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Anwalt Mietrecht Sömmerda

Rechtsanwalt Dr. Michael Wemmer Erfurt
Rechtsanwalt Dr. Michael Wemmer
Weisskopf Rechtsanwälte Partnerschaft
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Erbrecht · Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Juri-Gagarin-Ring 53, 99084 Erfurt

Rechtanwalt Michael Wemmer – Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Miet- und Wohnungseigentumsrecht aus Erfurt. Sie benötigen rechtlichen Beistand oder juristische Beratung in den Rechtsbereichen des Erbrechts oder des Miet- und Wohnungseigentumsrechts? Dann kontaktieren Sie mich einfach über das Kontaktformular auf meinem Profil auf dieser Seite. Wenn Sie meine Beratung in Anspruch nehmen möchten, vereinbaren wir einen ersten Beratungstermin und ich kläre Sie über die Erfolgsaussichten, Risiken und zu erwartende Kosten auf. Mein Werdegang und meine Fachgebiete. Vor meinem rechtswissenschaftlichen Studium schloss ich erfolgreich eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank ab. Danach studierte ich Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und absolvierte mein Referendariat am Heidelberger Landgericht. Im Jahr 1990 wurde ich als Rechtsanwalt zugelassen und ich ließ mich zwei Jahre später als selbstständiger Rechtsanwalt in Erfurt nieder. 2006 und 2007 schloss ich die Fortbildung zum Fachanwalt für die Rechtsgebiete Erbrecht und Miet- und Wohnungseigentumsrecht ab. Dies bedeutet, dass ...mehr
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (524 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwalt Mietrecht Sömmerda

Mietvertrag, ein Anwalt kann helfen

Der Markt für vermieteten Wohnraum ist mitunter stark umkämpft. Hat man einmal etwas gefunden ist die Entscheidung oft zu rasch gefallen. Hierbei kann es leicht vorkommen, dass man sich auf Modalitäten einlässt, die bei genauerem Hinsehen inakzeptabel sind. Es ist Ihr gutes Recht einen Mietvertrag vor einer Unterschrift sorgsam zu lesen. Schnell, schnell unterschreiben - lieber nicht! Die Meinung eines Anwaltes für Mietrecht einzuholen ist die bessere Option. Legen Sie besonderes Augenmerk auf Mietverträge, die eine automatische Steigerung der Miete vorsehen, bei so genannten Staffelmietverträgen. In den letzten Jahren hat sich eine Stärkung der Position des Mieters durchgesetzt. Was sind Ihre Obliegenheiten bei der Mietsache? Dies Frage gilt es zu klären. Vertrauen ist eine wichtige Grundvoraussetzung für ein gelungenes Mietverhältnis, da unter Umständen viele Jahre halten muss. Hier unser Rat an Sie: treffen Sie Ihre Entscheidung auf einer soliden Grundlage. In vielen Situationen ein beratender Anwalt Gold wert.

Hilfe bei Problemen erhalten Sie von einem erfahrenen Anwalt für Mietrecht

Während der Laufzeit einer Mietwohnung ist immer mal wieder Ärger möglich. Neben Auseinandersetzungen mit dem Vermieter kann dies zum Beispiel der Nachbar sein, der Sie ständig mit seinen Spontan-Partys nervt. Auch Problemen mit Warmwasser und der Heizungsanlage sind möglich oder ist Feuchtigkeit in dem Gebäude. Hier taucht die Frage auf, ob eine Minderung der Miete möglich ist. Wenn ja, in welcher Höhe? Auch möglich, dass Sie eine unerwartete Kündigung des Mietverhältnisses im Briefkasten finden. Wurde Ihnen eine Kündigung wegen wirtschaftliche Verwertung ausgesprochen muss der Vermieter seine Gründe darlegen. Welche Punkte müssen Sie in einem solchen Fall berücksichtigen? Suchen Sie sich Hilfe und vertrauen Sie auf die Beratung durch einen Anwalt für Mietrecht.

Sie glauben, dass Ihnen eine Mietminderung zusteht? Holen Sie sich Rat bei einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin

Schimmelbildung, kein Internetanschluss, Wohnflächenabweichungen oder der Lärm der Nachbarn: Eine Beeinträchtigung einer Mietwohnung kann einen Mietmangel darstellen – muss aber nicht. Wenn Sie den Vermieter auf den Mangel hinweisen, kündigen Sie am besten die drohende Mietminderung an, ein Anwalt hilft dabei. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Sollte die Wohnung durch Schimmelbildung nicht mehr bewohnbar sein, oder hat ein Schaden an einer Wasserleitung zu starken Beeinträchtigungen geführt ist der Fall eingetreten. Kleinere Probleme wie zum Beispiel defekte Beleuchtungskörper im Treppenhaus sind allerdings kein Mietmangel. Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Wann ein nicht unerheblicher Mangel vorliegt und wie die Vorgehensweise im Einzellfall aussieht nennt Ihnen ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten. Der Vermieter muss in jedem Fall dazu in die Lage versetzt werden, den Grund für den entstandenen Mangel zu korrigieren. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. Nicht jeder Vermieter schert sich um eine Fristsetzung, der Mieter hat dann handeln. Erstens kann der Mieter nun die Mietminderung in Kraft treten lassen oder als zweite Option selbst dafür Sorgen, dass der Mietmangel beseitigt wird und sich im Anschluss die Kosten vom Vermieter holen. Wie so oft in der Rechtsprechung ist der Einzelfall entscheidend und nur ein Anwalt kann optimalen Rat geben.

Wie kündigt man einen Mietvertrag

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Steht im Mietvertrag die gesetzliche Kündigungsfrist, so ist dieser drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal zu kündigen. Lediglich bis zum dritten Werktag eines Monats hat man die Gelegenheit den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einfließen zu lassen. Ist der Vertrag dann nicht beim Vermieter auf dem Tisch, gilt der nächste Monatsanfang als Beginn der Kündigungsfrist. Lediglich das Wort Kündigung der Mietsache ist in einem Kündigungsschreiben unerlässlich. Der Grund für die Kündigung ist im Schreiben nicht notwendig und muss auch nicht genannt werden. Vielen ist dies vielleicht nicht geläufig. Nicht vergessen werden darf hingegen die handgeschriebene Unterschrift! Nur wenn alle Mieter, die den Mietvertrag unterschrieben haben auch auf der Kündigung unterschreiben, ist diese gültig. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten! Genauso wichtig wie die inhaltliche Form ist die Art und Weise der Übermittlung: Eine Kündigung per Fax; Mail oder gar SMS ist nicht rechtens. Es gilt die schriftliche Form, persönlich oder per Post überbracht. Wählen Sie am besten das „Einschreiben mit Rückschein“ für Ihre Kündigung. Ist es dem Mieter möglich das Kündigungsschreiben persönlich abzugeben, so ist das der zuverlässigste Weg. Die Unterschrift des Empfängers für den Erhalt ist auch hier nicht zu vergessen. Je genauer man sich an alle Regeln und Formalitäten hält, desto schneller kann ein Mietverhältnis gekündigt werden. Ist das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter angespannt, gibt es neben der korrekten Kündigung noch einige andere mögliche Streitgründe. Als erstes taucht der Gedanke zu den Renovierungsarbeiten oder Schönheitsreparaturen auf. Ist das Parkett vielleicht zerkratzt, muss ich es erneuern, oder muss die Wohnung gestrichen werden? Die beiden Vertragsparteien sind hier oft gegensätzlicher Meinung. Unschöne Aktionen beider Parteien sind die Folge. So verwendet der Mieter Billigfarbe, der Vermieter hält die Kaution zurück. Noch ein Tipp für die neue Wohnung: Normalerweise ist der Vermieter verpflichtet, Schönheitsreparaturen wie das Streichen von Wänden, durchzuführen. Fühlt man sich benachteiligt und findet alleine keinen Weg aus den Differenzen mit seinem Vermieter oder Mieter, so ist der Gang zum Anwalt für Mietrecht angebracht. Viel Ärger und auch Geld kann der Gang zum Anwalt sparen indem man sich durch seine Hilfe künftige Prozesskosten spart. Sparen Sie schon jetzt Geld indem sie mit anwaltsuche.de eine unverbindliche Kontaktaufnahme starten.

Dramatische Mietforderungen

Im StGB unter §291 finden sich die relevanten Stellen zum Mietwucher. Es wird dort festgelegt wann sich eine Partei einen nicht zu rechtfertigenden Vermögensvorteil verschafft und sein Gegenüber ausnutzt. Übrigens ist hier nicht nur der Mietwucher geregelt, sondern auch Wucher bei der Kreditvergabe oder bei der Bereitstellung von sonstigen Leistungen. Spricht man im Mietrecht von Wucher, so ist damit meist die Höhe Miete gemeint. Ist der Mietspiegel im betroffenen Wohngebiet deutlich unter der veranschlagten Miete, so darf man Mietwucher vermuten. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Diese Beweise herbeizuschaffen ist oft sehr schwierig. Fünf Jahre dauerte ein hamburger Rechtsstreit, der mit einem Urteil endete, das für gerechtere Mieten sorgen soll. Renovierungsbedürftige Wohnungen wurden überteuert an Arbeitssuchende vermittelt. Bezahlt wurden diese vom Job-Center Hamburg. Das Jobcenter ging nach Bekanntwerden der Umstände vor Gericht und obsiegte. Das Ergebnis sprach sich eindeutig für das Job-Center aus und verurteilte den Vermieter zu 52.000 Euro Strafe sowie angefallene Zinsen auf zu viel bezahlte Miete. Obendrein wurde verfügt, dass die Mietobjekte zukünftig dem Mietspiegel entsprechend vermietet werden mussten. Dies könnte für alle ähnlichen, zukünftigen Fälle bahnbrechend sein. Rücksichtslose Vermieter haben keine Hemmungen wenn sie sich Profit versprechen. Als Betrogener fühlt man sich oft auch noch schuldig, da man mit der Unterschrift seine Zustimmung signalisiert hatte und sich unter Druck setzen ließ. Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und fechten Sie solche Verträge an. Nur so kommen Sie aus dieser Falle wieder heraus. Denn: Wird ein Mietwucher vor dem Gericht als solcher anerkannt, sind ausnahmslos alle diesbezüglichen Vereinbarungen nichtig, egal was Sie hierfür unterschreiben mussten!

Betriebskosten - wann sind die fällig?

Nebenkosten sind nicht automatisch zu zahlen. Im Mietvertrag muss explizit geregelt werden, ob Nebenkosten zusätzlich zum Mietzins fällig werden. Im Vertrag kann auch eine Regelung wie etwa „Der Mieter leistet eine monatliche Betriebskostenpauschale in der Höhe von XXX,XX EUR“ Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Enthält der Mietvertrag keine wirksame Vereinbarung für die Umlage der Betriebskosten, sind diese nicht zu bezahlen. Mieter haben ein Recht darauf, zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums eine Abrechnung zu erhalten. Danach können keine Nebenkosten mehr berechnet werden. Am Ende eines Mietverhältnisses sind dem Mieter zu viel bezahlte Nebenkosten zu erstatten. Eine rechnerische Überprüfung muss auch durch den Mieter möglich sein, nicht nur durch einen Fachmann. Wie nun die Aufschlüsselung in die Bestandteile für die einzelnen Wohneinheiten gemacht wurde, muss für den Mieter klar verständlich sein. Auch die Vorauszahlungen müssen in korrekter Höhe enthalten und berücksichtigt werden. Was kann nun auf den Mieter gelegt werden. Zu den Kosten, die ein Vermieter sich von den Mietern wiederholen kann, gehören Kosten für Warmwasser, Entwässerung und Heizung, die Grundsteuer oder diverse Gebühren etwa für Müll und Straßenreinigung. Sicherheitsdienste wie eine Wach- und Schließgesellschaft sind nicht vom Mieter zu tragen oder einer Mietausfallversicherung, da diese nur dem Vermieterinteresse dient.

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