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Anwalt Mietrecht Peine

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Rechtsanwalt Dr. Christof W. Klinke Braunschweig
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (471 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwalt Mietrecht Peine

Hilfe von Fachmann beim Mietvertrag

Der Wohnungsmarkt ist vielerorts eng. Hat man einmal etwas gefunden ist die Entscheidung oft zu rasch gefallen. Hierbei kann es leicht vorkommen, dass man sich auf Modalitäten einlässt, die bei genauerem Hinsehen inakzeptabel sind. Es ist Ihr gutes Recht einen Mietvertrag vor einer Unterschrift sorgsam zu lesen. Schnell, schnell unterschreiben - lieber nicht! Der beste Ansprechpartner für Mietrechtsthemen ist ein Anwalt, der Sie gut beraten kann. Legen Sie besonderes Augenmerk auf Mietverträge, die eine automatische Steigerung der Miete vorsehen, bei so genannten Staffelmietverträgen. Das Mietrecht wurde in den letzten Jahr derart verändert, dass die Position des Mieters gestärkt wurde. Was sind Ihre Obliegenheiten bei der Mietsache? Dies Frage gilt es zu klären. Wenn ein Mietvertrag schon schlecht losgeht ist Ärger vorprogrammiert. Setzten Sie also auf gegenseitiges Vertrauen. Guter Rat ist gefragt, mit dem man gute Entscheidungen treffen kann.

Ist Sand im Getriebe bei Ihrer Mietsache hilft ein auf das Mietrecht spezialisierter Anwalt.

Wo unterschiedliche Sichtweisen aufeinander treffen sind Probleme möglich, so auch bei der Miete einer Immobilie. Die Spruchweisheit „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt“ gilt nach wie vor. Eine ständig defekte Satellitenanlage oder Feuchtigkeitsprobleme oder eine unzuverlässige Heizung sind auch möglich. Hier taucht die Frage auf, ob eine Minderung der Miete möglich ist. Wenn ja, in welcher Höhe? Auch möglich, dass Sie eine unerwartete Kündigung des Mietverhältnisses im Briefkasten finden. Eine Verwertungskündigung oder die Kündigung wegen Eigenbedarf wird ihnen ausgesprochen. Im Dschungel des Mietrechts gilt es sich zurecht zu finden. Bauen Sie auf die Kenntnis, die ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten vorweisen kann.

Miete mindern, aber wie? Ein fachkundiger Anwalt steht Ihnen an der Seite.

Wer zum Beispiel Schimmelflecken in seiner Wohnung entdeckt sollte schnell seinen Vermieter informieren und den Schaden dokumentieren um eine eventuelle Mietminderung durchzusetzen. Ein Rechtsanwalt gibt kompetent Auskunft, ob der Mieter die volle Miete zahlen muss. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Wasserschaden oder ein starker Schimmelbefall die Wohnung unbewohnbar macht. Kleinere Probleme wie zum Beispiel defekte Beleuchtungskörper im Treppenhaus sind allerdings kein Mietmangel. Minimieren Sie das Risiko für sich durch den Rat eines versierten Anwaltes oder einer Anwältin. Unter Umständen ist es richtig zunächst mit dem Vermieter über die drohende Mietminderung zu verhandeln. Der Vermieter muss in jedem Fall dazu in die Lage versetzt werden, den Grund für den entstandenen Mangel zu korrigieren. Eine richtige Fristsetzung ist auch wichtig - hier hilft Ihnen der Anwalt. „Papier ist geduldig“, mag sich so mancher Vermieter denken - was ist der nächste Schritt? Der Mieter kann die Miete mindern, auf Mängelbeseitigung klagen oder eine sog. Ersatzvornahme durchführen lassen – also den Mangel auf Kosten des Vermieters beseitigen lassen. Wie so oft in der Rechtsprechung ist der Einzelfall entscheidend und nur ein Anwalt kann optimalen Rat geben.

Wie kündigt man einen Mietvertrag

Um seinen Mietvertrag zu beenden muss man über seinen Inhalt genau Bescheid wissen. Ist der Mietvertrag unbefristet geschlossen worden, wie meist üblich, so gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende oder zum Quartal. Eine Besonderheit der gesetzlichen Kündigungsfrist gibt es jedoch. So kann man auch den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einrechnen sofern die Kündigung der Hausverwaltung bzw. dem Vermieter vorliegt. Das Wort Kündigung ist Bedingung um das Kündigungsschreiben wirksam werden zu lassen und darf deshalb auf keinen Fall im Schreiben fehlen. Die Kündigung muss nicht begründet werden. Dieser Umstand ist vielen nicht bekannt. Von Wichtigkeit ist aber die Kündigung zu Unterschreiben und zwar eigenhändig. Für Wohngemeinschaften gilt hier: Jeder, der im Mietvertrag steht, muss auch das Kündigungsschreiben unterschreiben um es wirksam zu machen. Da die Art und Weise der Übermittlung einer Kündigung eingehalten werden muss, sind SMS, WhatsApp oder auch Fax hier nicht gültig. Gültig ist die schriftliche Kündigung nur, wenn sie per Post oder persönlich übergeben wird. Empfohlen wird für den Postweg die „Einschreiben mit Rückschein“ Variante. Die sicherste Methode ist aber, wenn Sie die Kündigung tatsächlich persönlich abgeben und sich den Empfang quittieren lassen. Hat man alles bedacht und alle Formalien beachtet, ist die Kündigung schnellstmöglich zu erzielen. Leider ist oft nicht nur das Ende des Mietverhältnisses ein Streitthema. Vielmehr sorgen Themen über die Abnutzung des Mietgegenstandes zu Auseinandersetzungen. Was ist normale Abnutzung, wo fängt die Beschädigung an. Wer ist für Reparaturen zuständig. Die beiden Vertragsparteien sind hier oft gegensätzlicher Meinung. Jede Partei versucht dann seine Druckmittel möglichst effektiv einzusetzen; beispielsweise Billig-Farbe für die Wände zu benutzen oder die Kaution herauszuzögern. Regulär ist der Vermieter zuständig für Schönheitsreparaturen wie dem Streichen der Wände zum Beispiel. Wenn Sie nun das Gefühl habe, dass es nicht rund laufen wird bei der Übergabe der Wohnung, empfiehlt sich der Gang zu einem, im Mietrecht versierten, Rechtsanwalt. Das Geld ist hier gut angelegt, da es eventuelle Prozesskosten reduziert und außerdem viel Ärger spart. Nützen Sie mit anwaltsuche.de die kostenfreie Kontaktaufnahme.

Überzogene Mietforderungen

Sucht man Informationen über Mietwucher, findet man diese im Strafgesetz § 291. Beschrieben wird dort, dass jemand der sich in einer Zwangslage befindet oder dem es an einem Mangel an Willensstärke oder Urteilsvermögen fehlt von einem anderen finanziell ausgenutzt, wird. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als Wucher. Gemeint ist jedoch nicht nur Mietwucher, vielmehr geht es um die generelle Bereicherung bei der Bereitstellung von Leistungen. Im Mietrecht kommt der Wucher hauptsächlich bei der Festsetzung der Miete vor. Von Mietwucher darf man ausgehen, wenn die geforderte Miete mindestens 40 Prozent über der Durchschnittsmiete der Umgebung liegt. Um den Tatbestand des Mietwuchers zu erfüllen, ist jedoch nicht nur die überteuerte Miete ausreichend. So muss z.B. nachgewiesen sein, dass die Unerfahrenheit des Mieters ausgenützt wurde. In der Praxis ist dies jedoch oft nicht so einfach zu belegen. Das Landgericht Hamburg hat in einem mehrere Jahre andauernden Rechtsstreit ein wichtiges Urteil für gerechtere Mieten gefällt. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die das Job-Center Hamburg bezahlte. Beide Gerichte, sowohl das Amts- als auch das Landgericht sprachen die vermietende Firma des Mietwuchers für schuldig. Die Urteilsverkündung besagt, dass das Unternehmen, welches die katastrophalen Wohnungen vermietete, nicht nur 52.000 Euro zurücküberweisen musste, sondern zusätzlich Zinsen darauf zu zahlen hatte. Außerdem wurde es verpflichtet, die Mieten auf ein angebrachtes Maß zu senken. Das Urteil könnte auch insofern wegweisend sein, da immer mehr Flüchtlinge, die hier Asyl beantragen und ohne Arbeit sind, künftig Hartz IV beziehen und sich vermutlich öfters in einer ganz ähnlichen Situation wie die Betroffenen in diesem Fall befinden werden. Wer in eine Zwangslage gerät, kann leicht Opfer von Miethaien werden. Als Betrogener fühlt man sich oft auch noch schuldig, da man mit der Unterschrift seine Zustimmung signalisiert hatte und sich unter Druck setzen ließ. Setzen Sie sich zur Wehr! Fechten Sie den Vertrag an! Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist alles Unterschriebene nichtig und der geschlossene Vertrag ungültig.

Betriebskosten - wann sind die fällig?

Müssen die Nebenkosten ohne vertragliche Regelungen vom Mieter übernommen werden? Der Mietvertrag muss Auskunft darüber geben ob Nebenkosten anfallen. Eine Formulierung wie „Der Mieter zahlt für Betriebs- und Nebenkosten ... eine monatliche Pauschale in Höhe von XXX €“ kann auch im Mietvertrag verwendet werden. Eine Auflistung ist dann nicht mehr nötig. Wenn im Mietvertrag nichts zu den Nebenkosten geschrieben steht, sind diese nicht fällig. Diese Variante wird nicht oft angewendet. Der Anspruch muss durch den Vermieter innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes geltend gemacht werden. Die Konsequenz für den Vermieter ist, dass er nach diesem Zeitraum die Nebenkosten nicht erstattet bekommt. Der Mieter hat das Recht geleisteten Vorauszahlungen zurück zu bekommen, wenn das Mietverhältnis beendet ist. Vermieter müssen eine Nebenkostenabrechnung verständlich erstellen. In den Nebenkosten enthalten sind Gebäudekosten und Wohnungskosten. Der Schlüssel für die Aufteilung muss klar erkennbar sein. Vorausgegangene Zahlungsleistungen enthält die Abrechnung natürlich auch. Was sind umlagefähige Nebenkosten? Versicherungen wie eine Haftpflichtversicherung oder Sachversicherungen zählen zu den umlagefähigen Kosten. Auch können Strom- und Anschaffungskosten für in Gemeinschaftsräumen umgelegt werden, wie zum Beispiel Waschmaschinen für die Anwohner. Heizen und Warmwasser nicht zu vergessen. Erbpachtzinsen fallen nicht unter die Betriebskosten oder die Installation von Feuerlöschern, deren Wartungskosten allerdings wieder umlagefähig sind.

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