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Gesundheit & Arzthaftung - Rechtstipps von Anwälten

Hier finden Sie juristische Fachbeiträge unserer teilnehmenden Rechtsanwälte zum Thema Gesundheit

Expertentipp vom 29.10.2019 (27 mal gelesen)

Der Behandler muss über die Risiken eines Eingriffs aufklären (s.g. Risikoaufklärung). Eine Aufklärung über die von ihm gewählte Behandlungsmethode schuldet er in der Regel aber nicht – die Wahl der Behandlungsmethode ist primär Sache des - insoweit ja auch qualifizierten - Arztes.

Welche Rechte haben Patienten bei fehlerhaften Implantaten oder Medizinprodukten? © mko - topopt
Expertentipp vom 01.10.2019 (69 mal gelesen)

Wirbelsäulenprothesen zersetzen sich im Körper, Brustimplantate platzen und Insulinpumpen funktionieren nicht – Berichte über fehlerhafte Medizinprodukte verunsichern betroffene Patienten immer wieder. Wie können Patienten ein Implantat vor dem Einsatz überprüfen? Haben sie einen Anspruch auf Entfernung? Wie sieht es mit Schmerzensgeld und Schadensersatz aus? Ein bundesweites Implantateregister soll ab Mitte 2021 für mehr Sicherheit und Qualität bei Implantaten sorgen. Podcast podcast

Expertentipp vom 10.09.2019 (55 mal gelesen)

Ein ärztlicher Behandlungsfehler besteht dann, wenn ein Patient Schaden nimmt, weil er von seinem behandelnden Arzt nachweislich nicht nach anerkanntem und gesichertem Standard der medizinischen Wissenschaft behandelt wurde. Assistensärzten muss aus diesem Grund während ihrer Ausbildung immer ein Facharzt zur Seite stehen, um die Patientensicherheit zu gewährleisten.

Expertentipp vom 20.08.2019 (53 mal gelesen)

Ein Arzt muss seinem Patienten auch nach Ende eines Behandlungsvertrags mitteilen, dass diesem ein bedrohlicher Befund gestellt wurde. Ebenso muss er ihn von einer angeratenen Behandlung in Kenntnis setzten.

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Expertentipp vom 17.06.2019 (49 mal gelesen)

Nach einem auffälligen Tast- und Sonographiebefund lediglich Mammografie angeordnet: Gynäkologin von OLG Hamm wegen Befunderhebungsfehler verurteilt.

Expertentipp vom 29.03.2019 (89 mal gelesen)

Bei einem kosmetischen Eingriff gelten strenge Anforderungen an die Aufklärung vor möglichen schädlichen Folgen für die weitere Lebensqualität.

Expertentipp vom 25.01.2019 (124 mal gelesen)

Wenn eine tiefe Bein- oder Beckenthrombose nicht erkannt wird, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie und einer dauerhaften Schädigung des tiefen Venensystems führen. Unterbleibt eine frühzeitige Diagnose trotz Anhaltspunkten auf ein thrombotisches Geschehen, steht der Vorwurf des Behandlungsfehlers im Raum.

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Expertentipp vom 08.01.2019 (101 mal gelesen)

In diesem Expertentipp von Rechtsanwalt Christoph Kleinherne, Fachanwalt für Medizinrecht, erfahren Sie, welche Bedeutung die Einstufung eines Behandlungsfehlers als "grob" für die wichtige Frage der Beweislast hat. Wenn also laut BGH ein Arzt „eindeutig gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln oder gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen und einen Fehler begangen hat, der aus objektiver Sicht nicht mehr verständlich erscheint, weil er ihm schlechterdings nicht unterlaufen darf.“

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Arzt muss bei Brustimplantaten nicht über Risiken einer Explantation aufklären © mko - topopt
Expertentipp vom 07.01.2019 (33 mal gelesen)

Ein Arzt muss eine Patientin vor einer Brustimplantation über alle Risiken beim Einsetzen des Implantats aufklären. Er ist aber nicht verpflichtet die Patientin über Risiken bei einer späteren Explantation zu informieren. Podcast podcast

Mehr Sicherheit beit Medizinprodukten: EU-Medizinprodukteverordnung ab 2020 verpflichtend © mko - topopt
Expertentipp vom 14.12.2018 (34 mal gelesen)

Medizinprodukte sollen zukünftig sicherer gemacht werden. Die Europäische Union hat Ende Mai 2017 unter anderem aufgrund der Vorfälle mit den mit minderwertigem Industriesilikon gefüllten Brustimplantaten des französischen Anbieters Poly Implant Prothèse (PIP) eine neue Medizinprodukteverordnung erlassen. Ab 2020 müssen alle Medizinprodukte nach dieser EU-Verordnung geprüft werden. Podcast podcast

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