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Aushilfen haben - fast - die gleichen Rechte wie Arbeitnehmer

Typische Tätigkeiten von Aushilfen

Klassische Tätigkeiten von Aushilfen sind je nach Saison und Branche das Kellnern, die Arbeit als Küchenhilfe, das Kassieren, das Mithelfen auf Baustellen, das Kopieren, die Post- und Paketzustellung, das Mitarbeiten im Catering, die Arbeit am Empfang bzw. die Gästebetreuung sowie die Reinigung von Büros, Messeständen, Flächen etc.

In welchen Punkten Aushilfen Arbeitnehmern gleichgestellt sind

Ob das Arbeitsverhältnis befristet oder unbefristet ist, spielt keine Rolle: Studenten, Praktikanten, Zeitarbeiter, Ferienjobber oder Interimsmanager: Alle Aushilfen haben in vielerlei Hinsicht die gleichen Rechte wie Arbeitnehmer. D.h. eine Betriebsvereinbarung oder der Tarifvertrag gelten auch für Aushilfen. Sie haben genauso Anspruch auf Urlaub, ggf. auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld (sollte es dazu z.B. eine betriebliche Übung geben) und eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Wo sich Aushilfen von Arbeitnehmern unterscheiden

Keine Regel ohne Ausnahmen: Geringfügige Unterschiede zu "normalen" Arbeitnehmern gibt es in steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Aspekten. Aushilfen werden etwa in der Regel pauschal abgerechnet bzw. unter bestimmten Umständen fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die aktuellen Fristen und Rahmenbedingungen! Besonders von Bedeutung: Für Aushilfen ist normalerweise eine kürzere Kündigungsfrist zulässig. Jede Firma ist anders: Deshalb ist im Einzelfall immer aufs Neue zu prüfen, ob und inwieweit konkrete Rechtsnormen auch für die eigenen Aushilfen gelten oder nicht. Überlassen Sie hier nichts dem Zufall: Kontaktieren Sie besser gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt Arbeitsrecht.

Letzte Aktualisierung am 2016-03-29

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