Wohnen & Bauen - Expertentipps von Anwälten (Seite 2)
Hier finden Sie juristische Fachbeiträge unserer teilnehmenden Rechtsanwälte zum Thema Wohnen & BauenLeuchtende Rentiere im Vorgarten, blinkende Lichterketten am Balkon oder Kunststoff-Weihnachtsmänner, die die Fassade erklimmen: Für viele Menschen gehört opulente Weihnachtsdekoration zur Adventszeit dazu. Doch wo liegen die Grenzen? Wie viel Licht, Blinkeffekte und Weihnachtsdekoration müssen Nachbarn oder Hausbewohner tatsächlich hinnehmen? Und welche Möglichkeiten gibt es, sich gegen störende Dauerbeleuchtung am Haus oder im Treppenhaus zur Wehr zu setzen?
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Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Wohnungseigentümer gemäß § 16 Abs. 2 S. 2 WEG auch den Verteilungsschlüssel für die Zuführung zu Rücklagen durch Beschluss ändern dürfen, sofern dies bestimmten Kostenarten zugeordnet werden kann. Im konkreten Fall wurde die bisherige Verteilung nach Miteigentumsanteilen durch eine neue Regelung nach beheizbarer Wohnfläche ersetzt, was keine ungerechtfertigte Benachteiligung der Gewerbeeinheiten darstellt. Die Entscheidung stärkt die Selbstorganisationsrechte der Eigentümergemeinschaft und betont deren weiten Gestaltungsspielraum bei der Kostenverteilung, solange die ordnungsmäßige Verwaltung gewahrt bleibt.
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Wenn die Tage kürzer werden und die Blätter von den Bäumen fallen, beginnt für viele Gartenbesitzer und Anwohner die alljährliche Laub-Saison. Was romantisch aussieht, kann schnell zur gefährlichen Rutschgefahr auf Gehwegen und Straßen werden. Wer muss wo Laub fegen? Zu welchen Zeiten muss Laub von Gehwegen und Straßen entfernt werden? Wer haftet bei einem Unfall aufgrund von Laubglätte? Und was gilt für Laub aus Nachbars Garten?
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Ob eine Solaranlage beseitigt werden muss, hängt vom Zeitpunkt ihrer Errichtung ab. Ab Dezember 2020 ist ein Eigentümerbeschluss nötig (§ 20 WEG); fehlt dieser, liegt eine rechtswidrige bauliche Veränderung vor. Auch optische Eingriffe ohne Substanzeingriff können einen Beseitigungsanspruch nach § 1004 BGB begründen.
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Wohnungseigentümer können Mängel am Gemeinschaftseigentum selbst geltend machen ? inklusive Vorschussanspruch. Entscheidend sind individuelle Vertragsrechte, Schätzkosten und Kenntnis vom Mangel bei Abnahme (§§ 9a WEG, 640 BGB).
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Naturkatastrophen wie Hochwasser und Starkregen nehmen in den letzten Jahren deutlich zu und stellen für Hauseigentümer und Mieter ein Risiko dar. Viele Menschen fragen sich, ob und wann die eigene Versicherung für die entstandenen Schäden aufgrund von Hochwasser oder Starkregen aufkommt. Die Antwort hängt stark von der Art der Versicherung, der Ursache des Schadens und den individuellen Vertragsbedingungen ab.
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Kommt ein Mieter einer Kündigung nicht nach und weigert er sich die Mietwohnung zu verlassen, findet eine Zwangsräumung durch eine Vollstreckungsmaßnahme statt. Eine Zwangsräumung kann für beide Seiten ? sowohl für den Mieter als auch für den Vermieter ? belastend und stressig sein. Daher ist es wichtig, den Ablauf und die rechtlichen Grundlagen einer Zwangsräumung zu verstehen, um vorbereitet zu sein.
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Ob es ein feuchter Keller oder eine Mietpreisbindung ist: In vielen Fällen zeigen sich nach einem Hauskauf Umstände, die dem Käufer so nicht bekannt waren. Worüber muss der Verkäufer den Käufer beim Hausverkauf unaufgefordert aufklären? Was darf er verschweigen? Und welche Rechte hat der Käufer, wenn sich im Nachhinein Mängel oder Schäden an der Immobilie zeigen?
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Krieg, Armut, Verfolgung und Naturkatastrophen sind Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und in andere Länder flüchten. Neben Sach- und Geldspenden benötigen geflüchtete Menschen dringend Wohnraum. Darf man Geflüchtete ohne Zustimmung des Vermieters in die Wohnung aufnehmen? Was muss man bei der Vermietung an Geflüchtete beachten? Und können Behörden private Wohnungen zur Unterbringung von Geflüchteten beschlagnahmen?
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Fahrräder, Kinderwagen, Rollatoren, E-Scooter, Möbel, Schuhe oder Blumentöpfe ? die Frage, welche Gegenstände im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses abgestellt werden dürfen, sorgt oft für Spannungen zwischen den Bewohnern. Doch wie weit reicht das Nutzungsrecht der Mieter im gemeinsamen Treppenhaus? Darf dort geraucht werden? Müssen Essensgerüche vom Nachbarn geduldet werden? Und welche Verbote darf der Vermieter im gemeinsam genutzten Hausflur aussprechen?
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