündigungsabsicht eingefordert werden. Sinnvoll ist dies zum Beispiel, wenn Sie die Abteilung wechseln oder ihr Vorgesetzter die Firma verlässt. Ist ein qualifiziertes Zeugnis gewünscht, so hat der Arbeitgeber darauf zu achten, dem Arbeitnehmer mit seinen Aussagen nicht zu schaden. Der Arbeitnehmer hat das Recht auf Klage eines besseren Zeugnisses, wenn die Bewertung insgesamt nur ein ausreichend erlangt. Eine gerade noch ausreichende Leistung kann mit der Floskel „zur Zufriedenheit“ verschleiert ausgedrückt werden. Fühlt man sich mit seinem erhaltenen Zeugnis nicht gerecht bewertet, kann der Gang zum Anwalt für Arbeitsrecht Klarheit schaffen. Dieser kann für Sie mit Sicherheit klären, ob Ihr Zeugnis verdeckte Kritik enthält. Ein vernichtendes Arbeitszeugnis ist einem fehlenden Zeugnis gleichzustellen, denn die beruflichen Zukunftsaussichten werden in beiden Fällen schlechter sein. Kontaktieren Sie jetzt unverbindlich einen auf das Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt in Neubrandenburg oder Ihrer Nähe.