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anwaltssuche Arbeitnehmer und Arbeitgeber reichen sich die Hand
Arbeitnehmer und Arbeitgeber reichen sich die Hand ©freepik - mko

Aufhebungsvertrag – Vor der Unterschrift zum Anwalt für Arbeitsrecht!

Letzte Aktualisierung am 25.09.2018 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Ein Aufhebungsvertrag beendet einvernehmlich ein Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung der Kündigungsfristen. Arbeitnehmer sollten vor der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages besonders vorsichtig sein, denn neben einigen Vorteilen, kann ein Aufhebungsvertrag auch schwerwiegende Nachteile mit sich bringen.

Aufhebungsvertrag – Darauf müssen Sie achten

Der Vertrag über die Aufhebung eines Arbeitsverhältnisses regelt den einvernehmlichen Willen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt vorzeitig zu beenden. Ein Aufhebungsvertrag erfordert die Zustimmung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Er muss schriftlich erfolgen und von beiden Parteien unterzeichnet sein. Ein mündlicher Aufhebungsvertrag oder per Email oder SMS ist unwirksam. Es empfiehlt sich die Gründe für den Aufhebungsvertrag mit aufzuführen. So sollte eine angedrohte betriebsbedingte Kündigung in jedem Fall im Aufhebungsvertrag aufgeführt werden, um eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld zu vermeiden.

Ein Aufhebungsvertrag hat viele Vorteile: Das Arbeitsverhältnis wird einvernehmlich beendet. Noch offene Fragen zum ausstehenden Gehalt, eine Abfindung, die Abgeltung noch offener Urlaubsansprüche oder der Inhalt des Arbeitszeugnisses kann entspannt geregelt und schnell abgewickelt werden. So lässt sich ein nervenaufreibender Rechtsstreit vermeiden.

Der Aufhebungsvertrag birgt auch Nachteile für den Arbeitnehmer. Ein einseitiger Widerruf des Aufhebungsvertrags ist nicht möglich. Eine Aufhebung des Aufhebungsvertrages ist nur schwer zu erreichen. Der Arbeitgeber muss keine Kündigungsfristen oder Sonderkündigungsfristen beachten. Der Betriebsrat wird zum Aufhebungsvertrag nicht angehört. Es drohen bei einem Aufhebungsvertrag eine Sperrzeit oder Ruhezeit beim Bezug von Arbeitslosengeld. Eine vereinbarte Abfindung wird auf das Arbeitslosengeld angerechnet.

Aufhebungsvertrag – Rat vom Anwalt für Arbeitsrecht einholen

Kommt vom Arbeitgeber das Angebot einen Aufhebungsvertrag abzuschließen, sollten Sie sich ausführlich von einem Experten für Arbeitsrecht beraten lassen. Ein Anwalt für Arbeitsrecht berät sie umfassend zu Ihren Rechten und Ansprüchen bei einem Aufhebungsvertrag. Er wägt mit Ihnen die Risiken und Vorteile eines Aufhebungsvertrages ab. In vielen Fällen kann ein Anwalt für Arbeitsrecht eine Abfindung für Sie verhandeln und erfolgreich durchsetzen. Nehmen Sie die kompetente Unterstützung eines erfahrenen und fachkundigen Experten in Anspruch.

Formular Muster Aufhebungsvertrag

Formular Muster Aufhebungsvertrag Muster Aufhebungsvertrag
Formulierungshilfe für einen Aufhebungsvertrag, der den jeweiligen individuellen Bedürfnissen angepasst werden muss.
Quelle: anwaltssuche.de, 25.09.2018 Downloads: 211


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